RheumatologieOrdination

RheumatologieOrdination Facharzt für Innere Medizin
mit Schwerpunkt Rheumatologie, weil Rheuma meine Leidenschaft ist... Dr. Bashar Yacoub

Mit Herz, Leidenschaft und Know-how!
“Ich begleite Sie sehr gerne auf dem Weg der Behandlung,
des Besserwerdens ebenso der Beschwerdefreiheit und das mit viel Aufmerksamkeit, Geduld und Engagement.„
OA.

Laboruntersuchungen bei rheumatischen Erkrankungen:Es gibt nicht die eine Laboruntersuchung, die eine entzündliche Rheum...
18/08/2025

Laboruntersuchungen bei rheumatischen Erkrankungen:

Es gibt nicht die eine Laboruntersuchung, die eine entzündliche Rheumaerkrankung beweisen kann. Laborwerte helfen, die Verdachtsdiagnose aus der detaillierten Befragung zu den Schmerzen, der Systemübersicht und der körperlichen Untersuchung zu erhärten. Dazu sucht man gezielt nach Anhaltspunkten für eine Entzündung, checkt Organfunktionen und führt gegebenenfalls spezifischere Rheumatests durch. Auf der anderen Seite können die Blutwerte unauffällig und vollkommen normal bleiben, obwohl eine entzündliche Gelenkerkrankung, eine Entzündung der Wirbelsäule oder an den Sehnenansätzen vorliegt.

Im Systemüberblick fragt der Rheumatologe eine mögliche Beteiligung wichtiger Organe ab. Deshalb ist es wichtig, dass in den Laboruntersuchungen besonderes Augenmerk auf die Überprüfung der Funktion dieser Organe liegt. Dazu gehören immer:
Entzündungswerte: C-reaktives Protein (CRP), Blutsenkung, Blutbild, Organfunktionen von Niere, Leber und anderen, spezifischere Rheumatests, zusätzliche Testverfahren.

Vor dem Besuch beim Rheumatologen und vor dem Beginn einer Therapie mit entzündungshemmenden Medikamenten sollte der Hausarzt die Entzündungswerte und Werte zu den Organfunktionen bestimmt haben. Grund ist, dass beispielsweise der Start mit einer Kortisonbehandlung jede weitere Labordiagnostik erschwert:
Die Therapie überdeckt Entzündungswerte, die für die Diagnose und den weiteren Verlauf der Therapie wesentlich sind. Natürlich sind Entzündungswerte und Werte zu den Organfunktionen im Verlauf unter Therapie ebenfalls erforderlich – auch, um etwaige Nebenwirkungen von Rheumamedikamenten frühzeitig zu erkennen und, falls nötig, gegensteuern zu können.

Entzündungswerte und Blutbild:
Die wichtigsten Entzündungswerte sind der CRPWert (C-reaktives Protein) und die Blutsenkung (Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit, BSG oder BKS abgekürzt). Diese beiden Entzündungswerte sollten zusammen bestimmt werden. Sind beide erhöht, verstärkt das ihre Aussagekraft. Entzündungswerte können nicht nur bei entzündlichen Rheumaerkrankungen erhöht sein. Auch bakterielle Entzündungen und andere entzündliche Erkrankungen können die Ursache sein. Nicht jede Entzündung im Körper lässt sich in diesen beiden Laborwerten erkennen – beispielsweise können ein deutlich erhöhtes Körpergewicht oder eine Blutarmut zu erhöhten Werten beitragen.

Das Blutbild gehört ebenfalls zu den bei Entzündung veränderten Blutwerten. Für das Blutbild bestimmt das Labor die Zahl der roten (Erythrozyten) und weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und die Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten). Außerdem lässt es Rückschlüsse auf die Funktion des Knochenmarks zu, das alle Blutbestandteile bildet. Darüber hinaus gibt es weitere Blutwerte, die sich bei Entzündungen verändern, etwa Ferritin, D-Dimere, IL-6 und andere.

