Physio für Tiere CH

Physio für Tiere CH Mobile Tierphysiotherapie im Zürich nahen Thurgau. Wir besuchen Sie und ihre Vierbeiner gerne.

Eine total liebenswerte Hündin, die hoffentlich  bald im eigenen Zuhause ankommen darf 🙏
18/12/2025

Eine total liebenswerte Hündin, die hoffentlich bald im eigenen Zuhause ankommen darf 🙏

Ein Junghund darf gut und gerne auch noch bis 2/3j sichtbar schlacksig sein. Ich sag immer, wie Pinocchio. Wenn ein Hund...
21/11/2025

Ein Junghund darf gut und gerne auch noch bis 2/3j sichtbar schlacksig sein. Ich sag immer, wie Pinocchio. Wenn ein Hund im Wachstum Reserven bilden kann, muss man davon ausgehen, dass er energiemässig überversorgt ist und maximal schnell wächst.

Die genetisch vorgegebene Grösse eines Hundes ist fix, doch die Geschwindigkeit, mit der er diese Grösse erreicht, ist veränderbar.

Zu hohe Energiezufuhr —> zu schnelles Längenwachstum —> überlastete Wachstumsfugen, muskuläre Unterdeckung, mechanische Instabilität

Zu niedrige Eiweißzufuhr—> schwacher Muskelaufbau —> unzureichende Gelenkführung

Die Orthopädie eines Welpen entscheidet sich daher nicht nur in der Bewegung, sondern ebenso am Futternapf. Ein Welpe mit genetischer Disposition kann vollkommen unauffällig bleiben, wenn Wachstum kontrolliert, Muskulatur gefördert und Belastung moderat gehalten wird.

15/11/2025

Die genetisch festgelegte Grösse eines Hundes lässt sich nicht verändern, doch WIE schnell er sie erreicht, hängt von der Ernährung (!) und der Belastung ab.

Zu energiereiches Futter oder übermässige Bewegung in der Wachstumsphase führen dazu, dass sich Knochen schneller verlängern, als Muskulatur und Bindegewebe mithalten können. Das Resultat: Instabilität, Überlastung und Fehlstellungen (!)

GEZIELTES, KONTROLLIERTES Wachstum schützt also die Gelenke, nicht das „mehr“ oder das „schneller“.

Thematik WachstumsINTENSITÄT, GewichtsENTWICKLUNG, FütterungsMENGE und BewegungsQUALITÄT.

Serie: HD, ED und die Wahrheit über Genetik und Umwelt. Was wirklich zählt im Wachstum bei Welpen. Teil 3.

Spannende Aussage, die sich mit meinem Gefühl und meinen Beobachtungen deckt. Deshalb nutze ich bei Sestina den Halsring...
20/09/2025

Spannende Aussage, die sich mit meinem Gefühl und meinen Beobachtungen deckt. Deshalb nutze ich bei Sestina den Halsring und Berührungen mit meinen Händen am Körper um sie anzutreiben und zu lenken.

So ein wertvoller Erfahrungsbericht 🤗. Die persönliche Einstellung trägt viel dazu bei, wie man diesen letzten Lebensabs...
15/08/2025

So ein wertvoller Erfahrungsbericht 🤗. Die persönliche Einstellung trägt viel dazu bei, wie man diesen letzten Lebensabschnitt erlebt.

2025 bringt eine grosse Veränderung mit sichIm Spätsommer/Herbst begrüssen wir unser neustes Familienmitglied ❤️.Das wir...
06/07/2025

2025 bringt eine grosse Veränderung mit sich

Im Spätsommer/Herbst begrüssen wir unser neustes Familienmitglied ❤️.

Das wird meine Arbeit als Tierphysio in den kommenden Monaten einschränken.

Ich gehe aktuell davon aus, dass ich bis ende Juli alle vereinbarten Termine bei Gross- und Kleintieren abdecken kann. Danach entscheide ich von Woche zu Woche was noch drinliegt. Neukunden nehme ich bereits jetzt nur noch in Ausnahmefällen und nach Absprache an.

Nach der Geburt ist für den regulären Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen eine komplette Auszeit geplant. Anschliessend werde ich, in Abhängigkeit davon, wie pflegeleicht und reisefreudig der Zwerg ist, Schritt für Schritt wieder einsteigen. Einen fixen Zeitplan mache ich dafür aber bewusst nicht.

Beratend bin ich entsprechend meiner Möglichkeiten gerne durchgehend für euch da und unterstütze auch gerne bei der Suche nach einer Vertretung oder Anschlusslösung in eurer jeweiligen Region.

Danke für eure Rückendeckung und das Verständnis dafür, dass bei mir Gesundheit und Privatleben die nächsten Monate oberste Priorität geniessen.

Ich freue mich sehr auf die aufregende Zeit und halte euch weiter auf dem Laufenden.

Mirjam

Ich besuchte die kleine Maus in den folgenden Monaten noch weitere 3x in Deutschland. Mit ihrer körperlichen Entwicklung...
15/06/2025

Ich besuchte die kleine Maus in den folgenden Monaten noch weitere 3x in Deutschland. Mit ihrer körperlichen Entwicklung war ich total happy und in der Zwischenzeit organisierte ich den Transport per Spedition und reservierte den Platz im Offenstall.

