Yvonnes Food Check

Yvonnes Food Check Mit 22 Jahren erhielt ich die Diagnose Darmkrebs – ein Moment, der mein Leben komplett auf den Kopf stellte. Und damit stand ich plötzlich alleine dar.

Ernährung nach Darmkrebs
💪🏻Raus aus dem Überlebensmodus und zurück ins leben! 🥑Essen wird kein Glücksspiel mehr, sondern Deine Strategie!
✅Verdauung ✅Energie ✅Gewicht Nach einer umfangreichen Operation, bei der ich 40 cm meines Darms verlor, wurde ich mit der pauschalen Empfehlung entlassen, mich „künftig gesund und darmschonend“ zu ernähren. Keine Anleitung, keine Klarheit, nur Angst vor einem R

ückfall. Getrieben vom Wunsch, nicht nur zu überleben, sondern aktiv etwas für mich und meinen Körper zu tun, begann ich, mich intensiv mit dem Thema Ernährung und Darmgesundheit auseinanderzusetzen. Heute – fast 20 Jahre später – bin ich trotz genetischer Veranlagung (Lynch-Syndrom) immer noch krebsfrei.

🥗 Dieser Erfolg zeigt mir: Die richtige Ernährung macht einen Unterschied. Einen verdammt großen! Heute begleite ich Menschen, die zurück in ihre Kraft wollen – mit einem Fokus auf Männer, die anpacken statt abwarten wollen. Und ja, auch Frauen sind willkommen. Ich begleite Dich, wenn Du wieder die Kontrolle über Deinen Körper, Dein Essen und Deinen Alltag übernehmen willst. Kein Rätselraten, kein Dogma, keine Anleitung zur veganen Ernährung und keine Wellnesstrends. Sondern eine Strategie, die funktioniert! ✅

Als zertifizierte ganzheitliche Ernährungsberaterin, mit Weiterbildungen in Darmgesundheit und Ernährung bei Krebs, verbinde ich persönliche Erfahrung mit fundiertem Fachwissen. Und mit über 20 Jahren Berufserfahrung im Gesundheitswesen weiß ich, wie der medizinische Apparat funktioniert – und wo er aufhört, dich als Mensch zu sehen. Mein beruflicher Hintergrund ermöglicht es mir, sowohl medizinische Themen als auch die individuellen Bedürfnisse meiner Kunden zu verstehen. Ich arbeite mit Menschen, die bereit sind etwas zu verändern und ihre Gesundheit wieder selbst in die Hand nehmen wollen. Wenn Du Dich darin wiedererkennst, dann ist jetzt der richtige Moment für Deinen nächsten Schritt und nehme mit mir kontakt auf!

28/05/2026

Orangensaft zum Frühstück und Zitronensaft im Wasser, können nach einer Krebstherapie plötzlich zum "Problem" für deine Verdauung werden.

Vor allem dann, wenn du bereits mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen hast.

Dabei willst du dir doch eigentlich mit vielen Vitaminen etwas Gutes tun oder?
Ich kenne das Problem selbst nur zu gut. Man weiß auf einmal gar nicht mehr, was man noch essen kann und überhaupt noch verträgt.

Das hat einen bestimmten Grund.

Deine Darmschleimhaut kann nach einer Krebstherapie empfindlicher und gereizter sein und es kann passieren, dass Nährstoffe schlechter aufgenommen werden.

🍊 Zitrusfrüchte bringen in dieser Phase gleich zwei "Probleme" mit sich.

Das erste ist die Fruchtsäure. Zitronen, Orangen und Mandarinen enthalten Zitronen- und Ascorbinsäure, die direkt auf die Schleimhaut trifft. Eine gesunde Schleimhaut steckt das weg. Eine eh schon gereizte, kann empfindlich reagieren.

Das zweite Problem sitzt tiefer. Fruktose, also der Fruchtzucker in Zitrusfrüchten, braucht spezielle Transportproteine in der Dünndarmschleimhaut, um ins Blut aufgenommen zu werden.

Diese Transporter heißen GLUT5. Nach einer Darmoperation oder Therapie kann die Darmschleimhaut geschädigt sein. Die Anzahl und Funktion dieser Transporter kann dadurch abnehmen.

Das bedeutet: Ein Teil der Fruktose kommt evtl. gar nicht da an, wo sie soll.

