28/02/2026
Frustration & Wut
Heute habe ich unheimlich starke Frustration wahrgenommen.
Ich habe sie gespürt und ihr Raum gegeben und trotzdem wollte sie sich nicht auflösen.
Da war ein Widerstand. Etwas in mir hielt fest.
Also habe ich mich für die Technik des heilenden Schreibens entschieden.
Ich nahm mein Buch und begann zu schreiben. Anfangs fühlte es sich leicht an.
Meine Handschrift war ruhig und schön, meine Hand entspannt. Ich beobachtete mich selbst und bemerkte, dass die Worte, die ich für die Situation wählte, sehr nett formuliert waren.
Ich schrieb die Situation schön.
In dem Moment, in dem mir das bewusst wurde, veränderte sich etwas.
Mein Körper spannte sich an. Nervosität stieg auf.
Die Energie nahm zu. Sie wurde dichter und intensiver. Und plötzlich fühlte es sich nicht mehr nach Frustration an, sondern nach Wut.
Gedanken tauchten auf, ungefiltert:
Ich bin unfähig.Warum kriege ich das nicht hin?Was stimmt nicht mit mir?
Ich hielt den Stift fester. Die Schrift wurde unruhiger und fast nicht mehr lesbar. Ich merkte, wie viel Kraft es mich kostet, die Situation kontrollieren zu wollen.
Das Schreiben wurde zu einem Ventil, nicht heilend im Sinne von angenehm, sondern befreiend im Sinne von wahr.
Und dann kam sie, die Erschöpfung. Schwer und leer.
Ich hörte auf zu schreiben, legte den Stift weg und schloss das Buch.
Mein Körper fühlte sich müde an. Und mit dieser bewussten Wahrnehmung gelang es meinem Nervensystem, sich zu entspannen.
Es fühlte sich ruhig und friedlich an.
Ich blieb noch eine ganze Weile mit geschlossenen Augen sitzen und genoss das Gefühl des Nichtstuns
Herzlichst, Beya
Heute habe ich unheimlich starke Frustration wahrgenommen.Ich habe sie gespürt und ihr Raum gegeben und trotzdem wollte sie sich nicht auflösen. Da war ein Widerstand. Etwas in mir hielt fest.Also habe ich mich für die Technik des heilenden Schreibens entschieden.Ich nahm mein Buch und begann zu ...