Auch den Stall hatte ich mir bereits ein Jahr im voraus angeschaut. So hatte ich die Möglichkeit während einem ganzen Jahr mehrfach unangemeldet vorbeizuschauen und mir ein Eindruck zu verschaffen, wie sich die unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten und unterschiedliche Witterungsbedingungen auf den Betrieb auswirken. Bedingung für mich waren 24h Heu, 365 Tage Weide und altersgemischte Gruppen, wo die Pferde auch täglich aus der Gruppe rausgenommen werden dürfen. Überzeugt haben mich Sauberkeit, Futterqualität und die durchwegs ruhige Stimmung in den geschlechtergetrennten Gruppen à 10-15 Pferden. Gefunden habe ich einen solchen Stall mit 20min Fahrzeit von meinem Zuhause. Und bis zum Zeitpunkt wo ich den Platz reserviert habe, war ich mir auch ganz sicher, dass es da für uns passt.

Als Kaufdatum haben wir den 1. Oktober vereinbart. So hatte ich gewähr, dass die Kleine erst gemeinsam mit ihren Kumpels abgesetzt wird und noch zuhause die erste Impfung erhalten kann. Das Absetzen verlief so, dass aus der Gruppe mit den ca. 10 Stuten und Fohlen nach und nach immer 2 Stuten rausgenommen wurden. Eine Stute die aufs nächste Jahr nicht gedeckt wurde, blieb dabei dauerhaft als Aufpasserin in der Gruppe. Die Fohlen konnten also während dem ganzen Prozess im gewohnten Umfeld bleiben und wurden weiter "beaufsichtigt". Meiner Beobachtung nach war das tatsächlich sehr stressfrei, zumal die Mama meines Fohlens eh eine Einzelgängerin und die Kleine schon davor, recht oft, mit ihren Kumpels unterwegs war.

Am 29. September besuchten wir sie auf der Durchreise an der Nordsee noch ein letztes Mal und am 10. Oktober war dann auch bereits der Import in die Schweiz geplant.

Fortsetzung folgt...

23/05/2025
16/05/2025

Seien wir doch alle etwas weniger dramatisch

In einer Welt, in der Hundetraining zur Religion, der Spaziergang zur Glaubensfrage und die Frage, ob Halsband oder Geschirr zur moralischen Zerreissprobe wird, atmen wir doch bitte einmal alle tief durch. Nein, wirklich – tief durch. Alle. Auch du, der oder die du gerade überlegst, noch einen Brief ans Veterinäramt zu senden, weil du tierschutzrelevanten Content förmlich riechen kannst.

Hundetraining ist heute mehr als „Sitz“, „Platz“ und „Hier“. Es ist Philosophie, Lifestyle, Wissenschaft, Identität. Und das ist erstmal nichts Schlechtes. Schliesslich geht es um fühlende Lebewesen, um Beziehungen, um Kommunikation. Aber irgendwo zwischen „positive reinforcement only“ und „der muss wissen, wo’s langgeht“ ist etwas verloren gegangen: der gute alte Kollege Gesundermenschenverstand. Und die Nachsicht. Und die Erkenntnis, dass es selten nur einen richtigen Weg gibt – aber viele falsche Haltungen.

Da stehen sich Dogmatiker gegenüber wie in einem theologischen Disput: Klicker-Jünger, deren Bibel von Skinner verfasst wurde, debattieren mit Futterbeutel-Predigern, die den inneren Wolf beschwören. Barfer predigen Fleisch, währenddessen Trockenfutter-Anhänger betreten zu Boden blicken. Und mittendrin: der Mensch mit Hund, der einfach nur wissen will, wie er aufhören kann, bei jeder Hundebegegnung rot anzulaufen – und zwar nicht nur vor Scham, sondern vor Kraftanstrengung, weil der 32 Kilo Labi doch nicht so easy zu erziehen war, wie es die heilige Schrift Internet kundtat.

Dabei wäre es doch so einfach: Sehen wir das Training und die Erziehung als Dialog, nicht als Dogma. Als Weg, nicht als Wettkampf. Als Möglichkeit, die Sprache eines anderen Wesens zu lernen, ohne es zu verbiegen. Hunde sind keine Maschinen, die sich durch den „richtigen“ Ansatz fehlerfrei programmieren lassen. Sie sind Spiegel, Gefährten und haben uns so viel zu sagen, wenn wir ihnen zuhören anstatt allen anderen, die ja bekanntlich immer alles besser wissen. Wer weniger auf andere schaut, hat mehr Zeit, den eigenen Hund zu beobachten. Oder das eigene Business besser zu machen, anstatt das anderer schlecht zu reden.

Und wer hat jetzt eigentlich am Ende recht? Die Antwort ist: niemand so ganz, aber viele ein bisschen. Wer ernsthaft reflektiert, bereit ist, dazuzulernen, und seinem Hund und seinen Mitmenschen mit Respekt begegnet, ist auf einem verdammt guten Weg.

Also: Seien wir doch alle etwas weniger dramatisch. Weniger Urteiler:in und Verurteiler:in, mehr Zuhörer:in. Weniger Social-Media-Missionar, mehr Mensch mit Herz und Hirn.

Denn am Ende gilt wie so oft im Leben: Nicht wer am lautesten oder dramatischsten lamentiert, hat recht – sondern wer am besten versteht.

Gabriela Frei-Gees, eDOGcation

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