Drehscheibe Norni

Drehscheibe Norni Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Drehscheibe Norni, Dienstleistungen im Bereich der reproduktiven Gesundheit, Graz.

30/05/2026
28/05/2026

Bei der Verarbeitung von Amanita muscaria achten wir bewusst auf jeden einzelnen Schritt — nicht nur beim Sammeln, sondern auch nach dem Trocknungsprozess. Jede Kappe wird bei uns zweimal geprüft: einmal im frischen Zustand und ein weiteres Mal nach vollständiger Trocknung.

Der Grund dafür ist nicht nur traditionelles Arbeiten, sondern auch nachvollziehbar aus mykologischer und chemischer Sicht. Amanita enthält unter anderem Ibotensäure und Muscimol — zwei Stoffe, deren Verhältnis sich durch Trocknung, Temperatur und Lagerung verändern kann. Wissenschaftliche Quellen beschreiben, dass sich Ibotensäure während der Trocknung teilweise zu Muscimol umwandelt. Gleichzeitig können zu hohe Temperaturen oder falsche Lagerbedingungen Inhaltsstoffe abbauen oder die Qualität beeinträchtigen.

Genau deshalb reicht es nicht aus, Pilze nur optisch zu beurteilen. Nach dem Trocknen zeigen sich oftmals Unterschiede in Struktur, Konsistenz, Geruch und Gesamtzustand. Feuchtigkeit, ungleichmäßige Trocknung oder unsaubere Lagerung können Schimmelbildung fördern oder die Qualität deutlich verändern. Auch der Geruch liefert wichtige Hinweise auf Verarbeitung und Lagerzustand.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die natürliche Schwankung der Inhaltsstoffe. Studien und toxikologische Fachquellen weisen darauf hin, dass Amanita je nach Standort, Jahreszeit, Klima und Entwicklungsstadium sehr unterschiedliche Konzentrationen an Wirkstoffen enthalten kann.

Deshalb bedeutet verantwortungsvolle Arbeit mit Amanita vor allem eines: sorgfältige Auswahl, kontrollierte Verarbeitung und Erfahrung im Umgang mit dem Rohmaterial. Nicht jede Kappe, die äußerlich schön aussieht, eignet sich automatisch für eine weiterführende Verarbeitung.

Traditionelle Arbeit bedeutet für uns nicht Masse oder Schnelligkeit — sondern Präzision, Geduld und Respekt vor dem Naturstoff.

24/05/2026

Heute im Museum von St. Barnabas hatte ich plötzlich das Gefühl, dass sich einzelne Puzzleteile miteinander verbinden. Zwischen uralten Ikonen, venezianischen Spuren, byzantinischen Objekten und alten Ritualgegenständen hatte ich nicht das Gefühl, etwas Fremdes anzusehen – sondern eher etwas, das mir seltsam vertraut vorkam.
Bei uns in der Familie wurde vieles nie groß erklärt. Es wurde still weitergegeben – ganz selbstverständlich. Die Kleinen lernen von den Großen. Man ging gemeinsam hinaus, sammelte beim Spazierengehen Räucherkräuter und Zutaten, beobachtete Zeichen und übernahm Dinge einfach, ohne ständig zu fragen, warum. Es war Alltag. Es war normal.
Und genau deshalb berührt mich Zypern so sehr. Denn vieles, das bei uns in Österreich längst vergessen wurde, scheint hier noch zwischen den Mauern weiterzuleben. An Hauswänden, an Türen, in Schutzsymbolen, die eingezeichnet oder in die Erde eingebracht wurden. Alte Zeichen, die für viele nur Dekoration sind – aber vielleicht einmal etwas ganz anderes waren.
Und dann gehe ich durch diese Museen und entdecke plötzlich Dinge, die mich an zuhause erinnern. Gegenstände, die meine Oma noch hatte. Formen, Symbole, Ritualobjekte. Selbst diese alten Rasseln – wie oft sind uns solche Dinge begegnet, ohne dass mir bewusst war, welche Bedeutung sie vielleicht einmal hatten? Das Schwein als Schutzsymbol, Fruchtbarkeitssymbol oder Ritualfigur. Dinge, an denen man früher einfach vorbeiging.
Vielleicht suche ich deshalb nicht nur Geschichte. Vielleicht suche ich Spuren. Die kleinen Dinge, die still von Generation zu Generation weitergetragen wurden – bis man sie irgendwann wieder erkennt.

