Psy4Future Austria

Psy4Future Austria Wir sind Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Psychologiestudierende, die klar hinter den Forderungen der Fridays-for-Future-Bewegung stehen.

Unser Ziel ist es u.a. auf die psychologischen Aspekte der Klimakrise aufmerksam zu machen. Als Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen ist es unsere Aufgabe die Gesundheit der Menschen zu erhalten und ihnen zu helfen mit Belastungen zurecht zu kommen, Entwicklung zu bahnen und zu fördern. Die Zukunft und das Wohlergehen unserer und zukünftiger Generationen sind bedroht, diese Bedrohung ist ohne

politisches Handeln nicht zu überwinden. Wir alle haben ein Recht auf psychische Gesundheit (Art. 25 Declaration of Human Rights, Art. 12 International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights). Die Anliegen der demonstrierenden Menschen sind berechtigt und gut begründet. Sie beruhen auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen (vgl. Scientists4Future). Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus und müssen zeitnah erheblich ausgeweitet werden. Als Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Psychologiestudierende unterstreichen wir daher nachdrücklich die Forderungen der Fridays-for-Future-Bewegung nach einem schnellen und konsequenten Handeln und einem grundsätzlichen klimapolitischen und gesellschaftlichen Paradigmenwechsel. Die Ziele des Pariser Abkommens müssen eingehalten werden. Wir nehmen unsere persönliche und professionelle Verantwortung wahr, wollen den Druck auf die Entscheidungsträger:innen erhöhen und sie zum schnellen Handeln bewegen.

Lobau bleibt! Aber vergiss nicht, dich auch um dich selbst zu kümmern. Nur regenerativer Aktivismus ist nachhaltiger Akt...
04/05/2026

Lobau bleibt! Aber vergiss nicht, dich auch um dich selbst zu kümmern. Nur regenerativer Aktivismus ist nachhaltiger Aktivismus! Melde dich per Mail bei beratung.austria@psychologistsforfuture.org , wenn du dich hoffnungslos oder überfordert fühlst. Wir beraten dich gerne!

Die vielen politischen Krisen und gesellschaftlichen Belastungen lassen viele von uns nicht kalt.Mit unserem Gefühlsaust...
14/04/2026

Die vielen politischen Krisen und gesellschaftlichen Belastungen lassen viele von uns nicht kalt.
Mit unserem Gefühlsaustauschraum wollen wir einen Raum anbieten, an dem alles Platz haben darf, was gerade schwer ist.
Für Zuhören, Teilen, gemeinsames Verarbeiten und neue Handlungsmöglichkeiten.

📍 KRIPS-Kammerl, Liebiggasse 5 (Wien)
🗓 Donnerstag, 16.04.
🕡 18:30 Uhr

wien krisen solidarität

10/04/2026

„Warum soll ich mich anstrengen, wenn die Politik nichts macht?“

Diese Frage begegnet mir in meiner Arbeit als Umweltpsychologin ständig. Und die Antwort ist: Die Klimakrise ist ein Systemproblem, ja – aber Systeme bestehen aus Menschen. 🤝🌍

Wir brauchen beides: 1️⃣ Top-Down: Gesetze, Abkommen und politische Entscheidungen. 2️⃣ Bottom-Up: Menschen, die im Alltag neue Wege gehen, Druck aufbauen und zeigen: Wir wollen das anders!

Der psychologische Hebel: Soziale Kipppunkte 📈 Jede große gesellschaftliche Bewegung hat klein begonnen. Die Forschung zeigt: Wir brauchen keine 100 %, um ein System zu kippen. Wenn eine kritische Masse (oft reichen schon etwa 25 %) überzeugt ist und handelt, entstehen soziale Kipppunkte. Plötzlich wird das „Alternative“ zum neuen Standard – und die Politik zieht nach.

Individuelles Handeln ist also kein Ersatz für politische Veränderung, sondern der Motor, der sie erst möglich macht. ⚙️✨

Indem wir als Familien aktiv werden, verändern wir nicht nur unseren Fußabdruck, sondern senden ein Signal an unser Umfeld und die Entscheidungsträger*innen.

