Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz

Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz Deine Ansprechpartnerin bei Depression, Ängsten, Burnout, Trauer, Trennung, Sinnfíndung.

04/08/2024

"Die Botschaft der Aggression: Was uns unsere Wut sagen will"

Wir alle kennen Tage, an denen alles schief zu gehen scheint: ein finsterer Blick vom Chef, schreiende Kinder, ein mürrischer Partner. Als Menschen sind wir darauf programmiert, in bedrohlichen Situationen zu kämpfen oder zu fliehen. Doch im modernen Alltag haben wir oft nicht mehr die Möglichkeit dazu. Vor dem Chef fliehen? Den Kindern den Mund verbieten? Das Leben auf Knopfdruck ändern? Das ist schwer, wenn nicht sogar unmöglich.
Seit 2020 fühlen viele von uns einen Verlust an Kontrolle über unser Leben und unsere Umwelt sowie eine Zunahme an Unsicherheit. Wenn wir das Gefühl haben, weniger Kontrolle über unser Leben zu haben, werden unverarbeitete Emotionen, Erinnerungen und Verletzungen stärker spürbar. Das alte Unverarbeitete bekommt mehr Macht über uns, und es wird schwieriger, ruhig, liebevoll, geduldig und demütig zu bleiben. Stattdessen reagieren wir gereizt und dünnhäutig, anstatt aktiv zu handeln. Dadurch entfernen wir uns von uns selbst und verlieren unsere Identität und Werte aus den Augen.

Wenn die Aggression ihren Zweck nicht erfüllen kann, manifestiert sie sich oft in psychosomatischen Problemen wie Rückenproblemen (« Ich fühle mich be-lasten »), Allergien (« Ich habe die Nase voll »), Rheuma (auto-Agression), Übersäuerung (« Ich bin sauer »), Kopfschmerzen(« Mein Kopf ist voll »), Zahnprobleme (« Ich gehe auf der Zahnfleisch »), und mehr. Manchmal äußert sich Aggression auch in Arbeitswut, Selbstverletzung oder sogar Gewalt gegen andere. Also, wohin mit dieser Energie der Aggression?

Es ist wichtig zu verstehen, dass Aggressivität ein komplexes Phänomen ist, das durch verschiedene Ursachen und Ausdrucksformen geprägt ist. In der Psychologie wird Aggressivität als Verhalten definiert, das darauf abzielt, jemandem physischen oder psychischen Schaden zuzufügen, oft als Reaktion auf Frustration, wenn ein Mensch daran gehindert wird, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Andere Theorien betonen biologische oder soziale Faktoren.
Ursprünglich stammt das Wort "Aggression" vom lateinischen "aggressio" ab, das sich aus dem Verb "aggredi" zusammensetzt, was wörtlich "zu gehen" bedeutet. Somit bezeichnete "aggressio" ursprünglich das Handeln des "Herangehens" oder "Vorgehens". Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Bedeutung des Wortes zu einem feindseligen Angriff oder einem gewaltsamen Vorstoß gegen jemanden oder etwas.

Die Bewältigung von Aggression erfordert ein Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen und Zwecke dieses Verhaltens, ohne es zu rechtfertigen. In einigen Fällen ist Aggression Teil der Symptomatik bestimmter Krankheitsbilder wie der Persönlichkeitsstörung Typ Dyssozial oder Instabil.
Was möchte in uns "herangehen"? Was möchte in uns vielleicht sogar nach vorne kommen?

Aggression gibt uns die Kraft, unsere Gefühle präzise zu fühlen und sie in Form von Konflikten auszudrücken, wenn uns keine andere Möglichkeit zur Verfügung steht. Aggression ist also eine Kraft der Verwirklichung, weil sie unsere Kräfte, Fähigkeiten, Willigkeit und Visionen in Bewegung setzt.

Wer jedoch nie gelernt hat, mit dieser Urkraft umzugehen, kann die Kontrolle darüber verlieren und in Lästern, Trotz, Verbitterung, passiver Sabotage, Hass, Groll, Passivität und Unversöhnlichkeit verfallen. Diese Kraft kann auch beängstigend und bedrohlich erscheinen, wenn sie nicht verstanden wird. Doch Aggression kann auch als Lebenskünstler agieren, der uns dazu ermutigt, mehr Autonomie, Authentizität und Mut zur Identität und Individualität zu wagen. Indem wir uns selbst ermächtigen, können wir zwischen Destruktivität und Entfaltung wählen. Letztendlich werden wir dazu eingeladen, uns zu zeigen.