Organfunktionen im Blick:
Kreatinin im Blut sowie die Urinuntersuchung geben Aufschluss über die Funktion der Niere, die bei bestimmten Rheumaerkrankungen oder durch die Rheumamedikamente betroffen sein kann. Der Urin wird meist mit speziellen Urinstreifen gemessen, die nach Eiweiß, Zucker und Bakterien fahnden.
Der Harnsäurewert ist bei einer Nierenfunktionsstörung ebenfalls erhöht. Der Harnsäurewert hat aber in der Rheumatologie eine besondere Bedeutung, da erhöhte Werte die Ursache einer Gicht sein können. Bei einer Ausscheidungsschwäche der Niere für Harnsäure (oftmals vererbbar) steigt sie im Blut an und lagert sich in Weichteilen, Gelenken und Organen in Kristallen ab, die dann eine Entzündungsreaktion auslösen.

Die Leberwerte GOT (AST), GPT (ALT), GGT (das T steht für Transaminasen, der Sammelbegriff dieser drei Leberenzyme) beschreiben Veränderungen der Leber- und Gallenfunktion. Sie können durch die Rheumaerkrankung selbst oder durch deren Behandlung verändert sein, aber auch durch Ernährungsprobleme, eine Zuckererkrankung, Übergewicht, Alkoholkonsum und einiges mehr. Weitere Organfunktionen sind manchmal bei Rheumaerkrankungen von Bedeutung. Sie lassen sich ebenfalls durch bestimmte Blutwerte beleuchten, etwa durch die Alkalische Phosphatase oder durch die Bestimmung der sogenannten Elektrolyte Natrium, Kalium und Kalzium. Diese Werte sind für den Knochenstoffwechsel, aber auch für die Funktion von Nieren und Herz bedeutsam. Lipase und Amylase sagen etwas über die Bauchspeicheldrüse aus, TSH über die Schilddrüsenfunktion und anderes mehr.

Zusätzliche Rheumatests:
Diese Tests werden vor allem zur Unterscheidung von bestimmten entzündlichen Rheumaerkrankungen eingesetzt. Sie sind aber nicht so spezifisch, wie man meinen könnte. Das bedeutet, sie kommen zwar bei bestimmten Rheumaerkrankungen häufiger vor, können aber auch bei anderen Erkrankungen oder manchmal sogar bei oft älteren Personen ohne Rheuma auftreten. Der am häufigsten bestimmte Rheumafaktor (RF) (es gibt mehrere davon, er gehört zu der Gruppe der Antikörper) kommt vor allem bei der rheumatoiden Arthritis vor. Der Wert kann aber auch bei anderen entzündlichen Rheumaerkrankungen erhöht sein – und auch bei anderen Erkrankungen, die nichts mit Rheuma zu tun haben. Der Rheumafaktor steigt oft mit zunehmendem Alter auch ohne Rheumaerkrankung an.

Der Anti-CCP-Test (CCP: zyklisches citrulliniertes Peptid) weist nach, ob im Blut anticitrullinierte Peptidantikörper (CCP ist einer davon), also gegen bestimmte, in ihrer räumlichen Struktur veränderte Eiweißstoffe (citrullinierte Peptide) vorhanden sind. Sie sind deutlich spezifischer für die RA, das bedeutet, sie kommen bei anderen Erkrankungen sehr viel seltener vor als beispielsweise der Rheumafaktor. Sind beide (RF und CCP) vorhanden, spricht das deutlich eher für eine bestehende, beginnende oder in Zukunft zu erwartende rheumatoide Arthritis.

Antineutrophile zytoplasmatische Antikörper (ANCA) richten sich gegen Eiweißbestanteile von weißen Blutkörperchen. Sie werden bei einem Teil von Erkrankungen gefunden, die mit einer Entzündung der Blutgefäße, meist der kleinen Arterien, einhergehen, zum Beispiel der Granulomatose mit Polyangiitis (früher Morbus Wegener genannt). Diese Erkrankungen gehören zu der Gruppe der Vaskulitiden.