👇 Glaubst du an die Kraft der kritischen Masse? Schreib mir deine Gedanken dazu in die Kommentare!

06/04/2026

„Aber wir fliegen doch auch in den Urlaub...“ – Der Umgang mit Widersprüchen.

Kinder sind die besten Detektive für Doppelmoral. Aber wisst ihr was? Es ist okay, nicht perfekt zu sein. Die Klimakrise ist ein Systemproblem, kein reines Individualproblem.

Wenn eure Kinder euch auf Widersprüche hinweisen:

✅ Gebt es offen zu.

✅ Erklärt die Strukturen (z.B. fehlende Bahnverbindungen).

✅ Zeigt, dass ihr trotzdem dranbleibt.

Es geht um „Ambguitätstoleranz“ – also die Fähigkeit, mit diesen widersprüchlichen Situationen konstruktiv umzugehen.

🎧 Hörtipp: Die Podcast-Folge 37 von „Klima im Kopf“ zum Thema persönliche Resilienz.

🔗 37. Persönliche Resilienz – Wie können wir als Einzelpersonen trotz der Klimakrise psychisch gesund bleiben? - Klima im Kopf – Der Psychologists for Future Podcast

03/04/2026

🌿 „Man liebt nur, was man kennt, und man schützt nur, was man liebt.“ Dieses Zitat von Konrad Lorenz bringt es auf den Punkt: Wenn wir wollen, dass unsere Kinder die Natur schützen, müssen wir ihnen erst einmal erlauben, sich in sie zu verlieben. 🥰

Das Beste daran? Ihr müsst dafür nicht unbedingt ins tiefste Gesäuse fahren (könnt ihr natürlich). Naturbewusstsein beginnt direkt vor der Haustür: 🐞 Der Käfer, der über den Gehweg krabbelt. 🍃 Die Blätter, die über dem Kinderwagen im Wind tanzen. 🌳 Das Moos, das sich im Stadtpark so weich anfühlt.

Aber Achtung – hier kommt unser Part als Vorbild: Wie sollen unsere Kinder Begeisterung für die Wunder der Welt entwickeln, wenn wir selbst nur auf das Display in unserer Hand starren? 📱❌

Wenn wir wollen, dass unsere Kinder die Welt entdecken, müssen wir den Blick vom Smartphone heben und mit ihnen gemeinsam staunen. Unsere eigene Bildschirmzeit ist der Schlüssel zu ihrer Naturerfahrung.

✨ Mein Tipp: Probiert heute mal den „Staune-Spaziergang“. Handy in der Tasche lassen und schauen: Was entdeckt mein Kind, was ich längst übersehen habe?

👇 Was war das letzte Naturwunder, das euer Kind entdeckt hat? Schreibt es in die Kommentare! 🐜✨

27/03/2026

📺 „Laufen die Nachrichten bei euch im Hintergrund?“

Oft unterschätzen wir, wie viel Kinder mitbekommen, auch wenn sie scheinbar vertieft spielen. Schreckensmeldungen und ungefilterte Bilder von Naturkatastrophen können sie emotional massiv überfordern, da sie die Distanz dazu noch nicht wahren können.

Mein Rat als Umweltpsychologin:

✅ Schirmherrschaft übernehmen: Schalte Erwachsenen-Nachrichten aus, wenn Kinder im Raum sind.

✅ Gemeinsam statt einsam: Schaut oder hört euch Klimathemen zusammen an. So kannst du direkt auf Fragen reagieren und das Gesehene einordnen.

✅ Kindgerechte Quellen nutzen: Es gibt wunderbare Formate, die Wissen vermitteln, ohne Angst zu machen.

Hier sind meine Favoriten für euch:

Sendung mit der Maus:
Spezial zum Klimawandel (sehr fundiert!).

Kit Klimamonster: Spielerisch und mutmachend.

Kinderradio (z.B. Kakadu oder Kiraka):
Perfekt zum gemeinsamen Hören.

Parents for Future:
Die haben eine fantastische Medienliste zusammengestellt!

