Zentrum der Gesundheit

Zentrum der Gesundheit Das Zentrum der Gesundheit liefert Informationen zu Gesundheitsthemen und Ernährung, sowie viele leckere Kochrezepte.

Schlechte Stimmung ist kein Zufall – essen wir uns krank vor Stress?Psychische Belastung und dauerhafter Stress erhöhen ...
22/02/2026

Schlechte Stimmung ist kein Zufall – essen wir uns krank vor Stress?

Psychische Belastung und dauerhafter Stress erhöhen im Körper die Bildung freier Radikale. Fehlen ausreichend Antioxidantien, steigt der oxidative Stress – ein Prozess, der nicht nur mit chronischen Entzündungen, sondern auch mit Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und gedrückter Stimmung in Verbindung gebracht wird. Ernährung spielt hier eine zentrale Rolle.

Eine Untersuchung der Universität Otago mit 171 jungen Erwachsenen zeigte: Nur jene Gruppe, die zwei Wochen lang täglich konkret mit Obst und Gemüse versorgt wurde, verzeichnete eine spürbare Verbesserung von Motivation, Vitalität und Stimmung. Erinnerungen per E-Mail oder sogar Gutscheine reichten hingegen nicht aus, um den Konsum zu steigern oder Effekte zu erzielen. Auch eine große Studie der University of Warwick mit rund 14.000 Teilnehmenden kam zu einem klaren Ergebnis: Je mehr Obst und Gemüse verzehrt wurden, desto besser war die Stimmung.

Als besonders relevant gelten antioxidative Inhaltsstoffe wie Vitamin C und E, Carotinoide sowie Spurenelemente wie Selen und Zink. Reich an diesen Substanzen sind beispielsweise Beeren, Zitrusfrüchte, Kohlarten, grünes Blattgemüse, Kräuter, Nüsse und Mandeln. Bio-Qualität kann dabei von Vorteil sein, da Bio-Lebensmittel laut Untersuchungen deutlich mehr Antioxidantien enthalten und zugleich weniger Schadstoffe aufweisen.

Wie bewusst achten Sie in stressigen Phasen auf Ihre Ernährung – und haben Sie selbst schon erlebt, dass sich Ihre Stimmung durch mehr frische Lebensmittel verbessert?

Mehr Hintergründe und konkrete Empfehlungen finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/allgemein-gesundheit/gesunde-ernaehrung-psychisches-wohlbefinden

Petersilienkartoffeln – die klassische Beilage, die jedes Gericht aufwertetZart, aromatisch und schnell gemacht: Diese P...
22/02/2026

Petersilienkartoffeln – die klassische Beilage, die jedes Gericht aufwertet

Zart, aromatisch und schnell gemacht: Diese Petersilienkartoffeln bringen frische Würze auf den Teller und passen perfekt zu vielen Hauptgerichten.
Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/beilagen-uebersicht/beilagen/petersilienkartoffeln

Mit Kartoffeln, frischer Petersilie, hochwertigem Olivenöl und einer Prise Meersalz gelingt Ihnen diese einfache, schnelle Beilage im Handumdrehen. Ideal zu Bratlingen oder veganem Schnitzel.

Sie möchten Ihr pflanzliches Kochrepertoire erweitern? In unserer Online-Kochschule zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Reis und Bohnen sind kein „Arme-Leute-Essen“, sondern unterschätzte Nährstoffpakete mit KrisenpotenzialFür mehr als die ...
22/02/2026

Reis und Bohnen sind kein „Arme-Leute-Essen“, sondern unterschätzte Nährstoffpakete mit Krisenpotenzial

Für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis seit rund 7.000 Jahren ein Grundnahrungsmittel, Bohnen werden ebenso lange kultiviert. Traditionelle Küchen von Lateinamerika bis Indien kombinieren beides nicht zufällig: Die Mischung aus Reis und Hülsenfrüchten liefert ein hochwertiges pflanzliches Eiweiss und sichert in vielen Regionen bis heute die tägliche Nährstoffversorgung.