Unter den Kollagenosen versteht man eine Erkrankungsgruppe, zu denen beispielsweise der systemische Lupus erythematodes, die systemische Sklerose, Sklerodermie und das Sjögren-Syndrom gehören. Bei diesen Erkrankungen können fast immer antinukleäre Antikörper (ANA) nachgewiesen werden. Diese Antikörper richten sich gegen bestimmte Bestandteile des Zellkerns. Diese Gruppe kann durch weitere Labortest in extrahierbare nukleäre Antikörper voneinander unterschieden werden. Dazu gehören beispielsweise SCL70 (Sklerodermie), SS-A, SS-B (Sjögren-Syndrom), U1-RNA (Sharp-Syndrom). Die sogenannten dsDNA zeigen spezifischer eine Lupuserkrankung an. Die Complement-Faktoren C3 und C4 können bei einer aktiven Lupuserkrankung die Diagnostik erleichtern. Allerdings gilt auch für diese Antikörper, dass allein der Nachweis von ANA nicht gleichbedeutend mit dem Nachweis für eine Kollagenose ist, sondern diese auch unabhängig davon auftreten können.

Bei dem Marker HLA-B27 handelt es sich um ein vererbbares Eiweißmerkmal im Blut. Es tritt bei über 90 Prozent aller Betroffenen mit einer entzündlichen Wirbelsäulenerkrankung (Spondyloarthritis) auf, vor allem beim Morbus Bechterew. Es findet sich aber auch bei den anderen Erkrankungen dieser Gruppe, etwa bei der Psoriasis-Arthritis mit Wirbelsäulenbeteiligung, der Iritis des Auges, der reaktiven Arthritis, bei entzündlichen Darmerkrankungen mit Gelenk- oder Wirbelsäulenbeteiligung. Wie bei all diesen Labormethoden beweisen positive Hinweise nicht die Erkrankung – und andersherum kann die Rheumaerkrankung auch trotz fehlender Hinweise vorliegen.

Erst das Gesamtbild aus allen Informationen fügt sich zur Diagnose und damit zur zielgerichteten Therapiemöglichkeit zusammen. Als weiterer Baustein der Diagnose einer Rheumaerkrankung kommen die bildgebenden Verfahren noch dazu, etwa Ultraschall, Röntgen, Kernspintomografie, Szintigrafie und andere.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Reaktive Arthritis (postinfektiöse Arthritis)Die Reaktive Arthritis ist wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt eine G...
12/08/2025

Reaktive Arthritis (postinfektiöse Arthritis)

Die Reaktive Arthritis ist wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt eine Gelenkentzündung (Arthritis), die als Reaktion nach einer gelenkfernen Infektion auftritt. Zumeist handelt es sich bei dieser Infektion um eine bakterielle Infektion des Darmes, der Harn- und Geschlechtsorgane oder der Atemwege, wobei teilweise der auslösende Infekt nicht bemerkt wird.

Wer ist von der Reaktiven Arthritis betroffen?

Nach einer entsprechenden Infektion erkranken circa 1 – 5 % der Bevölkerung an einer Reaktiven Arthritis.
Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Die Mehrzahl Erkrankungen tritt vor dem 40. Lebensjahr auf.

Was sind die Ursachen der Reaktiven Arthritis?

Die genaue Pathogenese (Entstehung und Entwicklung) der Reaktiven Arthritis ist noch nicht geklärt. Zugrunde liegt ein Infekt des Darmes, der Harn- und Geschlechtsorgane oder der Atemwege. Nach etwa 2–4 Wochen kommt es „reaktiv“ zu einer Arthritis. Da sich zum Teil Erreger oder Erregerbestandteile in der Gelenkflüssigkeit nachweisen lassen, vermutet man, dass diese als Fremdstoffe eine Entzündungsreaktion hervorrufen. Diese beruht auf einer Erreger-getriggerten Immunantwort, welche dann die Entzündungsreaktion an den Gelenken verursacht. Es handelt sich NICHT um eine bakterielle infektiöse Arthritis.

Wie äußern sich die Beschwerden der Reaktiven Arthritis?

Patienten bemerken eine Morgensteife, Gelenkschwellungen und zum Teil auch einen sogenannten entzündlichen Rückenschmerz mit frühmorgendlichem Erwachen (z. Bsp. 2 Uhr morgens). Zumeist sind die gewichttragenden Gelenke, sprich Hüft-, Knie- und Sprunggelenke betroffen. Die Beweglichkeit ist schmerzassoziiert eingeschränkt und der Allgemeinzustand kann reduziert sein. Neben Beschwerden des Bewegungsapparates können auch die Haut (z. Bsp. schmerzhafte, rötlich-bläuliche Knoten im Bereich der Sprunggelenke und Unterschenkel (im Sinne von Erythema nodosa) und die Schleimhäute sowie die Augen (Augenentzündungen) betroffen sein.