Lass uns dafür sorgen, dass Wissen stärkt und nicht ängstigt. 🛡️✨

👇 Welche Sendungen oder Podcasts schauen/hören eure Kinder gerne zum Thema Umwelt?

23/03/2026

💡 „Bin ich schuld, dass die Eisbären sterben?“

Es klingt paradox, aber: Kinder nehmen die Schuld für die Klimakrise oft auf sich, um ein Gefühl von Kontrolle zurückzugewinnen. Wenn ich schuld bin, kann ich es auch reparieren. Das ist ein Schutzmechanismus gegen die pure Ohnmacht.

Doch hier lauert eine Gefahr: die Parentifizierung. Das passiert, wenn Kinder die emotionale Last oder Verantwortung von Erwachsenen übernehmen (müssen). Das überfordert ihre kindliche Psyche massiv.

Was wir als Erwachsene tun müssen:

1️⃣ Verantwortung klar benennen: Wir Großen tragen die Verantwortung für die Lösungen – nicht die Kinder.

2️⃣ Struktur vs. Individuum: Erklärt, dass die Klimakrise ein Strukturproblem ist. Wir brauchen Gesetze und große Veränderungen, die nicht an einer einzelnen Plastiktüte hängen.

3️⃣ Selbstwirksamkeit statt Ohnmacht: Gemeinsam als Familie Dinge verändern (z.B. öfter Rad fahren, saisonal kochen) hilft, aus dem „Schock-Zustand“ zu kommen. Es löst zwar nicht die Weltkrise allein, aber es stärkt das Gefühl: Wir sind handlungsfähig.

Wir sind die Leitplanken, an denen sich unsere Kinder orientieren können. 🛡️🌍

👇 Hat dein Kind schon mal ein schlechtes Gewissen wegen der Umwelt geäußert? Wie hast du reagiert?

09/03/2026

👋 Hallo! Ich bin Anna – Umweltpsychologin & Mama.

🧠 Psychologie trifft Klimakrise: Ich begleite nicht nur Eltern in ihren individuellen Fragen, sondern bringe das Thema auch in die Breite. In meinen Workshops und Vorträgen unterstütze ich Gruppen und Organisationen dabei, den emotionalen Herausforderungen der Klimakrise mit psychologischer Fachkompetenz zu begegnen.

🌱 Meine therapeutische Wurzel: Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung zur Psychotherapeutin (Personzentriert nach Carl Rogers). Dieser humanistische Ansatz prägt meine gesamte Arbeit: Empathie, Echtheit und eine bedingungslose Wertschätzung stehen für mich an erster Stelle.

Als Teil der Psychologists for Future brenne ich dafür, Räume zu schaffen, in denen wir über unsere Gefühle zur Klimakrise sprechen können, ohne die Hoffnung zu verlieren.

✨ Du möchtest mich für einen Workshop oder Vortrag anfragen? Alle Infos zu meiner Arbeit und meinen Angeboten findest du über den Link in meiner Bio! 🔗

Psy4F Workshops Klimaresilienz MentalHealth

Psychologists for Future goes Uni Wien: Alle Personen sind willkommen und können uns und unsere Arbeit beim gemütlichen ...
03/03/2026

Psychologists for Future goes Uni Wien: Alle Personen sind willkommen und können uns und unsere Arbeit beim gemütlichen Beisammensein kennenlernen! 🕧 Diesen Donnerstag (5.3.26) beim 📍Hörsaal H im Fakultätsgebäude der Psychologie.

Psychologists for Future goes Uni Wien: Alle Personen sind willkommen und können uns und unsere Arbeit beim gemütlichem ...
03/03/2026

Psychologists for Future goes Uni Wien: Alle Personen sind willkommen und können uns und unsere Arbeit beim gemütlichem Beisammensein kennenlernen! 🕧 Diesen Donnerstag (5.3.26) beim 📍 Hörsaal H im Fakultätsgebäude der Psychologie.

It’s a wrap! Guten Rutsch🎉
31/12/2025

It’s a wrap! Guten Rutsch🎉

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Wien
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