Ordination Dr. Katrin Meller

Ordination Dr. Katrin Meller Ärztin für Allgemeinmedizin, Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin (V Herzlich willkommen in der Ordination Dr. Katrin Meller!

Ich bin Ärztin für Allgemeinmedizin und in Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Ich betreue erwachsene Patienten mit seelischen Problemen, inkl. Diagnostik und Therapie, auch medikamentös. Außerdem biete ich psychotherapeutische Medizin unter Supervision an (Verhaltenstherapie). Schwerpunktmäßig betreue ich Menschen mit
o Demenzerkrankungen
o Suchterkrankungen (Alkohol, Medikamente, Nikotin)
o Schizophrene Erkrankungen
o Unipolar depressive und bipolare Störungen
o Angst- und Belastungsstörungen, Zwangsstörungen
o Schlafstörungen
o Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit

11/04/2022
Aber auch Psychiater dürfen mit der neuen Ausbildung Patienten psychotherapeutisch behandeln! Da der Begriff "Psychother...
25/02/2022

Aber auch Psychiater dürfen mit der neuen Ausbildung Patienten psychotherapeutisch behandeln! Da der Begriff "Psychotherapie" aber geschützt ist, heißt es bei den Ärzten "Psychotherapeutische Medizin"

Psychiater:in, Psycholog:in, Psychotherapeut:in - was ist eigentlich der Unterschied?

Psychiater:innen haben Medizin studiert. Sie sind also Ärzt:innen, die sich auf die Behandlung und Diagnostik psychischer Erkrankungen spezialisiert haben. Sie sind für die Therapie mit Medikamenten und die Überprüfung ihrer Wirkungen und Nebenwirkungen zuständig. Eine wesentliche Grundlage dafür liefern die Gespräche mit ihren Patient:innen.

Psycholog:innen haben Psychologie studiert. Sie arbeiten in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern, wobei der Schwerpunkt auf dem seelischen Zustand und der psychischen Gesundheit von Personen liegt. Das Psychologiestudium berechtigt nicht dazu, selbständig mit psychisch erkrankten Menschen zu arbeiten. Deswegen machen viele noch weitere Zusatzausbildungen.

Psychotherapeut:innen haben eine Psychotherapieausbildung absolviert. Die unterschiedlichen Richtungen sind sehr vielfältig und haben alle zum Ziel, psychische, psychosoziale und psychosomatische Probleme zu lindern. Da die Behandlung in der Regel in Form von Gesprächen erfolgt, ist die Beziehung zwischen Klient:in und Psychotherapeut:in besonders wichtig.

Viele Psycholog:innen und Psychiater:innen haben auch die Ausbildung als Psychotherapeut:in.

Treffender Vergleich! Niemand sucht es sich aus, depressiv zu sein
18/11/2021

Treffender Vergleich! Niemand sucht es sich aus, depressiv zu sein


06/11/2021

Ein neues Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche, die mit psychisch kranken Eltern aufwachsen. Obwohl jedes sechste Kind davon betroffen ist, gilt das nach wie vor als Tabuthema.

Liebe PatientInnen, die Ordination macht Urlaub! Eingehende Anfragen werden erst wieder ab August bearbeitet!
23/07/2021

Liebe PatientInnen, die Ordination macht Urlaub! Eingehende Anfragen werden erst wieder ab August bearbeitet!

Liebe Patientinnen, liebe Patienten, Ab sofort ist es möglich, Erstgespräche und Kontrolltermine in meiner Ordination au...
14/06/2021

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
Ab sofort ist es möglich, Erstgespräche und Kontrolltermine in meiner Ordination auch online via Telemedizin wahrzunehmen. Dies geschieht datenschutzkonform über eine Onlinepraxis, entweder per Chat, Anruf oder Videotelefonie.
Für Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich bitte unter 0660 132 1568 oder ordination-meller@gmx.at. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Weihnachten steht vor der Türe … In der Zeit von 21. Dezember bis 3. Jänner bleibt die Ordination daher geschlossen. Ich...
20/12/2020

Weihnachten steht vor der Türe … In der Zeit von 21. Dezember bis 3. Jänner bleibt die Ordination daher geschlossen. Ich bitte um Verständnis, dass Terminanfragen in dieser Zeit nur unregelmäßig beantwortet werden! Für Notfälle ist weiterhin die psychiatrische Akutabteilung des Krankenhaus Eisenstadt erreichbar. Ich wünsche Ihnen ruhige Feiertage und alles Gute fürs neue Jahr!

10-20% der Mütter sind von einer Wochenbettdepression betroffen, die im übrigen bis zu zwei Jahren nach der Geburt auftr...
29/11/2020

10-20% der Mütter sind von einer Wochenbettdepression betroffen, die im übrigen bis zu zwei Jahren nach der Geburt auftreten kann! Wichtig sind eine rasche Abklärung und Behandlung, um mögliche Folgeschäden für Mutter und Kind bestmöglich hintanzuhalten.