Wie wird die Reaktive Arthritis behandelt?

Nur wenn es gelungen ist, den auslösenden Erreger der Reaktiven Arthritis nachzuweisen, insbesondere bei Chlamydien, ist eine antibiotische Therapie angezeigt. Eine abgeklungene Infektion sollte nicht mehr antibiotisch behandelt werden. In der akuten Phase kommen Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac (topisch, d. h. lokal in Salbenform und systemisch in Tablettenform) oder aber auch Kortison (intraartikulär im Sinne einer therapeutischen Gelenkinjektion und systemisch in Tablettenform) zur Anwendung. Kommt es zu einem längerfristigen oder chronischen Verlauf erfolgt eine Therapie mit Disease-modifying anti-rheumatic drugs (DMARD). Diese greifen in die Abläufe des Immunsystems ein und können die Entwicklung einer Arthritis bremsen und die Zerstörung von Gelenken abwenden. Konventionelle DMARDs (csDMARD) sind beispielsweise Methotrexat, Leflunomid oder Sulfasalazin. Bei fehlendem Therapieeffekt finden auch Biologika (bDMARD) oder synthetische DMARDs (tsDMARD) Anwendung.

Wie ist der Verlauf und die Prognose der Reaktiven Arthritis?

In circa 60 – 90 % der Fälle heilt die Reaktive Arthritis komplikationslos aus. Chronische Verläufe werden insbesondere bei HLA-B27-positiven Patienten und bei Patienten mit Beschwerden außerhalb des Bewegungsapparates gesehen.

Lassen Sie Ihre Beschwerden abklären und rechtzeitig behandeln...
Ihre Ordination für Rheumatologie
OA. Dr. Yacoub

Kinderwunsch und Schwangerschaft bei Rheuma:Eine rheumatische Erkrankung und ein erfüllter Kinderwunsch widersprechen si...
03/08/2025

Kinderwunsch und Schwangerschaft bei Rheuma:

Eine rheumatische Erkrankung und ein erfüllter Kinderwunsch widersprechen sich nicht. Ganz im Gegenteil: Es ist möglich, gesunden Nachwuchs zu bekommen. Wichtig ist, über die Besonderheiten der Krankheit und der Medikamente informiert zu sein und die Schwangerschaft zu planen.

Rheumatische Erkrankungen als solche beeinflussen das ungeborene Kind nicht, Missbildungen als Folge der Krankheit sind nicht zu befürchten. Manchmal besteht ein erhöhtes Risiko für Fehl- oder Frühgeburten, wenn zum Beispiel die Erkrankung vor der Empfängnis sehr aktiv ist und viele Medikamente benötigt werden.

Bei Lupus und verwandten Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen), in seltenen Fällen auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen, können innere Organe betroffen sein. Damit daraus kein Problem für Mutter und Kind entsteht, ist vor einer Schwangerschaft eine sorgfältige Beratung und eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Hausarzt, dem Frauenarzt und dem Rheumatologen wichtig.

Eine gute Schwangerschaft mit Rheuma:

Bei einer rheumatischen Erkrankung sollte eine Schwangerschaft gut geplant sein. Zum Zeitpunkt der Empfängnis ist es wichtig, dass die Krankheit in Remission ist, das heißt, dass eine möglichst geringe Krankheitsaktivität und damit ein deutlich geringeres Risiko für Fehl- oder Frühgeburten besteht.

Vor einer geplanten Schwangerschaft die Rheumamedikamente abzusetzen oder zu reduzieren, kann einen Krankheitsschub zur Folge haben. Viele Medikamente können auch während einer Schwangerschaft eingenommen werden, ohne dem ungeborenen Kind zu schaden. Besteht ein Kinderwunsch oder ist eine Schwangerschaft geplant, sollten Rheumapatientinnen und –patienten frühzeitig mit ihrem Rheumatologen sprechen. So kann der Arzt womöglich schon vor dem Start einer Basistherapie die Auswahl der Medikamente daraufhin abstimmen, damit sie die Schwangerschaft oder bei Männern die Samenzellbildung nicht beeinträchtigen.