Die nicht aufgenommene Fruktose wandert weiter in den Dickdarm. Dort warten Bakterien, die sie vergären. Bei diesem Prozess entstehen Gase wie Wasserstoff und Methan. Und genau die sorgen für das, was du kennst: Blähungen 💨, Krämpfe, Durchfall.

Zitrusfrüchte ganz weglassen?

Teste einfach kleine Mengen und taste dich an deine verträgliche Menge ran. Beobachte dabei, wie dein Darm reagiert.

Wenn meine Verdauung besonders empfindlich ist, hilft es mir, sie eine Weile ganz weg zu lassen.

👉🏼 Schreib VERDAUUNG in die Kommentare und ich schick dir mein PDF mit 10 Lebensmitteln, die nach der Krebstherapie besonders verträglich sind.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich bitte an deinen Arzt.

Diese Woche bin ich über einen Artikel im Deutschen Ärzteblatt gestolpert, der mich sofort gepackt hat. Es geht um eine ...
27/05/2026

Diese Woche bin ich über einen Artikel im Deutschen Ärzteblatt gestolpert, der mich sofort gepackt hat.

Es geht um eine Studie von Krebsüberlebenden in meinem Alter. Ich hatte Darmkrebs mit 22 Jahren.

Erstmal die gute Nachricht:
Junge Menschen haben heute beste Chancen, eine Krebserkrankung bei rechtzeitiger Behandlung zu überleben. 😊

Aber die Studie zeigt auch die Kehrseite:
Die Strahlen der Radiotherapie und die Medikamente der Chemotherapie, die den Betroffenen das Leben gerettet haben, können selbst krebserregend wirken. Vor allem bei jungen Menschen.

Die Zahlen dahinter sind deutlich. 24.459 Menschen, die zwischen 15 und 39 Jahren an Krebs erkrankt waren, wurden über Jahrzehnte begleitet.

Junge Krebsüberlebende haben ein doppelt so hohes Krebsrisiko wie der Rest der Bevölkerung. Das klingt erst einmal erschreckend, aber es erkrankten 1.442 Personen von 24.459 untersuchten erneut an Krebs, das sind 5,9%. Bei 1.129 davon lagen mehr als 5 Jahre zwischen erster und zweiter Erkrankung.

Ich selbst hatte keine Chemotherapie oder Bestrahlung, nur eine OP. Diese Studie betrifft mich also nicht direkt, aber viele von euch, die im jungen Alter ebenfalls erkrankt sind. 💚

Jetzt kann man streiten, ob 5,9% viel oder wenig sind. Aber die Studie zeigt meiner Meinung nach, dass Krebsprävention durch Lebensstil und Ernährung vor allem für jüngere Betroffene ein wichtiges Thema ist.

Und dass es auch nach 5 Jahren noch wichtig ist bei Veränderungen und Beschwerden genauer hinzuschauen und den Arzt lieber einmal zu viel aufzusuchen.

Was machst du seit der Therapie selbst aktiv für deine Gesundheit?

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 15. Mai 2026
Studie: Canadian Medical Association Journal 2026, DOI: 10.1503/cmaj.251381

Am 07. September 2024 habe ich den für mich perfekten Mann geheiratet. 😊♥️Doch nach Darmkrebs mit 22 Jahren und der Diag...
26/05/2026

Am 07. September 2024 habe ich den für mich perfekten Mann geheiratet. 😊♥️

Doch nach Darmkrebs mit 22 Jahren und der Diagnose Lynchsyndrom (eine Gendefekt der vermehrt zu Krebs führt), habe ich daran nicht mehr geglaubt.

Und ich weiß, dass viele von euch genau die gleichen Gedanken haben, wie ich damals. Und das es fast niemand ausspricht.

Ich dachte mir damals: Wer möchte nach so einer Erkrankung noch mit mir zusammen sein und mein Paket mit mir gemeinsam tragen? 😔

Ich lebe nach meiner Diagnose mit einem veränderten Körper und einem veränderten Geist. Dazu eine genetische Veranlagung, die mich mein Leben lang begleitet und die bedeutet, dass Krebs für mich niemals ein abgeschlossenes Kapitel sein wird.

Ich lebe damit und das jeden Tag.

