08/03/2026
Was, wenn du heute nichts Besonderes tun musst. Vielleicht nur ein bisschen mehr hinhören. Ein bisschen mehr hinschauen. In dich. In andere Frauen.
Und vielleicht daran denken, dass wir nicht alle immer wagen, unsere ganze Größe zu leben.
Nicht nur aus Mangel an eigenem Mut. Nicht nur aus Kindheitsgeschichten, Familienprägungen, sondern eben auch aus einer jahrhundertealten patriarchalen Kultur, die leise in uns nachhallt. Die unsere Familien, Freundschaften, Beziehungen unser ganzes Leben noch immer still prägt.
Was, wenn da noch so viel in uns verborgen ist – ungesehen, ungehört – und einfach ans Licht will.
Und was, wenn du dem heute ein kleines bisschen Raum gibst.
Was schlummert da in dir? Ungesehen. Was will gelebt werden, auch wenn du es kaum zu ahnen wagst?
Welches Potenzial, welche Größe versteckst du vielleicht sogar vor dir selbst?
Wo bist du großartig und spielst es herunter?
Dieses innere: „Ich sollte nicht.“ „Ich darf nicht.“ „Ich bin nicht gut genug.“
Nicht sicher. Nicht gehört. Nicht gesehen. Nicht gewollt. Welche Stimme es auch immer ist, die dir sagt, du dürftest nicht einfach so sein, wie du bist. Ja es ist schon oft gesagt worden, aber es steckt so fest und ist hartnäckig und verborgen. Diese Stimmen in uns die uns klein halten. Denn so verstecken wir Frauen ungewollt seit Jahrhunderten unsere Potenziale. Unsere großen Wünsche. Unsere erhabenen Träume. Unsere Gaben und unsere Schönheit. Noch immer. Bis heute.
Nur subtiler.
Darum: Vielleicht traust du dich heute einmal zu fühlen, wo du heller strahlen, schöner, klüger, fröhlicher, wilder verwegener freier sein möchtest. Lebendiger, großartiger. Einfach noch mehr du selbst, wenn du frei und großartig bist
Und darum auch: Vielleicht ermutigst du heute eine Frau in deinem Leben, auch etwas mehr zu sein, etwas Größeres von sich zu zeigen, sich zu trauen es zu leben. Einfach indem du es wahrnimmst an ihr, dem Raum gibst, sie darin hältst. Sie in deinem Herzen hältst. Indem du ihr das Schöne spiegelst, dass du in ihr sehen kannst.
Keine billigen Komplimente. Nein, das Edle, das Erhabene, das Wunderbare dieser Seele, die deine Freundin ist.
Sagst du es ihr?
Denn genau wegen dieser subtilen inneren Stimmen, die so tiefsitzend und verborgen sind, brauchen wir jemanden von außen. Wenn wir es selbst noch nicht sehen können. Dann ist es gut, wenn einer dich sieht. Wie eine bezeugende Hebamme.
Jemanden, der uns vertraut. Der uns liebt ohne Agenda. Ohne Programm. Ohne Erwartungen. Und der unsere Größe so lange spiegelt, bis wir sie selbst erkennen können. Und es zu leben beginnen.
Ermutigst du heute und sicher nicht nur heute deine Freundin, deine Schwester, Tochter welche auch immer es braucht … Ermutigst du sie? Glaubst du an sie? Denn sie sieht es in dir. Du siehst es in ihr. Dieses Potenzial. Und ihr glaubt aneinander.
Sich gegenseitig zu bezeugen und zu bestärken wäre mein Wunsch heute für dich. Für uns alle. Happy Frauentag!
Danke an die Herzen die mich sehen, die hinhören und hinschauen. Danke Schwesterherz, Freundin und Mutmacherin.