23/04/2026
Studien der vergangenen Jahre zufolge, erleben 7,6 Prozent der Allgemeinbevölkerung im Laufe ihres Lebens mindestens einmal eine Schlafparalyse. 🌙
Frauen scheinen dabei etwas häufiger als Männer betroffen zu sein. Die Schlaflähmung ist häufig eine Kombination aus einer fehlenden Spannung in der Muskulatur, der sogenannten Atonie und einem Albtraum. Schlafparalysen können auch mit Halluzinationen und Panikattacken einhergehen. Obwohl die Atmung von der Paralyse unbeeinflusst ist, da die Zwerchfellatmung aufrechterhalten bleibt, ist die Atemhilfsmuskulatur beispielsweise im Bauchbereich ohne Spannung. Das verursacht ein Gefühl von Atemnot oder Bewegungsunfähigkeit. Betroffene können eine ganze Reihe von Maßnahmen ergreifen. Verschiedene Faktoren und Vorerkrankungen wie Narkolepsie oder Schlafapnoe können die Attacken sogar begünstigen. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus hilft laut Experten meistens die einzelnen Episoden zu reduzieren. Auch die Vermeidung von Stress und die Anwendung von Entspannungstechniken wirken sich positiv aus. Falls die Schlafparalyse dennoch weiter chronisch auftritt und zur Belastung im Alltag wird, sollte schnellstmöglich der Hausarzt zu Rate gezogen werden.