Mein Mann hat das alles gewusst, bevor wir zusammen gekommen sind. Wir haben uns als Freunde kennengelernt und ich habe ihm nichts verschwiegen. Ich hatte ihm damals sogar ein Wikipedia Eintrag über das Lynchsyndrom geschickt. 😅

Er hat mich mit alldem kennengelernt und sich dennoch für mich entschieden.
Und das vielleicht ja auch sogar gerade wegen meinem veränderten Geist... 😊

Dieses Jahr im November sind wir schon 10 Jahre zusammen.
10 Jahre in denen er mich zu Operationen und unzähligen Vorsorgeterminen begleitet hat.

In denen er im Wartezimmer saß und auf ein Lebenszeichen von mir wartete, während ich in Narkose war. Ich bin von Herzen so dankbar, dass er immer an meiner Seite ist. ♥️🙏🏼

Diesen Beitrag ist für alle, die glauben, dass Krebs ihre Chance auf die Liebe verändert hat. Er hat es nicht!

Der richtige Mensch sieht nicht was Krebs alles verändert hat, er sieht dich und er will genau das.

Hast du gerade jemanden an deiner Seite, der dein Päckchen mit dir gemeinsam trägt?

Und schick das jemandem, der gerade nicht daran glaubt dass es so eine Person gibt. 💕

21/05/2026

Blähungen kennt jeder.

Aber weißt du wirklich, wie sie entstehen? Und warum sie nach einer Krebstherapie oft viel heftiger sein können als vorher? 💨

Ein Teil der Darmgase entsteht, wenn Darmbakterien unverdaute Kohlenhydrate abbauen. Das ist völlig normal und passiert bei jedem Menschen täglich.

Ein großer Teil der Gase wird weitertransportiert oder über Blut und Lunge wieder aus dem Körper ausgeschieden, ohne dass wir davon überhaupt etwas merken.

Nach einer Krebstherapie kann dieser Prozess verändert sein. 💡

Bestrahlung, Medikamente oder operative Eingriffe können das Mikrobiom im Darm beeinflussen.

Gleichzeitig reagiert die Darmschleimhaut oft empfindlicher und auch die Darmbewegungen können sich verändern.

Dadurch können Gase stärker wahrgenommen werden oder schlechter weitertransportiert werden als früher.

Das bedeutet nicht, dass dein Körper „verrückt spielt“.
Die Beschwerden können eine nachvollziehbare Folge der Veränderungen im Darm nach der Therapie sein.

Gerade bei Verdauungsbeschwerden nach der Therapie kann eine individuell angepasste Ernährung für viele Betroffene entlastend sein.

Daher möchte ich 10 Lebensmittel mit dir teilen, die in dieser Phase oft als besonders gut verträglich und schonend empfunden werden.

Dann schreibe "VERDAUUNG" in die Kommentare und ich sende dir dazu einen Link und du kannst dir mein PDF für 0,00 € herunterladen. 😊

Häufiger Stuhldrang nach der Krebstherapie? Dann schau morgen früh mal zuerst einmal in deine Tasse. ☕Viele Betroffene a...
20/05/2026

Häufiger Stuhldrang nach der Krebstherapie?
Dann schau morgen früh mal zuerst einmal in deine Tasse. ☕

Viele Betroffene achten nach der Therapie mit Verdauungsbeschwerden extrem auf ihre Ernährung. Lassen starke Gewürze weg oder einzelne Lebensmittel.

Aber bei manchen könnte der Auslöser jeden Morgen ganz selbstverständlich auf dem Frühstückstisch stehen.

Denn was viele gar nicht wissen:
Kaffee kann die Darmtätigkeit anregen.

Und wenn der Darm nach der Therapie sowieso schon empfindlich reagiert, häufiger Stuhldrang besteht oder der Stuhl eher flüssig ist, dann geht es nach dem Frühstück oft erst richtig los. 🧻

Viele denken dann zuerst an das Essen. Dabei spielt oft auch das Getränk eine große Rolle.

Und wichtig: Das gilt nicht nur für Kaffee.

Auch grüner Tee, schwarzer Tee oder Matcha enthalten Koffein und können den Darm zusätzlich anregen. Deshalb wechseln manche auf Tee 🫖 … und wundern sich, warum sich trotzdem nichts verändert.

