KompassRaum

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Ich biete Fortbildungen und Begleitung für Menschen, Teams und Einrichtungen an, die sich mehr Sicherheit, Einfühlungsvermögen und fachliche Kompetenz im Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer wünschen.

Nicht jede Trauer hat einen Namen.Nicht jede Trauer wird laut ausgesprochen.Manche Kinder hinterlassen nur einen kurzen ...
28/05/2026

Nicht jede Trauer hat einen Namen.
Nicht jede Trauer wird laut ausgesprochen.

Manche Kinder hinterlassen nur einen kurzen Moment
und trotzdem begleiten sie ihre Familie ein Leben lang.

Sternenkinder erinnern uns daran,
dass Liebe nicht davon abhängt, wie lange jemand da war.



14/05/2026

Das denken viele über Kindertrauer„Kinder verstehen das noch nicht.“„Kinder trauern nicht so wie Erwachsene.“„Wenn Kinde...
14/05/2026

Das denken viele über Kindertrauer
„Kinder verstehen das noch nicht.“
„Kinder trauern nicht so wie Erwachsene.“
„Wenn Kinder lachen oder spielen, sind sie nicht traurig.“
„Man sollte Kinder vor dem Thema Tod schützen.“
„Kinder vergessen das schnell wieder.“
Doch Kinder trauern.
Nur oft anders.
Mal mit Tränen.
Mal mit Fragen.
Mal beim Spielen.
Mal mitten im Alltag.
Kinder springen häufig zwischen Trauer und Normalität hin und her. Das ist kein Zeichen dafür, dass ihnen der Verlust egal ist. Es ist eine wichtige Schutzfunktion.
Kinder brauchen vor allem:
• ehrliche Antworten
• Sicherheit
• Begleitung
• Raum für Gefühle
• Erwachsene, die ihre Fragen aushalten
Trauer bei Kindern ist nicht kleiner.
Sie sieht nur oft anders aus.

Ich komme gerade von dem kleinen Max.Sein Opa ist gestorben. Gemeinsam haben wir Erinnerungsherzen gestaltet. Kleine Her...
11/05/2026

Ich komme gerade von dem kleinen Max.
Sein Opa ist gestorben. Gemeinsam haben wir Erinnerungsherzen gestaltet. Kleine Herzen voller Dinge, die Max und sein Opa gerne zusammen gemacht haben. Denn Kinder erinnern sich oft nicht in großen Worten, sondern in gemeinsamen Momenten. In Waffeln backen, Fußball spielen, Spaziergängen oder kleinen Abenteuern. Das Leben hinterlässt seine größten Spuren oft in genau diesen alltäglichen Dingen.

Damit Max eine Vorstellung davon bekommen konnte, was eine Urne überhaupt ist, hatte ich meine bemalte Beispielurne dabei. So konnte er sie anschauen, anfassen und Fragen stellen, bevor er später gemeinsam mit Mama und Papa die Urne für seinen Opa bemalen wird.

Kinder brauchen ehrliche Antworten, greifbare Bilder und Erwachsene, die sich trauen, Trauer kindgerecht mit ihnen auszuhalten.

Manche vermissen heute ihre Mama.Andere das Kind, das nie kommen durfte.Und manche tragen beides gleichzeitig in sich.Mu...
10/05/2026

Manche vermissen heute ihre Mama.
Andere das Kind, das nie kommen durfte.
Und manche tragen beides gleichzeitig in sich.

Muttertag kann Liebe sichtbar machen.
Und Schmerz.
Beides darf da sein.“

Menschen haben wirklich einen bemerkenswerten Feiertagsinstinkt entwickelt: Alles wird mit Blumen, Herzchen und Brunch dekoriert, während ein Teil der Welt still versucht, den Tag einfach zu überstehen. Deshalb brauchen solche Worte überhaupt einen Platz.

Heute war ich bei Julian, 4 Jahre alt. Seine Eltern hatten sich Unterstützung gewünscht, um ihn kindgerecht auf die Beer...
27/04/2026

Heute war ich bei Julian, 4 Jahre alt.

Seine Eltern hatten sich Unterstützung gewünscht, um ihn kindgerecht auf die Beerdigung seiner Oma vorzubereiten.

Gemeinsam haben wir uns vorsichtig an die Fragen herangetastet, die rund um so einen Abschied entstehen können:
Was ist eine Urne eigentlich?
Und wie passt die große Oma und die kleine Urne?
Was passiert auf einem Friedhof?
Und warum sind Menschen erst traurig und sitzen später zusammen, essen Kuchen und lachen?

Schritt für Schritt haben wir Antworten gesucht, spielerisch, mit Büchern, Gesprächen und selbstgemalten Bildern von Julian und mir.

Weil man für so einen Tag auch Mut braucht, haben wir Mut Pflaster gestaltet. Und Julian hat sich zwei kleine Holzwürmer ausgesucht. Einen behält er bei sich und einen wird er seiner Oma mit ins Grab legen.

Manchmal sind es genau diese kleinen, greifbaren Dinge, die Kindern helfen, das Unfassbare ein bisschen begreifbarer zu machen.

Modul 3 Tag 2 und heute wurde es richtig praktisch.In den neuen Räumen vom Traumastudio ging es nicht nur ums Zuhören, s...
26/04/2026

Modul 3 Tag 2 und heute wurde es richtig praktisch.

In den neuen Räumen vom Traumastudio ging es nicht nur ums Zuhören, sondern ums Erleben, Ausprobieren und Vertiefen.
Viele Methoden und Techniken wurden nicht nur erklärt, sondern direkt erprobt. Spürbar, greifbar, anwendbar.

