04/04/2026
Es ist Ostern und irgendwie passt die Baumhaltung für mich gerade ziemlich gut dazu 🐰
Im Baum geht es ja auf den ersten Blick um Balance, aber wenn wir ehrlich sind, ist es oft eher ein kleines Suchen nach Stabilität. Ein Fuß versucht uns zu erden, der Blick wandert vielleicht, der Körper beginnt zu wackeln.
Und genau das macht die Haltung für mich so spannend.
Denn im Baum üben wir nicht, perfekt still zu stehen.
Wir üben, uns immer wieder neu auszurichten. Und wenn wir mal rausfallen, richten wir uns einfach wieder auf und versuchen es nocheinmal.
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Du findest also deine Basis über deinen Standfuß, spürst die Verbindung zum Boden und richtest dich von dort nach oben auf. Gleichzeitig darf aber alles in Bewegung bleiben – kleine Ausgleichsbewegungen, feine Anpassungen.
Stabilität entsteht hier nicht durch Festhalten, sondern durch ein Zusammenspiel aus Erdung, Aufrichtung und Leichtigkeit.
Und vielleicht passt genau das auch ganz gut zu Ostern.
Neubeginn bedeutet nicht unbedingt, dass plötzlich alles klar und stabil ist.
Sondern eher, dass du dich immer wieder neu ausrichtest. Auch dann, wenn es zwischendurch wackelt.
Dass du deine Basis spürst.
Und von dort aus wieder in die Länge wächst.
(Und ja… vielleicht hältst du dabei auch ein Osterei in der einen Hand und ein kleines Nesterl in der anderen 😄)
Ich wünsche dir schöne, entspannte Ostern 🤍
🐰