Geburt und Stillzeit:

Auch für werdende Mütter mit Rheuma ist eine normale Geburt ihres Kindes möglich. Nehmen Sie die Angebote einer gezielten Geburtsvorbereitung und die enge Begleitung durch eine Hebamme in Anspruch.

Das ungeborene Kind wird durch die rheumatische Erkrankung der Mutter in der Regel nicht beeinträchtigt. Eine Ausnahme gibt es bei Lupus und anderen Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen). Hier kann ein Bluttest bei der Mutter Klarheit bringen: Hat sie bestimmte Antikörper im Blut, so kann eine Überwachung und Therapie das Kind noch im Mutterleib vor möglichen Schäden schützen.

Je geringer die Krankheitsaktivität zu Beginn der Schwangerschaft ist, desto ruhiger verläuft meist auch die Schwangerschaft selbst und die Zeit danach.

Für die Stillphase empfehlen sich ebenfalls eine sehr gute Begleitung sowie eine Information und eine Beratung darüber, welche Medikamente in welcher Dosierung erlaubt und möglich sind. Medikamente wie Kortison, Rheuma-Schmerzmittel, (Hydroxy-)Chloroquin, Azathioprin, Ciclosporin, Tacrolimus und Colchizin können in der Stillzeit fortgesetzt werden.

Die TNF-alpha-Inhibitoren Adalimumab, Certolizumab, Etanercept und Infliximab gehen nur sehr gering in die Muttermilch über. Die Eiweißmoleküle dieser Arzneien sind groß und werden im Magen-Darm-Trakt des Säuglings zerstört.

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft Biologika bekommen haben, dürfen im ersten Lebensjahr nicht mit Lebendimpfstoffen geimpft werden (z.B. Rotaviren-Impfung)

Von Rheuma betroffene Männer mit Kinderwunsch:

Eine Rheumaerkrankung schließt für betroffene Männer eine Vaterschaft nicht aus. Immer mehr Studien belegen, dass viele Rheumamedikamente eingenommen werden können, ohne die Fruchtbarkeit und die Samenzellbildung zu beeinträchtigen. Lediglich unter Sulfasalazin ist eine zeitlich begrenzte Verschlechterung der Spermienqualität möglich.
Dagegen wird vor einer Behandlung mit Cyclophosphamid eine Kryokonservierung von Sperma empfohlen.

Empfängnisverhütung – auch bei Rheuma ein wichtiges Thema

Bei einer rheumatischen Erkrankung sind bei der Empfängnisverhütung grundsätzlich alle Verhütungsmethoden möglich. Eine Ausnahme gilt bei der hormonellen Empfängnisverhütung mit der Anti-Baby-Pille: Pillen, die Östrogen enthalten, dürfen nicht eingenommen werden, wenn die Gerinnungsbereitschaft im Blut erhöht ist.
Die Wahl eines passenden Verhütungsmittels kann mit dem Rheumatologen und dem Frauenarzt abgestimmt werden.

Beratung rund um Kinderwunsch und Schwangerschaft:

Frauen und Männer, die von einer rheumatischen Erkrankung betroffen sind und einen Kinderwunsch haben, können sich beim Rheumatologen beraten lassen.
Grundsätzlich steht die Erkrankung einer normal verlaufenden Schwangerschaft und einem gesunden Kind nicht im Wege.
Wichtig ist aber eine gute Planung und enge Begleitung durch diese sensible Lebensphase.

Für schwangere Rheumapatientinnen mit aktiver Erkrankung ist in enger Kooperation mit dem behandelnden Frauenarzt auch in manchen Fällen eine stationäre Aufnahme notwendig.

