24/02/2026
Ich wache auf mit dieser Hitze im Körper, dieser Panik, dieser Angst und dieser leisen, schweren Frage: Wie soll das hier weitergehen?
Dieses Gefühl von Ohnmacht, von Hoffnungslosigkeit, von ich habe doch alles richtig gemacht. Ich war für alle da.
Ich habe funktioniert, geholfen, gehalten und getragen.
Ich bin über meine Grenzen gegangen, habe mich zurückgenommen und meine eigenen Bedürfnisse immer wieder untergraben. Und jetzt stehe ich hier. Am Ende.
Mein Körper rebelliert. Er zittert, aber nicht vor Kälte. Mein Magen kann nicht mehr, mir ist übel. Mein Kopf ist so voll, dass mir schwindlig wird. Und immer wieder diese Hitze, diese Panik, diese Ohnmacht. Genau hier wird mir klar:
Das hier ist kein persönliches Versagen. Das ist ein Körper, der laut schreit: So geht es nicht weiter!
Und genau hier beginne ich umzudenken. Nicht im Kampf, nicht im Durchhalten, sondern im Anhalten. Im Atmen. Im bewussten Zurückkommen zu mir. Ich richte mich immer wieder auf, versorge mich mit Energie und gebe meinem Nervensystem das, was es braucht, um wieder Boden zu finden.
Auch wenn sich gerade alles nach Ende anfühlt, weiss ich:
Das hier ist nicht das Ende. Es ist ein Anfang. Der Anfang, mir selbst wieder zuzuhören. Der Anfang, dem Ruf meiner Seele zu folgen. Der Anfang, bewusst, aufrecht und Schritt für Schritt in meine Grösse zu gehen. Nicht, weil alles leicht ist, sondern weil ich mich nicht mehr verlasse, weil ich von nun an für mich einstehe, und vor allem, meine Bedürfnisse und mich selber ernst nehme!