08/01/2026
Sorry, Liebes, aber ich hab schlicht keine Kapazität mehr für Halbherzigkeit,
energetische Turnübungen und soziale Tarnkappen.
Ich kann nicht mehr lächeln, wo mein Nervensystem schreit.
Und ich will auch gar nicht mehr dazugehören,
wenn der Eintrittspreis meine Echtheit ist.
Ich kann nicht mehr funktionieren auf Kosten meines Fühlens.
Nicht mehr schweigen, um die Harmonie zu halten.
Nicht mehr mitlachen, wo es mich innerlich regelrecht zusammenzieht.
Nicht mehr an- und reinpassen, um Frieden zu spielen, den es gar nicht gibt.
Nicht mehr anwesend sein, wo mein Wesen längst fehlt.
Ich hab keine Lust mehr, zwischen „Alles gut“ und „Ich brech gleich innerlich zusammen“ zu vermitteln.
Ich führe keine Gespräche mehr, in denen nur Geräusche ausgetauscht werden.
Und ich kläre auch keine Missverständnisse mehr mit Menschen, die gar kein Verständnis wollen.
Ich bin raus aus dem Spiel von „Du musst halt Verständnis haben“.
Ich hab jahrelang Verständnis gehabt – für alles und jeden – bis ich gemerkt hab, dass mein eigenes System das nicht mehr versteht.
Ich will keine Balance mehr zwischen Wahrheit und Harmonie.
Ich wähle Wahrheit – weil echte Harmonie daraus entsteht.
Ich hab aufgehört, in Feldern zu bleiben,
in denen meine Energie ständig Nachhilfe geben muss.
Das Leben ist nämlich zu kurz
für Dauerschleifen in Fremdfrequenzen.
Ich bin nicht schwierig - egal, wer das behauptet.
Ich bin klar.
Oder noch viel simpler:
nicht mehr verfügbar für Bu****it.
Und das ist für mich der Unterschied.
Ich erklär auch nichts mehr zehnmal.
Nicht mein Fühlen, nicht mein Handeln,
und schon gar nicht meine Grenzen.
Wer mich nicht versteht, darf das so lassen.
Ich bin nicht mehr im Erklärdienst, ich bin im Selbsterhalt.
Ich entschuldige mich auch nicht mehr für meine Klarheit.
Ich war zu oft die, die den Ton geglättet hat,
damit niemand stolpert.
Heute weiß ich: Wenn jemand über meine Wahrheit stolpert,
dann, weil er selbst im Weg steht.
Ich investiere keine Energie mehr in Beziehungen,
die sich nur halten, wenn ich sie halte.
Wenn jemand geht, darf und soll er.
Ich halte mich nicht mehr an Menschen fest,
die mich losgelassen haben, bevor ich’s selbst gemerkt hab.
Ich kann keine Gespräche mehr führen,
in denen der andere gar nicht zuhört,
sondern nur auf seine Verteidigung wartet.
Ich hab keinen Hunger mehr auf Dialoge ohne Bewusstsein.
Ich will Resonanz, keine Reaktion.
Ich erklär auch keine Stimmung mehr weg.
Wenn meine Energie sich zurückzieht,
hat das einen Grund.
Ich muss niemandem mehr beweisen,
dass mein Rückzug kein Angriff ist.
Ich rette keine Erwachsenen mehr.
Ich bin kein Reha-Zentrum für Menschen,
die meine Klarheit wollen, aber meine Konsequenz nicht aushalten.
Wer Heilung will, darf sich selbst bewegen.
Ich fighte keine Schlachten mehr mit Menschen,
die nur reden, um Recht zu behalten.
Ich investiere meine Worte nicht mehr in Wände.
Ich rede da, wo Ohren und Bewusstsein offen sind.
Ich mach keine seelischen Spagatübungen mehr,
nur damit jemand anderes sich wohlfühlt.
Ich streck mich nicht mehr in Frequenzen,
die meine Wahrheit brechen.
Ich pass mich nicht mehr an – obwohl es mir das Herz und den Geist zerquetscht.
Ich mach keine Kompromisse mehr,
die mich innerlich zerreißen.
Wenn ich nach einem Gespräch leerer bin als davor, dann war’s nämlich kein Austausch –
dann war’s Energieverlust.
Ich halte keine Türen mehr offen,
durch die mein Gegenüber nicht gehen will.
Ich schließ sie leise,
stell Blumen davor
und geh weiter.
Ich warte auf nichts und niemanden mehr.
Wenn etwas reif ist, geschieht es.
Wenn nicht, dann eben nicht.
Ich lauf nicht mehr gegen göttliches Timing an.
Ich tu auch nichts mehr „für den Frieden“,
wenn dieser Frieden mich selbst auslöscht.
Ich kann Harmonie nicht mehr erzwingen,
wo Unehrlichkeit die Grundlage ist.
Ich will kein nett mehr, das mich frisst.
Ich betreibe kein Emotionsmanagement mehr
für Menschen, die nicht in mich investieren.
Und ja, wenn das der Preis ist, dann steh ich auch gern allein –
weil allein mit mir
tausendmal echter ist
als zusammen mit jemandem,
bei dem ich ständig gegen meine eigene Wahrheit anreden muss.
Ich habe keinerlei Angst mehr vor Abschied.
Ich kenn den Schmerz, wenn ein Feld sich löst – ich weiß aber inzwischen, dass sich immer nur das löst,
was meine nächste Version
nicht mehr halten soll.
Ich hab Verluste gemacht, die mich stärker, ehrlicher und stiller gemacht haben.
Und ich hab dadurch gelernt: Wer gehen will, macht Platz für Wahrheit.
Und der, der zu mir gehört, geht nicht.
Ich hab das Drehbuch der anderen zurückgegeben.
Ich bin nicht mehr Teil fremder Narrative,
die meine Energie als Statistin brauchen.
Ich bleibe nur noch da,
wo meine Wahrhaftigkeit Luft bekommt.
Wo Präsenz geschätzt und nicht gefürchtet wird.
Wo Beziehung auf Bewusstsein trifft.
Wo Integrität kein Luxus ist, sondern Grundfrequenz.
Denn alles andere mag temporär toll wirken –
aber es ist leer.
Und Leere ist kein Zuhause.
Sandra