Ich freue mich sehr einen Artikel über Nacken-Schmerzen in der Zeitschrift der österreichischen Rheuma Liga veröffentlic...
14/07/2025

Ich freue mich sehr einen Artikel über Nacken-Schmerzen in der Zeitschrift der österreichischen Rheuma Liga veröffentlicht haben zu dürfen.
Ich hoffe damit, kleinen Beitrag geleistet und Ihnen geholfen zu haben, Ihre Schmerzen und Beschwerden besser verstehen, bewältigen und behandeln lassen zu können.
Ihr OA. Dr. Yacoub

14/07/2025

Liebe PatientInnen!
Das Online-Terminreservierungssystem steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Teilen Sie uns den Grund Ihres Besuches mit und zum Termin bringen Sie bitte mit:
vollständige Medikamentenliste (Name, Dosierung, Einnahme)
Liste mit Vorerkrankungen, Operationen
Etwaige Allergie
Relevante Vorbefunde (zB aktuelles Labor, Röntgenbilder, Entlassungsbriefe von rezenten KH Aufenthalten, etc.).
Wir heißen Sie bei uns herzlich willkommen und kümmern uns gerne um Ihre Anliegen.
Ihre Ordination für Rheumatologie
OA. Dr. Yacoub

WIR SUCHEN DICH! 🔎Physiotherapeut (m/w/d)Stellenangebot 📍TheraNova Hollabrunn - PraxisgemeinschaftAnstellung: Teilzeit G...
12/05/2025

WIR SUCHEN DICH! 🔎
Physiotherapeut (m/w/d)
Stellenangebot

📍TheraNova Hollabrunn - Praxisgemeinschaft
Anstellung: Teilzeit
Gehalt: Bezahlung je nach Qualifikation für eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden (14 Monatsgehälter).
Mindestgehalt: 1406,37 netto
Arbeitszeit: Nach Vereinbarung

Dein Profil: 🎯
Abschluss in der Physiotherapie (Anerkennung/Nostrifikation in Österreich notwendig)
Power-Persönlichkeit mit Eigeninitiative
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Unser Angebot:
Modernste Ausstattung in neuem Gesundheitszentrum
Attraktives Gehalt
Weiterbildungsmöglichkeiten
Supervision durch Praxisinhaberinnen
Stoßwellentherapie Schulung
Flexibilität bei den Arbeitszeiten
Direkte ärztliche Kooperation
Interdisziplinäres, großes Team
Ganzheitlicher Therapieansatz
Kooperation mit verwandten Berufsgruppen direkt im Zentrum
Junges, dynamisches Team
Perfekte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

Bereit für eine Veränderung?
Bewirb dich jetzt und schicke uns deinen Lebenslauf sowie Zeugnisse per Mail an office@theranova.at
Wir sind schon gespannt darauf, dich kennenzulernen! 💪🤗

Wir wünschen Ihnen Frohe Ostern und eine erholsame Osterzeit mit Ihren Familien, Lieben und Freunden.Ihre Ordination für...
16/04/2025

Wir wünschen Ihnen Frohe Ostern und eine erholsame Osterzeit mit Ihren Familien, Lieben und Freunden.
Ihre Ordination für Rheumatologie
OA. Dr. Yacoub
www.Rheumatologie-Yacoub.at

28/03/2025

Heuer erst die Chance gehabt, beim Kongress OSTEOLOGIE 2025 und der Jahrestagung des Dachverbandes Osteologie dabei zu sein.
Eine sehr fachlich erhobene Veranstaltung mit vielen lehrreichen Vorträgen und Patientenfällen. Dazu in schöner Stadt Münster...
Morgen wieder zurück in den Alltag mit neuen Aspekten und Therapie Optionen.
Ihr Rheumatologe
OA. Dr. Yacoub

03/03/2025

Wir freuen uns sehr mit dem Team der Ergotherapie Praxis Wolkersdorf ab 01. April eng zusammenzuarbeiten.
Ein großartiges Team, das sich durch die Vielfalt an Fachbereiche auszeichnet.
Die engagierten TherapeutInnen sind sowohl auf die Bereiche der neurologischen und orthopädischen Ergotherapie als auch Handtherapie und Pädiatrie spezialisiert.
Bei unseren Rheuma PatientInnen mit Gelenksverletzungen und -erkrankungen, Sehnenverletzungen und -erkrankungen kommen, um unter anderem Schmerzen zu reduzieren, Gelenksbeweglichkeit und Kraft zu verbessern und die Hand für den Alltag wieder einsatzfähig zu machen, viele ergotherapeutischen Behandlung zum Einsatz.
Bei Bedarf werden auch Schienen zur Schmerzreduktion, Stabilisation oder Korrektur von Fehlstellungen angefertigt.

