03/11/2025
Manchmal haben wir nicht so sehr gelernt, Gefühle und Emotionen wahrzunehmen, zu regulieren und auszudrücken.
Vielleicht galt in der Herkunftsfamilie der Grundsatz, dass Emotionales etwas für Schwache sei.
Oder emotionales Mitteilen und Mitfühlen wurde nicht vorgelebt. Oder man wurde für Gefühlsäußerungen bestraft oder lächerlich gemacht – „Stell dich nicht so an“, „Das ist doch nicht schlimm“, „Übertreib nicht“.
Das ist auch ein Thema zwischen Partner*innen, wenn es darum geht, eine emotionale – also eine Liebesbeziehung – zu führen.
Nur zusammen zu sein, räumlich, schafft nicht unbedingt Beziehung. Viele Menschen berichten, sich in Beziehung zu fühlen, wenn sie emotionale Verbundenheit erleben.
Jemand teilt sich emotional mit – und man möchte mit Gefühl mitschwingen. Oder jemand zeigt sich verletzlich – und man empfindet Mitgefühl und schenkt Fürsorge.
Manche Paare erleben für sich, dass Beziehung auch heißen mag, mit der*dem Partner*in den Umgang mit Emotionen und emotionale Kommunikation neu – manchmal erstmalig – kennenzulernen.
📌 Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keinen individuellen therapeutischen Rat dar. Er ersetzt keine Beratung, keine ärztliche oder psychiatrische Abklärung und Behandlung sowie keine Psychotherapie.