11/11/2025
✨ 2015–2025 (naja, ab 2016 😉)
Zehn Jahre, in denen sich gefühlt alles verändert hat.
Ein Jahrzehnt, in dem ich mich immer wieder neu finden musste und manchmal auch komplett verloren habe.
2016, 2017, 2018: Berlin, Studium, Ankommen.
So viele Fragen, so viele erste Male.
Ab 2019: die Selbstständigkeit – endlich Mut, endlich Stolz. Gedacht, jetzt hab ich den Jackpot geknackt.
Und dann 2020: alles auf Anfang.
Nicht nur durch Corona, sondern weil sich mein ganzes Leben neu sortiert hat. Das tiefste Loch meines Lebens.
Was man auf den Bildern sieht, ist ein Lächeln.
Was man nicht sieht, ist das Feststecken im Chaos,
das Gefühl, dass nie wieder alles gut wird.
Die vielen inneren Abschiede, das Wachsen durch Schmerz. Das immer wieder Hinterfragen, wer ich bin und wo ich hingehörte…
Diese letzten zehn Jahre waren kein gerader Weg,
sondern eher ein ständiges Hinfallen, Aufstehen, Neuwerden.
Ich hab so vieles losgelassen – und mich dabei Stück für Stück selbst gefunden.
2024, 2025: das erste Mal das Gefühl, wirklich zur Ruhe zu kommen.
Mich zu kennen. Zu wissen, wo es hingehen darf.
Und ich hoffe, dass es diesmal nicht die Ruhe vor dem nächsten Sturm ist, sondern einfach Ruhe.
Dass ich dieses Mal bleiben darf.
Der Trend zeigt, wie sich Gesichter verändern.
Aber die eigentliche Verwandlung passiert dazwischen –
in den Momenten, in denen man weitergeht,
auch wenn man noch gar nicht weiß, wohin.