Gerade das macht für mich den Unterschied.
Wissen bleibt nicht im Kopf, sondern kommt in den Körper und in die Haltung.

Besonders wertvoll heute.
Selbst und Co Regulation praktisch erfahren.
Beziehungsfördernde Kommunikation im Tun erleben.
Umgang mit intensiven Gefühlen und Dissoziation greifbar machen.
Perspektivenwechsel wirklich fühlen statt nur verstehen.

Ich nehme unglaublich viel mit, nicht nur an Tools, sondern an Sicherheit im Umgang damit.

Und genau darum geht es.
Nicht nur wissen, sondern wirken.


Modul 3, Tag 1 in den neuen Räumen vom Traumastudio ❤️ und mein Kopf ist voll. Voll mit neuen Gedanken, Perspektiven und...
25/04/2026

Modul 3, Tag 1 in den neuen Räumen vom Traumastudio ❤️ und mein Kopf ist voll. Voll mit neuen Gedanken, Perspektiven und ganz viel, das sich gerade setzt.

Dieses Wochenende zeigt mir wieder, wie vielschichtig traumapädagogisches Arbeiten ist:
– Selbst- und Co-Regulation
– sichere Orte erlebbar machen
– transgenerationale Zusammenhänge verstehen
– beziehungsfördernde Kommunikation
– sensibler Umgang mit Dissoziation

Und besonders bleibt dieser Perspektivwechsel:
weg vom „Warum?“
hin zu einem verstehenden „Du tust das, weil…“

Ich nehme gerade unglaublich viel auf, fachlich und persönlich. Und ich spüre, wie sich mein Blick weiterentwickelt.

Jetzt erst mal wirken lassen.
Morgen geht’s weiter.

Danke fürs Begleiten der A bis Z ReiheVon A bis Z ging es in den letzten Wochen um Themen rund um Palliative Care, Begle...
04/04/2026

Danke fürs Begleiten der A bis Z Reihe
Von A bis Z ging es in den letzten Wochen um Themen rund um Palliative Care, Begleitung, Würde, Abschied und Leben bis zuletzt.
Danke an alle, die die Beiträge gelesen, geteilt oder kommentiert haben. Danke für eure Gedanken, eure Rückmeldungen und eure Offenheit für ein Thema, das im Alltag oft zu wenig Raum bekommt.
Vielleicht hat der eine oder andere Beitrag zum Nachdenken angeregt. Vielleicht hat er geholfen, manche Dinge klarer zu sehen oder Gespräche anzustoßen.
Wenn dich bestimmte Themen besonders interessieren oder du dir wünschst, dass ich über etwas Bestimmtes schreibe, dann lass es mich gerne wissen.
Schreibe es einfach als Kommentar unter diesen Beitrag.
Und wenn dir das zu persönlich ist, kannst du mir auch gerne eine Nachricht schicken.
Manchmal beginnt ein wichtiges Gespräch genau so.

Z | ZeitZeit verändert ihre Bedeutung, wenn das Leben verletzlicher wird.Was früher selbstverständlich schien, bekommt p...
02/04/2026

Z | Zeit
Zeit verändert ihre Bedeutung, wenn das Leben verletzlicher wird.
Was früher selbstverständlich schien, bekommt plötzlich Gewicht. Ein gemeinsamer Nachmittag. Ein Gespräch, für das man sich wirklich Zeit nimmt. Ein stiller Moment nebeneinander.
In der Palliativbegleitung geht es nicht darum, Zeit künstlich zu verlängern. Es geht darum, die Zeit, die da ist, so gut wie möglich zu gestalten.
Dass Schmerzen gelindert werden.
Dass Luft wieder leichter geholt werden kann.
Dass Raum entsteht für das, was Menschen wichtig ist.
Zeit wird dann zu etwas sehr Persönlichem.
Zu Erinnerungen, die geteilt werden.
Zu Worten, die noch gesagt werden möchten.
Zu Augenblicken, die bleiben.
Manchmal zeigt sich gerade in der begrenzten Zeit, wie wertvoll Leben ist.

Y | Yes zum LebenPalliativ bedeutet nicht, dass bald alles zu Ende ist.Und es bedeutet auch nicht, dass nichts mehr geta...
31/03/2026

Y | Yes zum Leben
Palliativ bedeutet nicht, dass bald alles zu Ende ist.
Und es bedeutet auch nicht, dass nichts mehr getan werden kann.
Palliative Begleitung richtet den Blick auf das Leben – auch dann, wenn eine schwere Erkrankung nicht mehr heilbar ist. Es geht darum, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten. Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder Angst werden ernst genommen und behandelt.
So entsteht Raum für das, was weiterhin wichtig ist:
Zeit miteinander. Gespräche. Erinnerungen. Nähe.
Palliative Care begleitet Menschen ganzheitlich – körperlich, seelisch, sozial und auch spirituell. Sie fragt nicht nur nach der Krankheit, sondern nach dem Menschen dahinter: nach seiner Geschichte, seinen Wünschen und dem, was ihm Halt gibt.
„Yes zum Leben“ bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, alles schönzureden. Es bedeutet, das Leben so anzunehmen, wie es gerade ist – mit seinen Grenzen, aber auch mit seiner Tiefe.
Manchmal wird das Leben gerade dann besonders spürbar:
in einem Gespräch, in einem Moment der Ruhe, in einer Begegnung auf Augenhöhe.
Palliative Begleitung sagt Ja zum Leben – bis zuletzt.

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44795

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