Alles grau in grau?
Wenn du ein Baby hast, opfere mal ein paar Minuten für folgenden Fragebogen zur Selbsteinschätzung, nur für dich selbst (Link im Kommentar). Postpartale Depressionen sind nicht selten, werden aber oft nicht oder sehr spät diagnostiziert. Dabei leidet nicht nur die Mutter darunter, sondern auch die Entwicklung des Kindes.
Die Pandemie leistet manchmal auch noch ihren Beitrag zu einer Depression.
Bei einem auffälligen Ergebnis kannst du dich an deine Hebamme oder Ärztin wenden. Sie leiten dich weiter. Es ist wichtig, sich helfen zu lassen! ❤️
Darf gerne geteilt werden.

DemenzDementielle Erkrankungen sind weltweit im Zunehmen: allein für  Österreich rechnet man bis 2050 mit bis zu 260.000...
15/11/2020

Demenz

Dementielle Erkrankungen sind weltweit im Zunehmen: allein für Österreich rechnet man bis 2050 mit bis zu 260.000 Betroffenen, Gesundheits- und Pflegekosten sollen sich dann auf 4,6 Milliarden Euro belaufen. In Pflegeheimen steigt der Anteil der Demenzkranken auf bis zu 90%. (1) Nach dem 65. Lebensjahr steigt das Vorkommen der Erkrankung exponentiell an. (2)
Eine Demenz ist nicht ausschließlich auf die Abnahme der Gedächtnisleistung beschränkt. Vielmehr treten Symptome und Defizite in vielen Bereichen der Wahrnehmung, Informationsaufnahme und – verarbeitung, sowie im Gefühlserleben und im Sozialverhalten auf. Verminderung der Urteilsfähigkeit und des Denkvermögens, des Planen und Handelns, sind weitere Merkmale dieser Erkrankung. Kennzeichnend bei dementiellen Syndromen ist ein schleichender Beginn – oft über viele Monate. Die Ausprägungen dieser Defizite sind mannigfaltig, und zu Beginn der Erkrankung meist noch nicht sehr stark ausgeprägt. (3)
Es gibt verschiedene Arten der Demenz, mit unterschiedlichen Ursachen. Mit Abstand am häufigsten wird die Alzheimer-Demenz diagnostiziert (ca. 50% aller Demenzformen), andere Ursachen sind wesentlich seltener. (1)
Wichtig für den Verlauf der Erkrankung ist eine frühe Diagnosestellung und eine entsprechende Therapie um möglichst lange eine gute Lebensqualität für den Patienten sicherzustellen. Jedoch ist anzumerken, dass eine medikamentöse Therapie lediglich das Voranschreiten der Erkrankung verlangsamen kann bzw. auch nur symptomatisch wirksam ist. (2)
Die Therapie der Demenz sollte immer einen Gesamtbehandlungsplan, mit medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen, umfassen. Wichtige Komponenten der nicht-medikamentösen Maßnahmen umfassen zB kognitives Training, Bewegung, Ergotherapie und Musiktherapie. Auch die Pflegenden, oftmals Familienangehörige, die diese psychisch belastende Arbeit unentgeltlich verrichten, sollten auf Unterstützungsangebote eingehen. (4)

(1) Konsensus Statement - State of the art 2015, Demenzerkrankungen
(2) Diagnostik und Therapie kognitiver Defizite, Kasper S et al, 2014
(3) Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme
(4) Österreichischer Demenzbericht 2014

Häusliche Gewalt durch Corona-Lockdown deutlich angestiegen, was viele schon befürchtet haben scheint nun Realität zu we...
09/11/2020

Häusliche Gewalt durch Corona-Lockdown deutlich angestiegen, was viele schon befürchtet haben scheint nun Realität zu werden:

• Rat auf Draht verzeichnet 1/3 mehr Anrufe wegen häuslicher Gewalt an Kindern

• Europol berichtet von einer „Welle“ an Missbrauchsvideos und –Bildern im darknet

• Psychiatrisch vorbelastete Kinder und Jugendliche, bei denen das stabilisierend wirkende Umfeld der Schule plötzlich weg fällt, finden nur schwer in den Schulalltag zurück

Die Coronoavirus-Pandemie trifft Benachteiligte stärker. Zu jenen Gruppen, die besonders darunter leiden, gehören in Österreich Kinder aus ökonomisch schwächeren Familien. Das stellten am Dienstag Fachleute der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit fest. Die psychischen Auswi...

AlkoholabhängigkeitSchätzungen zufolge geht man in Österreich davon aus, dass etwa 14% der Bevölkerung in einem gesundhe...
08/11/2020

Alkoholabhängigkeit

Schätzungen zufolge geht man in Österreich davon aus, dass etwa 14% der Bevölkerung in einem gesundheitsschädigenden Ausmaß Alkohol konsumieren. Diese Zahl ist zum Glück seit Jahren konstant rückläufig. Dennoch verursachen Menschen unter Alkoholeinfluss jährlich Verkehrsunfälle mit knapp 3000 Verletzten und immerhin über 30 Toten. Tendenziell sind immer noch mehr Männer als Frauen von dieser schweren Erkrankung betroffen (19% der Männer gegenüber 9% der Frauen). (1)

