
28/08/2025
🧭 𝗧𝗲𝗹𝗲𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 𝗞𝗼𝗺𝗽𝗮𝘀𝘀: Digitale Patientenaufklärung in 4 Schritten erklärt
Digitale Patientenaufklärung entlastet medizinisches Personal, spart Wege und verringert lange Wartezeiten.
Doch wie läuft eine digitale OP-Aufklärung konkret ab? Was passiert wann? Und wie wird sichergestellt, dass der Prozess medizinisch sinnvoll, verständlich und rechtssicher ist?
👇 In unserem Telemedizin Kompass zeigen wir den Ablauf kompakt, praxisnah und verständlich.
𝟭. 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲 𝗔𝗻𝗮𝗺𝗻𝗲𝘀𝗲
Patient:innen erhalten vor dem Eingriff einen gesicherten Zugang zur digitalen Anamnese. Diese wird in Ruhe zu Hause ausgefüllt. Dort machen sie Angaben zu Vorerkrankungen, Medikamenten und Allergien. Zusätzlich können relevante Dokumente wie Arztbriefe oder Befunde hochgeladen werden. Das spart Zeit am Behandlungstag und bereitet das ärztliche Gespräch gezielt vor.
𝟮. 𝗠𝘂𝗹𝘁𝗶𝗺𝗲𝗱𝗶𝗮𝗹𝗲 𝗔𝘂𝗳𝗸𝗹ä𝗿𝘂𝗻𝗴
Vor dem ärztlichen Kontakt erhalten die Patient:innen verständlich aufbereitetes Aufklärungsmaterialien in Form von Videos, Texten und Bildern. So können sie sich in ihrem eigenen Tempo informieren, Fragen notieren und bereits erste Angaben zur Anamnese machen. Die Inhalte können beliebig oft angesehen werden.
𝟯. 𝗔𝘂𝗳𝗸𝗹ä𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗴𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵
Die Ärztin bzw. der Arzt führt das Gespräch per Videosprechstunde durch. Dabei haben beide Seiten – Patient und Arzt – den Anamnesebogen gleichzeitig im Blick. Offene Punkte werden besprochen, Rückfragen geklärt, individuelle Risiken erläutert. Das Gespräch ist persönlich, interaktiv und dokumentiert, so wie bei einem klassischen Vor-Ort-Termin.
𝟰. 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝗳𝘁
Nach dem Gespräch erfolgt die Einwilligung per digitaler Unterschrift, z. B. per Tablet, Maus oder Finger. Eine zusätzliche App oder spezielle Hardware ist nicht nötig. Die unterschriebenen Unterlagen werden automatisch gesichert und archiviert.