Bohnen überzeugen mit 21 bis 24 Prozent Eiweiss und können es damit problemlos mit Fleisch aufnehmen. Sie liefern rund 10 mg Eisen pro 100 g (Trockengewicht), reichlich Folsäure und etwa 15 g Ballaststoffe – mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs. Gleichzeitig enthalten sie wertvolle B-Vitamine und Kalium. Vollkornreis ergänzt diese Nährstoffdichte mit komplexen Kohlenhydraten, die länger sättigen und den Blutzuckerspiegel stabil halten, sowie mit B-Vitaminen, Vitamin E, Vitamin K und wichtigen Mineralstoffen. Parboiled Reis stellt eine nährstoffreiche Alternative dar, da durch das spezielle Verfahren ein Grossteil der Vitalstoffe ins Korninnere verlagert wird.

Entscheidend ist jedoch die richtige Zubereitung: Sowohl Reis als auch Bohnen enthalten Phytinsäure, die Mineralstoffe binden kann. Durch Einweichen über Nacht und das anschliessende Kochen in frischem Wasser lässt sich dieser Effekt deutlich reduzieren. Kombiniert man Bohnen mit Reis, erhöht sich zudem die biologische Wertigkeit des pflanzlichen Eiweisses erheblich. Bei sachgemässer, trockener und lichtgeschützter Lagerung sind beide Lebensmittel über Jahre haltbar und eignen sich ideal als durchdachte Vorratshaltung. Dennoch sollten sie frisches Gemüse und Obst nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.

Wie handhaben Sie Ihre Vorratshaltung – setzen Sie bereits auf Reis, Bohnen oder sogar Keimsaaten als langfristige Basis?

Hier erfahren Sie, wie Sie Reis und Bohnen optimal lagern, zubereiten und kombinieren:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/ratgeber/ernaehrungsratgeber/vorratshaltung-reis-bohnen-ia

Grippezeit ohne Impfung: Ist ein starkes Immunsystem der bessere Schutz?Wenn die Temperaturen fallen, beginnt sie wieder...
21/02/2026

Grippezeit ohne Impfung: Ist ein starkes Immunsystem der bessere Schutz?

Wenn die Temperaturen fallen, beginnt sie wieder – die Grippezeit. Gesundheitsämter, Apotheken und Arztpraxen rufen zur Impfung auf, mögliche Nebenwirkungen werden dabei kaum thematisiert. Viele Menschen suchen daher nach Alternativen und fragen sich: Wie kann ich mein Immunsystem auf natürliche Weise stärken und gut durch den Winter kommen?

Ein intaktes Immunsystem ist die zentrale Voraussetzung, um Erkältungen und Grippeerreger abzuwehren. Eine besondere Rolle spielt dabei der Darm: Rund 80 Prozent unserer körpereigenen Bakterien befinden sich im Darmbereich. Diese Mikroorganismen unterstützen nicht nur die Abwehr von Krankheitserregern, sondern versetzen auch unsere weißen Blutkörperchen in die Lage, effektiv zu reagieren. Eine gesunde Darmflora – etwa durch probiotische Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung – bildet daher die Basis für ein starkes Immunsystem.

Darüber hinaus sind bestimmte Nährstoffe und Lebensmittel bekannt dafür, die Immunfunktion zu unterstützen: Natürliches Vitamin C, Zink, Beta-Carotin aus orangefarbenem Gemüse, sekundäre Pflanzenstoffe aus Beeren, Gewürzen und Kräutern. Knoblauch liefert wertvolle Schwefelverbindungen, Holunderbeerenextrakte wurden in Studien untersucht, Echinacea wird traditionell zur Vorbeugung eingesetzt. Ebenso wichtig sind ausreichende Bewegung, frische Luft und Sonnenlicht für die Vitamin-D-Bildung, erholsamer Schlaf mit stabiler Melatoninproduktion sowie ein bewusster Umgang mit Stress. Nicht zuletzt kann ein hoher Zuckerkonsum laut Studien die Funktion der Abwehrzellen beeinträchtigen.