Zwischen den Dörfern Zyperns erzählt man sich bis heute Geschichten über Menschen, die mehr sahen als andere. Menschen, ...
19/05/2026

Zwischen den Dörfern Zyperns erzählt man sich bis heute Geschichten über Menschen, die mehr sahen als andere. Menschen, die Zeichen deuteten, Schutzrituale kannten und mit altem Wissen arbeiteten. Manche nennen sie Hocas oder Zypra-Benandantis. Seit ich wieder hier bin, habe ich mich daran erinnert, dass dieses Wissen nie wirklich vergessen wurde. Weder in meiner Familie noch bei den Menschen die ich auf der Straße traf…
Es war immer da. Versteckt in kleinen Gesten, alten Symbolen, Ritualen und den Menschen, die zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt wandelten. Hüter alter Gebete, Talismane, Kräuter und überlieferten Wissens.

Und habe ich das Gefühl, dass die alten Geschichten hier nicht vergangen sind – sie leben nur still weiter. 🌙✨

19/05/2026

Zwischen den kleinsten Dörfern Zyperns merkt man etwas, das in vielen Orten längst verloren gegangen ist: Hier lebt altes Wissen noch mitten im Alltag. Nicht versteckt in Büchern. Nicht nur in Ritualen. Sondern ganz selbstverständlich.

An kleinen Ständen, an denen Talismane, Symbole und Andenken verkauft werden, geht es oft um mehr als nur Souvenirs. Hier trafen wir einen jungen Mann, der vor dem Verkauf etwas tat, das für ihn völlig normal war: Er testete die Energie.

Bestimmte symbolische Tücher wurden über die Schultern gelegt – jedes mit eigener Bedeutung. Danach folgte eine Art Muskeltestung, ähnlich der Kinesiologie, aber eingebettet in traditionelle zypriotische Praktiken. Die Frage war nicht: „Was möchtest du kaufen?“ Sondern: „Was passt wirklich zu dir?“

Für viele wirkt das vielleicht ungewöhnlich. Doch hier entstand das Gefühl, dass früher vieles selbstverständlicher war: dass Symbole Bedeutung tragen, dass Gegenstände eine Geschichte besitzen und dass Menschen einst gelernt hatten, auf feine Signale zu hören.

In den kleinsten Dörfern leben manchmal die ältesten Traditionen weiter. 🌙✨

Zwischen den Bergen Zyperns versteckt sich ein Ort, den viele Touristen einfach übersehen – ein Wunschbaum. Zwischen sei...
18/05/2026

Zwischen den Bergen Zyperns versteckt sich ein Ort, den viele Touristen einfach übersehen – ein Wunschbaum. Zwischen seinen Ästen hängen kleine Stoffbänder geknüpft für Wünsche und stille Hoffnungen. Für Einheimische ist das nicht bloß Dekoration – sondern ein uraltes Ritual. Menschen knüpfen ein Band an den Baum und verbinden damit einen Wunsch, eine Bitte, eine Erinnerung oder ein Gebet. Manche bitten um Gesundheit, Liebe oder Schutz, andere hinterlassen Gedanken an verstorbene Menschen. Auf Zypern und im östlichen Mittelmeerraum gibt es diese Tradition seit langer Zeit. Die Bänder gelten als symbolische Verbindung zwischen Mensch, Natur und etwas Größerem.

Aber warum gerade Bäume? Schon lange bevor Tempel und Kirchen entstanden, galten Bäume als heilig. Ihre Wurzeln reichen tief in die Erde, ihre Äste strecken sich zum Himmel – sie standen in vielen Kulturen als Verbindung zwischen Unterwelt, Menschenwelt und spiritueller Welt. Sie tragen Jahreszeiten, Stürme und Generationen in sich und wurden deshalb oft als stille Wächter angesehen. In vielen alten Traditionen glaubte man, dass Wünsche über den Baum weitergetragen werden – vom Menschen hinauf in den Himmel.

Und vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, ob Wünsche magisch erfüllt werden. Vielleicht geht es darum, einen Gedanken loszulassen und ihn dem Wind zu übergeben. 🌿✨

Auf Zypern wächst im zwischen Feldern, Hügeln und alten Wegen wilder Salbei – und genau dieser gilt seit Jahrhunderten a...
17/05/2026

Auf Zypern wächst im zwischen Feldern, Hügeln und alten Wegen wilder Salbei – und genau dieser gilt seit Jahrhunderten als etwas Besonderes. Anders als gezüchtete Sorten wächst er frei, unter Sonne, Wind und den Kräften der Inselnatur. Schon früher wurde wilder Salbei traditionell für Räucherungen, Reinigungsrituale und als Heilpflanze verwendet. Man sagte ihm nach, dass er klärt, schützt und Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht bringt. Heute ziehen wir los, um die Medizinkräuter der Insel zu sammeln – auf den Spuren alter Traditionen unserer Familie und dem Wissen, das seit Generationen weitergegeben wurde. 🌿

🌾🌿 Heimat, Wurzeln & alte Erinnerungen – ZypernDie Überlebenden, die einst auf Zypern landeten, brachten mehr mit als Ha...
15/05/2026

🌾🌿 Heimat, Wurzeln & alte Erinnerungen – Zypern

Die Überlebenden, die einst auf Zypern landeten, brachten mehr mit als Habseligkeiten. Sie trugen Samen, Wissen, Geschichten und die Traditionen ihrer Vorfahren mit sich. Fenchel und Getreide waren damals nicht einfach Pflanzen – sie standen für Nahrung, Schutz, Fruchtbarkeit und Hoffnung. Ein Stück Heimat, das man in einer neuen Welt wieder einpflanzen konnte.