Wir heißen Sie bei uns in der Ordination für Rheumatologie OA. Dr. Yacoub und die Praxis für Ergotherapie Uschi Gössinger herzlich willkommen.

www.Ergotherapie-goessinger.at/home/team

Www.Rheumatologie-Yacoub.at

„Ordination für Rheumatologie “ jetzt auch in Bezirk Mistelbach.Wir freuen uns sehr Sie mit Anfang April an unserem zwei...
24/02/2025

„Ordination für Rheumatologie “ jetzt auch in Bezirk Mistelbach.
Wir freuen uns sehr Sie mit Anfang April an unserem zweiten Standort an der Haasgasse 6, Wolkersdorf begrüßen und Ihnen eine umfangreiche rheumatologische Betreuung anbieten zu dürfen.
Wir hoffen damit, einen Beitrag zur Gewährleistung der medizinischen Versorgung der Rheuma PatientInnen im östlichen und südlichen Weinviertel leisten zu können und Ihnen zur Seite stehen zu dürfen.
Eine Terminvereinbarung ist online unter dem Link:
https://patient.latido.at/arzt/_Yacoub
Sowie telefonisch, per SMS und WhatsApp unter der Nummer: 0670 7748648 Jederzeit möglich.
Wir bemühen uns Ihnen einen Termin innerhalb von max. 14 Tagen zu gewährleisten.
Ihre Wahlordination für Rheumatologie
OA. Dr. Yacoub
Www.Rheumatologie-Yacoub.at

Gelenksinjektion:Bei der Gelenksinfiltration oder Gelenksinjektion werden therapeutische Substanzen direkt in ein Gelenk...
10/02/2025

Gelenksinjektion:
Bei der Gelenksinfiltration oder Gelenksinjektion werden therapeutische Substanzen direkt in ein Gelenk gespritzt. In der Regel werden dabei Schmerzmittel, Lokalanästhetika und entzündungshemmende Mittel wie Kortison verabreicht.
Entzündungen der Gelenke und Abnutzungen (Arthrose) verursachen oft Schmerzen. Die Gelenksinfiltration stellt eine Möglichkeit dar, Medikamente direkt in ein entzündetes oder beschädigtes Gelenk einzuspritzen. Sie kann im Prinzip bei jedem Gelenk durchgeführt werden. Am häufigsten kommt sie jedoch bei Hüft- und Kniegelenksproblemen und bei Problemen im Schultergelenk zum Einsatz.

Welche Vorbereitungen werden getroffen?
Vor einer Gelenksinfiltration wird abgeklärt, ob keine Allergie gegen die zu verabreichende Substanz vorliegt. Selbstverständlich muss die Diagnose, resp. die Indikation für die Gelenksinfiltration gesichert sein. Andere Vorbereitungen müssen normalerweise nicht getroffen werden.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?
Die Gelenksinfiltration wird im Allgemeinen ambulant durchgeführt. Die therapeutische Substanz wird als Lösung mit einer Spritze in das Gelenk injiziert. Verabreicht werden Schmerzmittel, Lokalanästhetika, Entzündungshemmer und gelegentlich auch Hyaluronsäure (Gelenkschmiere).
Während der Injektion ist dabei oft ein Druckgefühl im Gelenk zu spüren.

Wie sieht die Erfolgsquote der Behandlung aus?
Die Verabreichung von Schmerzmittel und Lokalanästhetika führt im Allgemeinen schon nach wenigen Minuten zu einer Schmerzlinderung. Die Wirkung von Entzündungshemmern wie Kortison ist nach 1 bis 3 Tagen spürbar. In der Regel können die Beschwerden bei Arthrose mit einer Gelenksinfiltration für mehrere Monate deutlich gelindert werden.
Die Arthrose selber kann allerdings durch die Behandlung nicht geheilt werden.

Was sind die Komplikationen oder Risiken der Behandlung?
Die Gelenksinfiltration ist ein risikoarmer Eingriff. Gelegentlich kann es zu einem Bluterguss kommen. Infektionen nach Gelenksinfiltrationen sind sehr selten.

