04/01/2026
Liebe Freundinnen und Freunde des Hospiz Zentralschweiz, liebe Mitarbeitende, Unterstützende und Partner
Zum Jahreswechsel blicke ich mit grosser Dankbarkeit und Zuversicht auf unser Hospiz Zentralschweiz. Seit sechs Jahren ist es für viele Menschen ein Daheim in den wohl schwierigsten Tagen ihres Lebens – ein Ort der Geborgenheit, der Professionalität und der Menschlichkeit.
Möglich wird dies durch über 100 engagierte Menschen: Pflegende, Putzmannschaft, Ärztinnen und Ärzte, Mitarbeitende in Administration und Küche, Seelsorgerinnen und zahlreiche Freiwillige. Sie alle tragen täglich dazu bei, dass unsere Patienten und ihre Angehörigen sich begleitet und gut aufgehoben fühlen.
Ein Hospiz auf höchstem Qualitätsniveau aufzubauen, war eine enorme Herausforderung – diese Qualität zu halten und weiterzuentwickeln, ist noch anspruchsvoller. Umso mehr danke ich allen Mitarbeitenden, allen Freiwilligen und Verantwortungstragenden von Herzen für ihre grossartige Leistung und ihren unermüdlichen Einsatz.
Mein Dank gilt auch all den Menschen, die sich oder ihre Angehörigen unserem Hospiz anvertrauen. Dieses Vertrauen ist eine besondere Art von Belohnung für unsere Arbeit und zugleich Ansporn, unseren Auftrag mit Sorgfalt, Respekt und Empathie weiterzuführen.
Natürlich braucht es neben Engagement auch finanzielle Mittel: Jedes Jahr müssen wir rund 1,2 Millionen Franken Spenden sammeln, um das strukturelle Defizit zu decken. Wir sind tief dankbar für die grosszügige Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender, Stiftungen sowie der Zentralschweizer Landeskirchen.
Doch es gibt Licht am Horizont – ich hoffe sehr, dass es nicht ein Irrlicht ist: Der Zuger Kantonsrat hat im November eine Motion für ein neues Finanzierungsmodell für Palliativpatient:innen in anerkannten Sterbehospizen gutgeheissen. Möge Luzern als Standortkanton folgen.
Allen, die seit mehr als zehn Jahren die Idee – und seit sechs Jahren den Betrieb – unseres Hospizes mittragen, danke ich von Herzen. Gemeinsam blicken wir hoffnungsvoll ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Ort weiterhin mit Leben, Wärme und Menschlichkeit zu füllen.
Karl Huwyler, Stiftungsratspräsident.