Ganzheitliche Prävention bedeutet, den Körper in sein Gleichgewicht zu bringen – über Darmgesundheit, Ernährung, Mikronährstoffe, Schlaf, Bewegung und Stressregulation. Wenn all diese Faktoren zusammenspielen, entsteht ein stabiles Fundament für die kalte Jahreszeit.

Wie bereiten Sie Ihr Immunsystem auf den Winter vor – setzen Sie auf natürliche Maßnahmen, auf die Impfung oder auf eine Kombination aus beidem?

Lesen Sie hier, welche Strategien Ihr Immunsystem winterfit machen können:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/koerper/immunsystem-uebersicht/immunsystem-winter-fit

Cremiges Kartoffelgratin – der vegane Klassiker, der immer gelingtSchicht für Schicht ein herzhaftes Ofengericht, das al...
21/02/2026

Cremiges Kartoffelgratin – der vegane Klassiker, der immer gelingt

Schicht für Schicht ein herzhaftes Ofengericht, das als Beilage oder Hauptspeise überzeugt – cremig, aromatisch und rein pflanzlich.

Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/hauptgerichte/auflaeufe/kartoffelgratin

Mit Kartoffeln, Sojamilch, Sojasahne, Zwiebeln und feinen Gewürzen gelingt Ihnen eine wunderbar cremige Variante ganz ohne tierische Produkte. Die Zubereitung ist unkompliziert und alltagstauglich.

Wenn Sie pflanzliche Gerichte von Grund auf meistern möchten, besuchen Sie auch unsere Online-Kochschule und erweitern Sie Ihr Repertoire: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Nur 2 Prozent der jungen Frauen leben wirklich gesund – eine alarmierende Langzeitstudie stellt unsere Gewissheiten infr...
21/02/2026

Nur 2 Prozent der jungen Frauen leben wirklich gesund – eine alarmierende Langzeitstudie stellt unsere Gewissheiten infrage

Eine Untersuchung der University of Minnesota zeigt: Junge Menschen leben erschreckend ungesund – und dieser Lebensstil verschlechtert sich im Laufe von 15 Jahren sogar noch. Besonders problematisch ist, dass frühe Gewohnheiten meist bestehen bleiben. Wer in der Jugend auf Fastfood setzt, Sport meidet und zu fragwürdigen Diätmethoden greift, trägt dieses Verhalten häufig bis ins Erwachsenenalter weiter.

Die Zahlen sind deutlich: 26,7 Prozent der jungen Frauen und 16,5 Prozent der jungen Männer mieden in der Jugend Sport. 15 Jahre später waren es bei den Frauen bereits über 40 Prozent, bei den Männern fast 30 Prozent. Gleichzeitig griffen mehr als die Hälfte der Frauen und über 40 Prozent der Männer zu ungesunden Abnehmpraktiken wie Diätpillen oder einseitigen Shakes. Parallel dazu stieg die Zahl der Übergewichtigen drastisch an – bei den Frauen verdreifachte sie sich, bei den Männern verdoppelte sie sich. Auch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper nahm deutlich zu.

Besonders alarmierend: Über den gesamten Zeitraum hinweg waren nur 2 Prozent der jungen Frauen und 7 Prozent der jungen Männer frei von den drei Hauptrisikofaktoren für chronische Erkrankungen – Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und gewichtsbedingte Probleme. Grundlage dieser Erkenntnisse ist das 15‑jährige Langzeitprojekt EAT mit 1.455 Teilnehmenden, veröffentlicht im American Journal of Preventive Medicine. Die Problembereiche hängen eng zusammen – und erfordern eine umfassende Beratung idealerweise schon im Kindesalter.