In alten europäischen Überlieferungen – wie jenen der Benandanti – galt Fenchel als besondere Pflanze. Man erzählte von Fenchelstängeln als symbolischen Werkzeugen im Kampf um Schutz, Ernte und das Gleichgewicht der Gemeinschaft. Hirse und Getreide wiederum standen für Fülle und die Kraft der Erde.

Noch heute wachsen auf Zypern wilde Fenchelpflanzen und Getreide am Rand des Landes. Für manche sind es einfach Pflanzen. Für andere sind es stille Erinnerungen – Wurzeln, die geblieben sind, und Geschichten, die weiterleben.

✨ Manche Heimat lebt nicht nur in Orten – sondern in dem, was weiterwächst.

✨ Unsere Amanita-Jurte ist bereits auf dem Weg in die Steiermark… 🍄❤️Nach langer Reise wird sie schon bald wieder mit Le...
11/05/2026

✨ Unsere Amanita-Jurte ist bereits auf dem Weg in die Steiermark… 🍄❤️

Nach langer Reise wird sie schon bald wieder mit Leben, Begegnungen, Zeremonien, Musik, Heilkreisen und gemeinsamen Erinnerungen gefüllt werden.

Für uns ist eine Jurte nicht einfach nur ein Raum.
Sie ist ein Kreis.
Ein Ort der Begegnung.
Ein geschützter Raum, in dem Menschen ankommen dürfen – bei sich selbst, bei der Natur und im gemeinsamen Miteinander.

Die runde Form der Jurte erinnert uns daran, dass im Kreis niemand über oder unter dem anderen steht. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Medizin und sein Licht mit hinein. Genau dafür lieben wir diese besondere Atmosphäre so sehr. ✨

Bevor wir jedoch mit dem Aufbau starten, steht für meine Schwester und mich noch eine kurze Reise in unser Heimatland Zypern an. 🌿☀️
Ein wenig auftanken, Familie, Meer, Sonne und Wurzeln fühlen, bevor das nächste Kapitel beginnt.

Ende des Monats, wenn wir wieder retour sind, beginnt dann das große Jurten-Abenteuer. 🛖🔥
Wo genau unsere Amanita-Jurte stehen wird und was alles darin entstehen darf, werden wir euch natürlich bald verraten.

Wir freuen uns schon unglaublich darauf, diesen besonderen Ort wieder mit euch zu teilen. ❤️

09/05/2026

✨ Learning by Doing ✨

Hado-Strömung • japanische Energiearbeit • intuitive Heilmethode

Die sogenannte Hado-Strömung stammt aus der japanischen Energie- und Frequenzlehre.
Das Wort Hado (波動) bedeutet übersetzt so viel wie Schwingung, Wellenbewegung oder Frequenz. In Japan geht man seit langer Zeit davon aus, dass alles im Leben aus Schwingung und Energie besteht — Gedanken, Gefühle, der Körper und auch die Umgebung.

Beim Hado-Strömen arbeitet man bewusst mit Energiefluss, Wahrnehmung, Intuition und der natürlichen Fähigkeit des Körpers, wieder in Harmonie zu kommen. Ähnlich wie bei anderen traditionellen Energieformen wird über Hände, Aufmerksamkeit und Präsenz gearbeitet, um Blockaden zu lösen und den Energiefluss anzuregen.

Energiearbeit lernt man jedoch nicht nur theoretisch — sondern vor allem durchs eigene Erleben.
Genau deshalb arbeite ich nach dem Prinzip:

✨ Learning by Doing.

In einer gemeinsamen Doppelstunde bekommst du einen sanften Einblick in die Grundlagen der energetischen Arbeit und lernst unter anderem:

🌿 Hado-Strömung & energetische Übertragung
🌿 Energie bewusst wahrnehmen
🌿 Erdung & Zentrierung
🌿 intuitives Arbeiten mit Händen & Wahrnehmung
🌿 Energiezentren & Körpergefühl
🌿 einfache Übungen für Alltag, Selbstarbeit & andere Menschen

Diese Arbeit ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, kann aber unterstützend für mehr Bewusstsein, Entspannung und innere Balance wirken.

Wenn du Interesse an einer persönlichen Learning-by-Doing-Doppelstunde hast, kannst du dich gerne bei mir melden. ✨

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