16/02/2026
„𝗜𝗰𝗵 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻.“
Diesen Satz habe ich schon so oft gehört.
Und vielleicht hast du ihn selbst auch schon gesagt.
Eine Frau.
Frisch geboren – nicht nur ihr Baby, sondern auch sie als Mutter.
Der Körper trägt Wunden.
Die Hormone fahren Achterbahn.
Das Herz ist offen wie nie.
Und trotzdem dieser Gedanke:
Ich darf jetzt nicht schwach sein.
Woher kommt das?
Vielleicht von Generationen von Frauen,
die funktionieren mussten.
Die keine Wahl hatten.
Die stark sein mussten, weil niemand da war.
Und heute?
Heute wäre Unterstützung möglich.
Und trotzdem fühlt es sich für viele falsch an.
Weil Hilfe annehmen bedeutet:
gesehen zu werden.
in der eigenen Erschöpfung.
in der Unsicherheit.
in der Verletzlichkeit.
Und genau das macht Angst.
Aber weißt du was?
Du musst das Wochenbett nicht „schaffen“.
Du darfst es 𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻.
Getragen.
Gehalten.
Unterstützt.
Stärke zeigt sich nicht im Alleinemachen.
Sondern im Erlauben. 🤍
Erlaubst du dir, Hilfe anzunehmen?
Oder spürst du diesen Widerstand auch?
Von Herz zu Herz,
Carina 🪷
📷: Canva