26/06/2020
Heute war der 𝐒𝐮𝐩𝐩𝐨𝐫𝐭, 𝐝𝐨𝐧’𝐭 𝐩𝐮𝐧𝐢𝐬𝐡! 𝐆𝐥𝐨𝐛𝐚𝐥 𝐃𝐚𝐲 𝐨𝐟 𝐀𝐜𝐭𝐢𝐨𝐧 𝟐𝟎𝟐𝟎, ein weltweiter Aktionstag für eine vernünftige, menschliche, progressive Drogen-Politik.
Hier erzählen wir euch mehr darüber!
https://supportdontpunish.org
SSDP Vienna, unterstützt von SSDP Graz, hat eine Graffiti-Aktion gestartet, um das Thema in Wien präsent zu machen.
Global getragen wird die Aktion vom International Drug Policy Consortium.
https://idpc.net/events/2020/06/2020-support-don-t-punish-global-day-of-action
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Der Global Day of Action wurde 2013 als Teil der Kampagne “Support, Don’t Punish“ ins Leben gerufen. Er ist eine Antwort auf den International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking der UN. Dieser Tag wurde 1989 von den Vereintein Nationen festgelegt, um die Anstrengungen und Erfolge der Anti-Drogen Maßnahmen ihrer Mitgliedsstaaten zu demonstrieren.
Seit 1989 werden jedes Jahr am 26. Juni Drogen verbrannt, die Statistiken der Konfiszierungen veröffentlicht und in einigen Ländern, wie Indonesien, Saudi-Arabien und Malaysia, öffentliche Exekutionen von Drogenhändlern vollzogen. Natürlich handelt es sich dabei um die extremsten Fälle, aber in den allermeisten Ländern ist der Umgang mit dem „Drogen-Problem“ verbotsbehaftet und bestrafend. Länder, in denen Schritte in Richtug einer liberaleren Politik gewagt werden, wie z.B. der Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke, werden dabei einer enormen Kritik ausgesetzt.
Warum bestehen PolitikerInnen darauf, weiterhin eine Verbotspolitik zu verfolgen, die seit Generationen versagt? Warum bestehen sie darauf, immer härtere Drogengesetze einzuführen, unter dem Deckmantel, sie wollen „unsere Jugend schützen“? Warum werden diejenigen, die geschützt werden sollen – die Jugend – nicht nach ihrer Meinung gefragt?
Wir sind der Meinung, dass unsere MitbürgerInnen dazu befähigt werden sollten, bewusste, autonom Entscheidungen über ihren eigenen Körper treffen zu dürfen. Wie sind der Meinung, dass wir ein funktionierendes, aufgeklärtes Gesundheitssystem brauchen, inklusive einem breiten Angebot an psychologischen Hilfsangeboten. Wir sind der Meinung, dass unsere Freunde, die sich dazu entscheiden, Drogen zu nutzen, den Zugang zu evidenzbasierten Informationsangeboten haben sollten um so sicher wie möglich konsumieren zu können, anstatt von der Gesellschaft stigmatisiert zu werden. Wir sind der Meinung, dass unsere Freunde, die ein Problem mit ihrem Konsum entwickeln, keine Angst und keine Scham davor haben sollten, sich Hilfe zu suchen. Wir sind der Meinung, dass jeder den Zugang zu Unterstützung, anstatt Bestrafung haben sollte.
𝐃𝐞𝐬𝐡𝐚𝐥𝐛 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭𝐮̈𝐭𝐳𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐒𝐮𝐩𝐩𝐨𝐫𝐭. 𝐃𝐨𝐧’𝐭 𝐏𝐮𝐧𝐢𝐬𝐡.