Nach einer Krebstherapie kann der Darm empfindlicher reagieren als früher. Die Schleimhaut braucht Zeit zur Regeneration, die Darmflora kann verändert sein und auch die Darmbewegungen laufen manchmal anders ab als vor der Behandlung.

Nach einer Darmkrebsoperation kann der Stuhl zusätzlich flüssiger werden, weil dem Körper ein Teil des Dickdarms fehlt, der normalerweise Flüssigkeit zurückgewinnt.

Und genau dann trifft morgens ein ohnehin empfindlicher Darm auf einen Stoff, der die Darmtätigkeit zusätzlich anregt: Koffein

Zwei Dinge, die du daher einmal testen kannst:

🔹 Koffeinhaltige Getränke nicht direkt zum Essen trinken, sondern mit etwas Abstand (2-3 Stunden).

🔹 Morgens einmal koffeinfreien Kaffee ausprobieren und beobachten, ob sich etwas verändert.

Und berichte mir gerne, ob du eine Veränderung feststellen konterst.

Speicher dir das und schau morgen früh mal in deine Tasse. 😉

40 cm Darm fehlen und trotzdem sitze ich hier mit einem scharfen Entencurry. 🍛Früher wäre das undenkbar gewesen. Nicht w...
19/05/2026

40 cm Darm fehlen und trotzdem sitze ich hier mit einem scharfen Entencurry. 🍛

Früher wäre das undenkbar gewesen. Nicht weil ich es nicht wollte. Sondern weil ich nach meiner Darmkrebs-OP nur wenig vertragen habe.

Restaurants bedeuteten für mich vor allem eines: Stress und Angst.

Ich habe aus meiner Ernährung Lebensmittel gestrichen. Dann noch mehr gestrichen. Der Teller wurde leerer, die Beschwerden blieben trotzdem.

Und wenn Freunde essen gehen wollten, habe ich Ausreden gesucht. Keine Lust. Zu müde. Vielleicht ein anderes Mal.

Die Wahrheit war eine andere: Ich hatte Angst.

Angst davor wieder Blähungen und Schmerzen zu haben oder schnell zur nächsten Toilette zu müssen. Und das im Restaurant.

Was mir damals gefehlt hat:
Jemand der mir erklärt was sich in meinem Körper verändert hat. Und was das für meinen Alltag bedeutet. Dieses Gespräch hat niemand mit mir geführt.

Heute weiß ich es. Nicht weil mein Darm wieder wie vorher ist, denn die 40 cm inklusive der Ileozökalklappe (ein Ventilverschluss zwischen Dünn- und Dickdarm), fehlen immer noch.

Sondern weil ich verstanden habe, wie meine Verdauung nach der OP funktioniert.

Und ja, manchmal bleiben die einen oder anderen Beschwerden auch 20 Jahre später nicht aus, aber heute weiß ich, was ich vertrage und was nicht. Und was ich bei Verdauungsbeschwerden machen kann.

Also gehe ich aus. Ich bestelle was ich will und ich genieße es. 😊

Das Leben nach Krebs ist nicht das Ende eines guten Lebens. 💕

Schick das jemandem der sich nach der Krebstherapie auch nicht mehr traut spontan essen zu gehen und wissen muss, dass er damit nicht alleine ist.
Oder vielleicht kennst du es auch selbst?

Mit 22 Jahren hatte ich Darmkrebs. Ca. 40 cm Darm wurden entfernt,  sowie 21 Lymphknoten. Es wurde "offen" operiert, so ...
18/05/2026

Mit 22 Jahren hatte ich Darmkrebs. Ca. 40 cm Darm wurden entfernt, sowie 21 Lymphknoten.

Es wurde "offen" operiert, so dass ich eine 15 cm lange Wunder quer über meinem Bauch hatte und viele meiner Bauchmuskeln durchtrennt waren.

Es dauerte Monate, bis ich meine Bauchmuskeln überhaupt wieder normal benutzen konnte und Jahre, bis ich beim Sport keine Beschwerden mehr hatte.

Der Chefarzt hat mir von einer Reha abgeraten. Dort seien "nur alte Leute, das sei nichts für mich in meinem Alter".

Wieder entlassen hat mir mein Hausarzt keine Physiotherapie angeboten, obwohl ich von meinen Beschwerden erzählte. Ich müsse abwarten..