Wie bei anderen Suchterkrankungen auch, sind bestimmte Kriterien definiert, von denen mindestens drei vorhanden sein müssen, um eine Alkoholabhängigkeit diagnostizieren zu können:
- ein starkes Verlangen, Alkohol zu konsumieren (Craving),
- Kontrollverlust hinsichtlich Beginn, Beendigung und Menge des Alkoholkonsums,
- Körperliche Entzugssymptome nach Absetzen oder Reduktion des Alkohols, typischerweise Zittern, Schwitzen und Schlafstörungen,
- Zunehmende Toleranzentwicklung (immer größere Mengen Alkohol sind notwendig, um die gleichen Symptome hervorzurufen),
- Vernachlässigung anderer wichtiger Vergnügen oder Interessensbereiche wegen des Alkoholkonsums,
- Die Substanz wird weiter konsumiert, obwohl bereits nachweisbare Folgeschäden vorhanden sind (2)

Die Folgen chronischen Alkoholkonsums sind mannigfaltig und können den gesamten Körper betreffen. Da Alkohol ein Zellgift ist, schädigt es nicht nur die Leber und verursacht die alkoholische Leberzirrhose. Auf Dauer fördert Alkohol Herz-Kreislauf-Erkrankungen, führt zum Verlust von Nervenzellstrukturen was einerseits zur Schmerzen, Gefühllosigkeit und Lähmungen der Beine und andererseits zu dementiellen Symptomen mit Gedächtnisverlust und allgemeinem intellektuellen Verfall führen kann (3).
Die Schäden durch Alkohol betreffen aber nicht nur den Patienten selbst: Alkohol ist die Droge mit dem höchsten fremdschädigenden Potential. Häusliche Gewalt, familiäre Instabilität und chronischer Stress für Kinder alkoholkranker Eltern können für Probleme in der Folgegeneration verantwortlich gemacht werden. (1)

Bei entsprechendem Abstinenzwunsch kann der Patient heutzutage auch medikamentös unterstützt werden, sei es um Entzugssymptome zu mildern, oder aber auch das Verlangen nach Alkohol selbst zu reduzieren. Wichtig ist, auch andere eventuell vorhandene psychische Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. In der Psychotherapie lernen Patienten, Motivation aufzubauen und zu halten, entsprechende Ressourcen – auch in der Angehörigenarbeit – zu akquirieren und Notfallpläne zu erarbeiten. (3)

(1) Handbuch Alkohol – Österreich, Band 1 (2019)
(2) Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen
(3) S3-Leitlinie “Screening, Diagnose_und_Behandlung alkoholbezogener_Störungen”, AWMF 2016

ZwangsstörungenZwangsstörungen treten mit einer Häufigkeit von 2-3 % in der Allgemeinbevölkerung auf, in Österreich kann...
01/11/2020

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen treten mit einer Häufigkeit von 2-3 % in der Allgemeinbevölkerung auf, in Österreich kann man demnach von etwa 200.000 Betroffenen ausgehen. Doch gerade Menschen, die unter Zwängen leiden, schämen sich oft dafür und tendieren dazu, ihre Erkrankung zu verheimlichen. Zwangsstörungen beginnen meist im jungen Erwachsenenalter und beeinträchtigen die Betroffenen in vielen Bereichen (Selbstwert, soziale Beziehungen, Arbeitsfähigkeit...). (1) In Schwangerschaft und Stillzeit kommt es noch dazu oft zu einer Zunahme der Zwänge. (2)

Zwangserkrankungen können Handlungen (waschen, ordnen, kontrollieren,...) oder Gedanken (aggressive Zwangsgedanken, Gedanken an Verschmutzungen oder die Sexualität betreffend,...) umfassen. In den allermeisten Fällen berichten die Betroffenen, dass sie die durchgeführten Handlungen oder Gedankengänge als unsinnig und unangenehm empfinden. Dennoch tragen sie dazu bei, unangenehme Gefühle kurzfristig beiseite zu schieben. (3)

Die Therapie erster Wahl bei einer diagnostizierten Zwangsstörung umfasst sowohl medikamentöse als auch psychotherapeutische Verfahren. Antidepressiva haben nicht nur bei depressiven Erkrankungen Wirkung gezeigt sondern in entsprechender Dosierung auch bei Zwangserkrankungen. Ebenso wichtig aber ist eine spezifische Psychotherapie, wobei die Einbeziehung der Bezugspersonen zu empfehlen ist. Eine kontinuierliche Behandlung, die auch zur Rückfallprophylaxe beiträgt, ist essentiell für den therapeutischen Erfolg. (4)

(1) Fricke S., Hand I., Zwangsstörungen verstehen und bewältigen, Balance-Verlag, 2007
(2) Christine Huwig-Poppe: Medikamentöse Behandlung von Zwangsstörungen. Schweizer Gesellschaft für Zwangsstörungen
(3) U. Voderholzer, Therapie psychischer Erkrankungen – State of the art, 2016
(4)http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/038_017k_S3_Zwangsstörungen_2013.pdf

Adresse

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Eisenstadt
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