Wie erleben Sie das in Ihrem Umfeld: Beobachten Sie, dass sich ungesunde Gewohnheiten aus der Jugend bis ins Erwachsenenalter fortsetzen – oder haben Sie selbst einen Wendepunkt geschafft?

Mehr Hintergründe und Details zur Studie finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/allgemein-gesundheit/teenager-ungesunde-ernaehrung

Koffein – harmloser Wachmacher oder unterschätztes Risiko fürs Gehirn?Kaffee gilt als täglicher Muntermacher und für vie...
20/02/2026

Koffein – harmloser Wachmacher oder unterschätztes Risiko fürs Gehirn?

Kaffee gilt als täglicher Muntermacher und für viele als unverzichtbarer Start in den Tag. Doch eine Schweizer Studie der Universität Basel zeigte, dass regelmässiger Koffeinkonsum die Graue Substanz im Gehirn verändern kann. In der Untersuchung mit gesunden jungen Erwachsenen führte die Einnahme von dreimal täglich 150 mg Koffein über zehn Tage zu einer messbaren Verringerung des Volumens der Grauen Substanz. Besonders betroffen war der Temporallappen mit dem Hippocampus – einer Region, die für die Gedächtniskonsolidierung entscheidend ist.

Bemerkenswert: Die Schlafqualität blieb in dieser Studie unverändert. Die Veränderungen im Gehirn traten also unabhängig von Schlafstörungen auf, die bislang als Hauptproblem des Koffeinkonsums diskutiert wurden. Nach einer zehntägigen Koffeinpause zeigte sich jedoch, dass sich das Gehirn wieder zu erholen begann. Die beobachteten Veränderungen scheinen somit reversibel zu sein – dennoch sehen die Forscher klaren Bedarf für weitere Untersuchungen.

Zusätzlich weist eine große Beobachtungsstudie mit 17.702 Teilnehmern darauf hin, dass hoher Kaffeekonsum mit einem kleineren Gehirnvolumen und einem erhöhten Demenzrisiko assoziiert sein könnte. Wer mehr als sechs Tassen täglich trank, hatte ein um 53 Prozent erhöhtes Demenzrisiko. Auch aus früheren Studien gibt es Hinweise auf mögliche Auswirkungen von Koffein auf den IQ von Kindern bei hohem Konsum in der Schwangerschaft.

Wie bewusst gehen Sie persönlich mit Ihrem Koffeinkonsum um – und haben Sie schon einmal Veränderungen bei Konzentration, Schlaf oder Gedächtnis bemerkt, wenn Sie weniger Kaffee getrunken haben?

Mehr Hintergründe und praktische Impulse zum Umgang mit Kaffee finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/ernaehrung-news/allgemein-ernaehrung/koffein-gehirn

Knackiges Quinoa mit Brokkoli und gebratenem Tofu – leicht, sättigend und voller PflanzenkraftDieses aromatische Quinoa-...
20/02/2026

Knackiges Quinoa mit Brokkoli und gebratenem Tofu – leicht, sättigend und voller Pflanzenkraft

Dieses aromatische Quinoa-Gericht vereint knackiges Gemüse, goldbraun gebratenen Tofu und eine frische Limettennote zu einer ausgewogenen, vitalstoffreichen Mahlzeit.

Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/hauptgerichte/tofurezepte/quinoa-brokkoli

Mit Quinoa, Brokkoli, Tofu, Limette und einer leichten Würzsauce gelingt Ihnen ein vollwertiges Hauptgericht, das schnell zubereitet ist und angenehm sättigt – ideal für die bewusste Alltagsküche.

Sie möchten Ihre pflanzliche Küche weiter verfeinern? In unserer Online-Kochschule zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie vitalstoffreiche Gerichte kreativ zubereiten: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Kinesiologie: Kann ein Muskeltest zeigen, was Ihrem Körper wirklich gut tut?Die Kinesiologie – insbesondere der sogenann...
20/02/2026

Kinesiologie: Kann ein Muskeltest zeigen, was Ihrem Körper wirklich gut tut?

