15/04/2026
Als Mama&Pädagogin setzt du dich selbst unter Druck, alles gut und richtig machen zu wollen? Oh ja, das kenne ich nur allzu gut. Denn mit dieser Haltung „Ich will eine gute Mama sein und ich habe ganz viel Fachwissen“ bin ich in meine Mutterschaft eingestiegen….und…..gescheitert.
Meine ersten Jahre als Mama wurden zu einem Drama in meinem Kopf UND zwischen mir und meinem Kind. Weil ich immer wieder erfahren habe, dass ich es einfach nicht hinbekomme, mein Kind liebevoll zu begleiten. Und dass mein ganzes Fachwissen mich überhaupt nicht weiterbringt.
Hinter diesem „Ich will es gut und richtig machen!“ steht meistens eine Angst, die Angst, das eigene Kind „versauen“ zu können und die Angst, als Mutter&Pädagogin nicht anerkannt zu sein. Also versuchen wir unbewusst, alles zu kontrollieren, damit wir alles im Griff haben (unser Kind und uns selbst).
Weil ich irgendwann an dem Punkt war, dass ich als Mutter am liebsten das Handtuch geschmissen hätte, habe ich mir eine andere Haltung erarbeitet, sodass ich heute in einer tiefen inneren Entspannung mit unfassbar viel Vertrauen meine Kinder begleite. Dadurch ist mein Leben als Mama&Pädagogin so viel leichter und fröhlicher. Ich fühle mich nicht mehr inkompetent.
Würde es dir und deiner Beziehung zu deinem Kind auch gut tun, ein bisschen weniger „richtig“ sein zu wollen?
Tanze deinen Alltag, deine Ingrid💕 (Dipl.-Sozialpädagogin, IPE Practitioner, Zweifach-Mama)