Ernährungsberatung nach der OP? Einen konkreten Plan was ich essen soll, was meinem Darm gut tut, worauf ich achten muss? Fehlanzeige.

Ich wurde entlassen mit einem Satz: Ernähr dich jetzt gesund und darmschonend.
Das war alles...

Ich bin nicht Ernährungsberaterin geworden weil ich Essen liebe. Sondern weil ich damals allein herausfinden musste was meinem Körper nach Darmkrebs noch verträgt und jetzt gut tut.

Und weil ich mir gewünscht hätte, dass mir jemand sagt:
Hier ist dein Plan, hier sind Antworten. Du bist nicht alleine damit.

Ich weiß, dass ich kein Einzelfall damit bin. Leider geht es nach einer Krebsdiagnose noch immer viel zu vielen Menschen genauso wie mir damals.

Und genau deswegen bin ich hier!

Wenn du nach deiner Therapie nicht weißt was du essen sollst, wie du deine Verdauung wieder in den Griff bekommst oder einfach jemanden brauchst der deine Fragen beantwortet ohne dich abzuwimmeln, dann schreib mir. 💚

Mit 22 Jahren habe ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich  über Ernährung nachgedacht.Nicht weil ich abnehmen wollt...
16/05/2026

Mit 22 Jahren habe ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich über Ernährung nachgedacht.

Nicht weil ich abnehmen wollte. Sondern weil ich Darmkrebs hatte.

Fast 20 Jahre später bin ich trotz Lynchsyndrom (eine genetische Erkrankung, die zu gehäuften Krebsfällen führt) immer noch krebsfrei. Und ich mache vieles anders als davor.

Nicht aus Angst, sondern weil ich verstanden habe, dass ich meine Gesundheit aktiv beeinflussen kann.

🥩 Ich esse immer noch Fleisch. Das überrascht viele.
Aber ich habe gelernt, dass es nicht um das Weglassen geht, sondern darum Zusammenhänge zu verstehen.
"Rotes Fleisch", also Rind, Schwein, Lamm und Co., stuft die WHO als wahrscheinlich krebserregend ein. Besonders in Bezug auf Darmkrebs.

Verarbeitetes Fleisch wie Wurst und Aufschnitt wurde sogar als krebserregend eingestuft, selbst in kleinen Mengen. Ich habe früher fast täglich Aufschnitt gegessen. Heute ist das eine seltene Ausnahme.
Fleisch kommt deutlich seltener auf meinen Teller, und wenn, dann fast ausschließlich Bio (da sorgt dann auch schon der Preis für einen seltenen Kauf 😉).

🥦 Das Gleiche gilt für Obst und Gemüse.
Ich kaufe so regional und saisonal wie möglich, und vor allem Bio. Der Grund: Laut Öko-Monitoring Baden-Württemberg ist konventionelles Obst und Gemüse im Schnitt 200 Mal stärker mit Pestizidrückständen belastet als Bio-Ware.

Und bei Produkten aus Nicht-EU-Ländern wird es noch deutlicher:
Die überschreiten laut Bundesamt für Verbraucherschutz über achtmal häufiger die Pestizidhöchstwerte als deutsche Ware. Manche dieser Spritzmittel sind hier nicht mal zugelassen!

🥐 Meine Brötchen backe ich bei maximal 150 Grad auf, egal was auf der Packung steht.
Acrylamid, ein potenziell krebserregender Stoff, entsteht in stärkehaltigen Produkten ab 120 Grad und steigt ab 170 Grad sprunghaft an. Die goldbraune Kruste die so gut riecht? Genau da steckt es drin.
Hell statt dunkel ist daher meine Regel.

Die Diagnose war das Schlimmste was mir passiert ist. Und gleichzeitig der Moment der alles verändert hat.

Was machst du seit deiner Therapie anders? Schreib es mir in die Kommentare. 👇

15/05/2026

Verdauungsbeschwerden nach einer Krebstherapie sind deutlich häufiger, als viele denken.

Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder plötzlich auftretende Unverträglichkeiten belasten viele Betroffene enorm.

Doch woran liegt das? 👩🏼‍⚕️

Chemotherapie und Bestrahlung beeinflussen nicht nur Tumorzellen. Sie können auch die Darmschleimhaut belasten und die Verdauung verändern.

