24/01/2026
In den letzten Wochen durfte ich viele wunderbare Tiere und engagierte Menschen begleiten.
Einen davon möchte ich heute stellvertretend vorstellen: Monti – meinen liebevoll genannten „Musterschüler“.
Meine Arbeit basiert auf zwei zentralen Grundsätzen:
👉 Ein Tier kann nur dann ganzheitlich unterstützt werden, wenn es ganzheitlich betrachtet wird.
👉 Die besten Ergebnisse entstehen, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten – Pferd, Besitzer, Hufpfleger, Therapeuten und Tierärzte.
Bei Monti kam der entscheidende Impuls von Anja, seiner Hufpflegerin. Ihr war eine auffällige Verfärbung in der weißen Linie aufgefallen, die nicht zum restlichen Hufbild passte. Zudem zeigte sich Monti insgesamt nicht wie gewohnt.
Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Anja, Montis Besitzerin Ramona und mir konnten wir die Situation frühzeitig ganzheitlich einschätzen.
Schnell wurde deutlich, dass Montis Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten war und insbesondere Leber und Magen Unterstützung benötigten. Auch Fütterung, Bewegung und sinnvolle Beschäftigung wurden gemeinsam angepasst.
Heute, nur wenige Wochen später, zeigt sich, wie wertvoll dieser ganzheitliche Ansatz ist:
Monti geht es deutlich besser, die Verfärbung in der weißen Linie ist rückläufig, und das Training zum Kutschpony entwickelt sich sehr positiv.
Genau diese Art der Zusammenarbeit ist für mich der Schlüssel zu nachhaltiger Pferdegesundheit.