Die Kinesiologie – insbesondere der sogenannte Muskelwiderstandstest – wird von Therapeuten weltweit als diagnostisches Instrument genutzt. Die zugrunde liegende Annahme: Der Körper „weiß“, was ihm bekommt und was ihm schadet. Über die Reaktion eines Muskels sollen Informationen sichtbar werden, die mit bloßem Verstand oft nicht unmittelbar zugänglich sind. Getestet werden können unter anderem Nahrungsmittel, Medikamente, Dosierungen, seelische Belastungen oder auch Umweltfaktoren.

Am häufigsten wird der seitlich ausgestreckte Arm genutzt. Bleibt der Muskel unter gleichbleibendem Druck stark, gilt die Information als harmonisch. Gibt der Arm nach, wird dies als Hinweis auf eine Disharmonie interpretiert. Entscheidend ist dabei die standardisierte Durchführung – gleiche Armhöhe, gleichmäßiger Druck, keine Ausweichbewegungen. Der Muskeltest ist ein Kernelement der Angewandten Kinesiologie, die in den 1960er-Jahren vom Chiropraktiker George Goodheart entwickelt wurde und sich seither in verschiedenen Richtungen weiterentwickelt hat.

Zum Einsatz kommt der Test bei einer Vielzahl von Fragestellungen: von der Verträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel über die Einschätzung von Medikamenten bis hin zur Bewertung von Worten, Bildern oder Geräuschen. Gleichzeitig gilt: Der Muskeltest sollte nicht überschätzt und nicht isoliert betrachtet werden. Fachwissen, Erfahrung und gesunder Menschenverstand bleiben zentrale Bestandteile jeder verantwortungsvollen Gesundheitsentscheidung.

Welche Erfahrungen haben Sie mit kinesiologischen Muskeltests gemacht – empfinden Sie sie als hilfreiche Ergänzung oder stehen Sie dem Verfahren eher kritisch gegenüber?

Mehr Hintergründe, Anwendungsmöglichkeiten und Einordnung finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/naturheilkunde/behandlungsformen/kinesiologie

Schmerz lässt sich nicht nur mit Medikamenten beeinflussen – unser Gehirn entscheidet mit„Der Schmerz herrscht über die ...
19/02/2026

Schmerz lässt sich nicht nur mit Medikamenten beeinflussen – unser Gehirn entscheidet mit

„Der Schmerz herrscht über die Menschen schrecklicher als der Tod“, sagte Albert Schweitzer. Schmerz kann unser gesamtes Denken und Fühlen dominieren. Neurowissenschaftlich wissen wir heute: Schmerz entsteht nicht isoliert im Gewebe, sondern wird im limbischen System verarbeitet – also dort, wo auch Gefühle und Erinnerungen sitzen. Wie intensiv wir Schmerz erleben, hängt daher stark davon ab, welche Gedanken, Emotionen und Aufmerksamkeitsmuster gerade aktiv sind.

Studien zeigen, dass Ablenkung und positive Reize die Aktivität schmerzverarbeitender Hirnregionen messbar reduzieren können. In Untersuchungen der Universität Oxford empfanden Probanden identische Hitzereize als weniger schmerzhaft, wenn sie gedanklich beschäftigt waren. Meditation kann darüber hinaus die Produktion körpereigener opioidähnlicher Substanzen fördern. Entspannungstechniken wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Yoga senken nachweislich Puls, Muskelspannung und innere Erregung – Faktoren, die das Schmerzempfinden direkt beeinflussen. Selbst Effekte auf das Immunsystem, etwa eine erhöhte Aktivität von Fresszellen, wurden beobachtet.

Ob Meditation, Biofeedback, Yoga oder Qi Gong: Allen Methoden gemeinsam ist, dass sie den Körper in einen Zustand tiefer Entspannung führen und so das Schmerzgeschehen von innen heraus modulieren. Entscheidend ist dabei weniger der Glaube als die regelmäßige Praxis. Objektive Messungen zeigen klar: Herzschlag und Atmung beruhigen sich – unabhängig davon, ob jemand skeptisch ist oder überzeugt.