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums beschreibt, dass Krebstherapien gesunde Schleimhautzellen im Darm schädigen können. Auch langfristige Veränderungen der Verdauung sind möglich.

Zusätzlich zeigen aktuelle medizinische Veröffentlichungen, dass Krebstherapien die Zusammensetzung des Darmmikrobioms beeinflussen können.

Deshalb reagieren viele Betroffene plötzlich empfindlicher auf bestimmte Lebensmittel, obwohl sie diese vorher problemlos vertragen haben.

Der Körper braucht vor allem nach einer Krebstherapie Zeit, um die Verdauung, Schleimhaut und Darmflora nach und nach zu regenerieren.

Gerade bei Verdauungsbeschwerden nach der Therapie kann eine individuell angepasste Ernährung für viele Betroffene entlastend sein.

Daher möchte ich 10 Lebensmittel mit dir teilen, die in dieser Phase oft als besonders gut verträglich und schonend empfunden werden.

🎁 Das 0,- € PDF findest du in meiner Bio.

Welche Veränderungen hast du bei dir nach der Krebstherapie beobachtet?

Quellen:
Krebsinformationsdienst (DKFZ)
Onko-Internetportal

Ein Rezept, dass für den besonders empfindlichen Darm bestimmt ist. Das Rezept entspricht der Stufe 2 meines "Sicher-Ess...
13/05/2026

Ein Rezept, dass für den besonders empfindlichen Darm bestimmt ist.

Das Rezept entspricht der Stufe 2 meines "Sicher-Essen-Systems", ein strukturierter Ernährungsplan, mit dem du Schritt für Schritt herausfindest, was dein Darm nach der Krebstherapie verträgt und was nicht.

Ich hoffe, es schmeckt dir so gut wie meinen Kunden. Berichte doch gerne mal. 😊

Darmkrebs mit 22 Jahren. Ich dachte wirklich, sowas trifft nur alte Menschen. Mit 22 hätte ich niemals gedacht, dass ich...
12/05/2026

Darmkrebs mit 22 Jahren. Ich dachte wirklich, sowas trifft nur alte Menschen.

Mit 22 hätte ich niemals gedacht, dass ich einmal die Diagnose Darmkrebs bekommen würde. Ganz ehrlich: Ich war überzeugt davon, dass so etwas nur ältere Menschen betrifft.

Nicht junge Frauen. Nicht Menschen, die am Anfang ihres Lebens stehen. Und ganz sicher nicht mich.

Heute weiß ich, dass ich mit dieser Geschichte längst nicht allein bin.

Eine aktuelle Studie der Universität Genf, in der fast 100.000 Fälle aus den Jahren 1980 bis 2021 ausgewertet wurden, zeigt eine Entwicklung, die Forschende selbst als „alarmierend“ bezeichnen: Seit 1980 steigt das Risiko für Darmkrebs bei Menschen unter 50 Jahren jedes Jahr weiter an.

Das klingt erstmal nach kleinen Zahlen. Aber über Jahrzehnte hinweg macht genau das einen riesigen Unterschied.

Besonders erschreckend ist dabei der folgende Punkt der Studie:

Fast 28 Prozent der jungen Betroffenen erhalten die Diagnose erst im Stadium IV, also dann, wenn der Krebs bereits gestreut hat.

Das liegt nicht daran, dass Darmkrebs bei jungen Menschen aggressiver ist, sondern weil bei jungen Menschen oft niemand an Darmkrebs denkt. Symptome werden leider oft nicht ernst genommen oder fehlinterpretiert.

Unter meinem letzten Reel (oben angeheftet) haben viele von euch genau so etwas erlebt, wie ich selbst auch.

Und genau das macht mir bis heute Gänsehaut.

Deshalb spreche ich noch einmal so offen darüber. Nicht um Angst zu machen. Sondern weil Aufklärung so wichtig ist. 🙏🏼

Teile diesen Beitrag gerne, um auch andere für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Mich würde interessieren:
Hättest du gedacht, dass Darmkrebs inzwischen immer häufiger junge Menschen betrifft?

Quelle:
Universität Genf / Genfer Universitätsspitäler, veröffentlicht über SRF:
https://www.srf.ch/news/neue-studie-immer-mehr-junge-erkranken-an-darmkrebs

Adresse

Bouhlentwiete, 17
Appen
25482

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