Wie geht es nach der Behandlung weiter?
Eine spezielle Nachbehandlung ist nicht erforderlich. Allenfalls muss die Gelenksinfiltration nach einiger Zeit wiederholt werden, wenn sich die Beschwerden wieder verschlimmern.

Zähne und Rheuma:Was Zahnerkrankungen mit Gelenkbeschwerden zu tun habenStudien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen R...
04/02/2025

Zähne und Rheuma:
Was Zahnerkrankungen mit Gelenkbeschwerden zu tun haben
Studien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Rheuma und Zahngesundheit besteht.

Welche Ursachen gibt es für eine Rheuma-Erkrankung?
Die genaue Ursache für die Entstehung der rheumatoiden Arthritis ist bisher nicht abschließend erforscht. Es wird davon aus, dass Viren und Bakterien sowie Umwelteinflüsse wie Nikotin eine Rolle spielen. Auch angeborene genetische Faktoren können Rheuma begünstigen.
kranke Zähne wirken auf unseren Körper und die Zahngesundheit hat einen Einfluss
auf die Entstehung von Krankheiten.

Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Rheuma und der Zahngesundheit des Patienten?
Bereits Hippokrates ging davon aus, dass eitrige Entzündungen des Zahnfleischs und an den Zähnen zu Gelenkbeschwerden führen können. Forschungen belegen inzwischen, dass eine wechselseitige Beziehung mit der Mundhöhle des Patienten besteht:

Rheuma kann die Entstehung entzündlicher Zahn- und Kiefererkrankungen begünstigen
Bei einer bereits bestehenden Zahnerkrankung können Bakterien in den gesamten Körper gelangen und rheumatische Beschwerden auslösen.
Leidet der Patient am Sjögren-Syndrom, kann die abnehmende Speichelproduktion zu Mundtrockenheit führen. Die Folge sind Zahnfleischentzündungen und die vermehrte Bildung von Zahnbelägen, das Risiko für Parodontitis und Karies steigt.

Welchen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Rheuma gibt es?
Eine unbehandelte Zahnfleischentzündung kann am zu einer Gingivitis, und in der Folge zu einer Parodontitis führen: Die Gingivitis macht sich zunächst durch gerötetes, geschwollenes oder blutendes Zahnfleisch bemerkbar.
Im weiteren Verlauf können die Bakterien den gesamten Zahnhalteapparat befallen. Wie sich die Erkrankung im Einzelfall entwickelt, hängt von der Anzahl der Bakterien, der Reaktion des Immunsystems und anderen Faktoren wie Rauchen oder Stress und bestimmten Ernährungsgewohnheiten ab.

Doch nicht nur in der Mundhöhle können die Bakterien Entzündungen verursachen: Durch den Blutkreislauf und die Gelenkflüssigkeit gelangen sie in den Körper des Betroffenen und können bereits bestehende rheumatische Beschwerden verstärken oder auslösen.

Der Krankheitsverlauf einer Parodontitis ist dem Rheuma recht ähnlich, denn bei beiden Erkrankungen wird Gewebe zerstört: Bei einer rheumatischen Arthritis sind Gelenke betroffen, bei der Parodontitis Zahnhalteapparat und Kieferknochen.

Bei steifen Gelenken und schmerzendem Bewegungsapparat liegt der Gedanke an Rheuma nahe. Betroffene sollten in diesem Fall jedoch nicht nur einen Rheumatologen, sondern auch einen Zahnarzt aufsuchen. Rheumapatienten leiden häufig unter einer Parodontose. Die konsequente Behandlung einer Parodontitis senkt die Entzündungswerte im Blut des Patienten, damit verbessert sich auch der Verlauf der Rheumaerkrankung.

Verschiedene Tipps für die richtige Zahnpflege bei Rheuma im Überblick:
Konsequente Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide, Interdentalbürsten oder Munddusche mindestens ein Mal täglich.
Regelmäßige professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt.
Vereinbaren Sie jährliche oder halbjährliche Termine für die Prophylaxe, die Abstände legen Sie am besten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt fest.
Lassen Sie Zahnkrankheiten umgehend behandeln, damit die Infektion sich nicht weiter im Körper ausbreiten kann.

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