02/07/2025
𝐖𝐚𝐬 𝐞𝐢𝐧𝐬𝐭 𝐚𝐥𝐬 𝐇𝐢𝐫𝐧𝐠𝐞𝐬𝐩𝐢𝐧𝐬𝐭 𝐚𝐛𝐠𝐞𝐭𝐚𝐧 𝐰𝐮𝐫𝐝𝐞, 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐮𝐧 𝐩𝐮𝐫𝐞 𝐑𝐞𝐚𝐥𝐢𝐭𝐚̈𝐭!
Ein einziger, kalter WhatsApp-Text meines Ex-Chefs vor einem Jahr – eine lapidare Urlaubsbotschaft, die mein berufliches Todesurteil verkündete und mich in die Fußstapfen unzähliger Vorgänger zwang, mir einen neuen Weg zu suchen. Vor mir lag eine Entscheidung, die meine Zukunft auf den Kopf stellen sollte: Der Neubeginn in der Privatklinik Maria Hilf, einem Ort, an dem die Allgemeinchirurgie ein Phantom war, eine leere Seite in den Annalen. Doch dort, in den unberührten Korridoren, thronte er – ein brandneuer DaVinci-Roboter.
Ich sah nicht nur eine Maschine; ich sah eine Chance, ein Versprechen. Die Möglichkeit, die minimalinvasive Chirurgie aus dem Nichts zu erschaffen, sie tief in das Gewebe dieser Klinik zu schneiden. Mit jedem Tropfen Schweiß, jedem Quäntchen Wissen und einer unerschütterlichen Empathie für jene, die sich mir anvertrauten, stürzte ich mich in diese schier unmögliche Mission. Gemeinsam mit einem Team aus unermüdlichen Pflegekräften und einem brillanten Anästhesie-Team, die meine Vision teilten, wurde das Undenkbare wahr.
Neun Monate. Nur neun Monate sind vergangen, seit ich dieses Wagnis einging, und 𝐡𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐟𝐞𝐢𝐞𝐫𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐧 𝐡𝐮𝐧𝐝𝐞𝐫𝐭𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐫𝐨𝐛𝐨𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐄𝐢𝐧𝐠𝐫𝐢𝐟𝐟. Hundert Leben, die durch meine Hände und diese beeindruckende Technologie eine neue Chance erhielten. Jede erfolgreiche Operation, jeder genesene Patient ist ein lebendiges Denkmal dafür, dass die Chirurgie in der Privatklinik Maria Hilf nicht nur die richtige Richtung eingeschlagen hat, sondern eine wahre Revolution erlebt.
Mein tiefster Dank gilt den unermüdlichen Kräften der Pflege, den mitwirkenden Fachabteilungen, der weitsichtigen Humanomed-Leitung und vor allem meinen Patienten. Ihr Vertrauen war der Funke, der dieses Feuer entfachte.
Auf zum 200. Robotereingriff! Die Legende geht weiter.
Dr. Sklepic