Welche Erfahrungen haben Sie selbst gemacht? Konnten Sie durch Entspannung, Atemtechniken oder Meditation Ihr Schmerzempfinden spürbar verändern?

Mehr zu den wirksamsten Entspannungstechniken und ihrer Anwendung lesen Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/wohlbefinden/selbsthilfe-tipps/entspannungstechniken

Herzhafte vegane Buletten mit geschmortem Weisskohl – Wohlfühlküche neu gedachtWürzig, sättigend und rein pflanzlich: Di...
19/02/2026

Herzhafte vegane Buletten mit geschmortem Weisskohl – Wohlfühlküche neu gedacht

Würzig, sättigend und rein pflanzlich: Diese Buletten mit aromatisch geschmortem Weisskohl bringen Abwechslung auf Ihren Teller und schmecken der ganzen Familie.
Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/hauptgerichte/bratlinge/buletten-weisskohl

Mit Weisskohl, pflanzlichen Zutaten für saftige Buletten und fein abgestimmten Gewürzen entsteht ein rundes Gericht. Die Zubereitung ist unkompliziert und alltagstauglich.

Sie möchten Ihre pflanzliche Küche erweitern und neue Techniken kennenlernen? In unserer Online-Kochschule finden Sie inspirierende Kurse:
https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Vitaminmangel im Alter ist kein Ausnahmefall, sondern die RegelMit zunehmendem Alter steigt das Risiko für einen Vitalst...
19/02/2026

Vitaminmangel im Alter ist kein Ausnahmefall, sondern die Regel

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für einen Vitalstoffmangel deutlich an. Eine europaweite Studie, veröffentlicht 2016 in der Fachzeitschrift Nutrients, untersuchte über 2.000 Erwachsene im Alter von 35 bis 74 Jahren. Das Ergebnis: Unabhängig von Faktoren wie Ernährung, Raucherstatus, Körpergewicht oder Jahreszeit beeinflusst das Alter selbst den Vitalstoffspiegel im Blut. Der Organismus nimmt Nährstoffe im Laufe der Jahre schlechter auf.

Gründe dafür sind nicht nur eine oft vitalstoffarme Ernährung, sondern auch Magen-Darm-Störungen, die die Resorption erschweren. Hinzu kommt: Viele Medikamente, die gerade ältere Menschen regelmäßig einnehmen, können Vitalstoffmängel begünstigen. Metformin kann einen Vitamin-B12- und Folsäuremangel auslösen, Methotrexat senkt den Folsäurespiegel, Säureblocker stehen mit Vitamin-B12-Mangel in Zusammenhang und Diuretika können die Versorgung mit wasserlöslichen Vitaminen beeinträchtigen.

In der genannten Studie zeigte sich besonders häufig ein Mangel an Alpha-Carotin und Lycopin. Diese Carotinoide wirken als Antioxidantien, schützen die Zellen vor oxidativem Stress, unterstützen Haut und Schleimhäute und sind in roten, gelben, orangefarbenen und grünen Gemüse- und Obstsorten enthalten – etwa in Karotten, Süsskartoffeln, grünem Blattgemüse oder Tomaten. Ein hoher Obst- und Gemüsekonsum, gegebenenfalls ergänzt durch gezielte Nahrungsergänzung, kann helfen, Defizite auszugleichen und altersbedingten Beschwerden vorzubeugen.

Wie erleben Sie das in Ihrem Umfeld: Wird die Vitalstoffversorgung im Alter genug beachtet – oder erst dann zum Thema, wenn bereits Beschwerden auftreten?

Mehr Hintergründe und konkrete Empfehlungen lesen Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/allgemein-gesundheit/vitamine-im-alter

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Dienstag 09:00 - 15:30
Mittwoch 09:00 - 15:30
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