04/12/2025
📰 Neue Einblicke in Ursachen für Parkinson – und was das bedeutet
Heute geht es bei uns nicht um TaiChi oder Bewegung — sondern um ein Thema, das viele von euch interessieren dürfte: eine neue wissenschaftlich fundierte Erkenntnis rund um das Krankheitsbild bei Morbus Parkinson.
Laut aktuellen Meldungen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ist das Parkinson-Syndrom durch Pestizidexposition seit März 2024 offiziell als mögliche Berufskrankheit anerkannt — mittlerweile liegt eine aktualisierte Empfehlung (September 2025) vor.
📌 Worum geht es?
Der ärztliche Sachverständigenbeirat hatte bereits 2024 eine Empfehlung ausgesprochen — nun wurde sie offiziell bestätigt.
Untersucht wurde über Jahre hinweg der Zusammenhang zwischen beruflicher Pestizidexposition (u.a. bei Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft) und dem Risiko für Parkinson.
Voraussetzung für die Anerkennung: Eine nachgewiesene, regelmäßige und langfristige Anwendung bestimmter Pestizidgruppen sowie eine Parkinson-Diagnose ohne sekundäre Ursachen.
Damit wird klar anerkannt, dass bestimmte Pestizide – darunter viele längst verbotene Substanzen – neurologische Schäden verursachen können. Besonders belastend: Nicht selten leben Betroffene nahe belasteter Felder oder haben beruflich mit Pflanzenschutz gearbeitet. Der neue Schritt bedeutet für viele: Die Erkrankung wird rechtlich anerkannt und kann im Rahmen der Unfallversicherung gelten.
Auch wenn wir bei Keep Moving vor allem mit Bewegung, TaiChi und Qigong unterstützen — solche Erkenntnisse zeigen, wie wichtig es ist, Bewusstsein für Ursachen zu schaffen. Informieren, vorsorgen, schützen: Das gehört für uns genauso dazu.
👉 Hier geht’s zum BMAS-Artikel:
https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/2025/berufskrankheit-parkinson-syndrom-durch-pestizide.html
Ärztlicher Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten beschließt aktualisierte Fassung der wissenschaftlichen Empfehlung für eine Berufskrankheit "Parkinson-Syndrom durch Pestizide".