Aggression ist eine Einladung zur Selbstermächtigung. Indem wir ihre Energie auf bevorstehende Transformationen lenken, können wir mehr Identität und Vitalität in unser Leben bringen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Sie gerne auf diesem Weg der Entschlüsselung der Botschaften Ihrer Aggression, um Konflikte konstruktiv anzugehen und authentische Begegnungen mit sich selbst und anderen zu ermöglichen. Wenn Sie bereit sind, sich auf diesen Prozess einzulassen, stehe ich Ihnen mit meiner zwanzig Jahre Erfahrung und meinem Fachwissen zur Seite, um Sie auf Ihrem Weg zu mehr Autonomie, Authentizität und innerer Stärke zu unterstützen

Meine Antwort zum Editorial der Paracelsus-Magazin über Organspende. Ich habe bis heute keine Antwort erhalten.Sehr geeh...
16/01/2020

Meine Antwort zum Editorial der Paracelsus-Magazin über Organspende. Ich habe bis heute keine Antwort erhalten.

Sehr geehrter Herr M.,

mit Erschrockenheit und Entsetzen habe ich Ihr Editorial im Paracelsus-Magazin gelesen. Es hat mich tief getroffen.

Als Sterbe-und Trauerbegleiterin sowie als Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis finde ich Ihre Aussage "Wer nicht ausdrücklich erklärt, dass er sich als Organspender verweigert, sollte gesetzlich dazu verpflichtet sein." sehr gefährlich und menschenunwürdig. Ein Mensch soll also dazu verpflichtet werden, seine Organe zu spenden. Welche Instanz, Ihrer Meinung nach, dürfte einen Menschen verpflichten, seinen Körper als Ersatzteilbank für andere zu sehen und zu behandeln? Welche Instanz könnte in der Lage sein, über das Leben – das Mysterium "par excellence" - zu entscheiden oder zu urteilen? Über Jahrtausende haben sich Philosophien, Spiritualitäten und Religionen mit dem Thema "Leben" und "Würde" des Lebens und des Menschen auseinandergesetzt. Sie aber werden mit fünf Sätzen fertig: Organspende ist gut. Wie kommen Sie auf so eine grausame Abkürzung?

Wissen Sie, dass manche angeblichen Gehirntoten nach Jahren wieder erwachen? Haben Sie schon einen Sterbenden begleitet in seinem Sterbeprozess? Haben Sie persönlich die Veränderung eines Körpers in den Stunden nach dem eigentlichen Tod beobachtet? Ich erlaube es mir zu bezweifeln, sonst wüssten Sie, dass ein Toter kein Sterbender ist. Wissen Sie, dass der Mensch, der zur Organspende verpflichtet ist (wie Sie es so vehement wünschen), während dieser Operation unter Vollnarkose gestellt werden muss? (Sonst würde sein Körper alle Zeichen des Schmerzes zeigen!)
Glauben Sie ernsthaft, dass lebendige Organe einem toten Körper entnommen werden können? Wie werden Trauernde mit ihrem Trauerprozess fertig? Von wem oder was (wenn man sieht ,was von dem Körper übrig bleibt - und in welchem Zustand!) sollen sie Abschied nehmen?

Was bleibt von diesem Menschen? Was bleibt von diesem Körper? Und wo bleibt seine Würde? Augenlos, Herzlos, Lungenlos, ramponiert, geöffnet, beklaut bis in seine tiefste Intimität. Mir kommen Bilder von den Massengräbern, die nach 1945 in Deutschland gefunden worden sind. Alle geopfert für eine politische Idee und ohne Würde gestorben.

Warum schlagen Sie nicht vor - wenn überhaupt - dass nur der, der sich dazu bereit erklärt, seine Organe zu spenden, Organspender werden kann?

Ja, der Mensch ist sterblich, und genau diese Endlichkeit macht seinen Wert aus. Es wird uns alle früher oder später treffen. Wie viele Jahre habe wir beide noch vor uns?

Ich finde Ihre Stellungsnahme als Cheferdakteur eines Magazins, das immerhin von über 45.000 Lesern (Berater und Heilpraktiker, die ihren Klienten gegenüber durchaus als Meinungsführer gesehen werden können) gelesen wird, unangemessen. Sie haben hier meiner Meinung nach eine Pflicht zur Zurückhaltung, weil dieses Thema wesentlich vielschichtiger ist, als Sie es uns in Ihrem Editorial mit den fünf Sätzen glauben lassen wollen.

Statt sich an das Thema differenziert heranzutasten, verabreichen Sie eine "Wahrheit", die keine ist und verlieren sich. Viele Personen haben nicht die Chance oder die Zeit sich mit dem Thema Organspende
wirklich auseinanderzusetzen. Es ist Ihre Rolle, nicht als Untergeordneter einer Politik oder einer Ideologie zu handeln, sondern als "Leuchtturm für verlorene Schiffe" in dieser Zeit des Chaos und der Lüge.

Gerne würde ich mich - wenn Sie es wünschen - mit ihnen über dieses Thema weiter austauschen.

Ich schicke Ihnen dazu einen Link zur KAO (mit der ich kein persönliche Interesse habe) und einen kurzen Film darüber, wie so eine Organspende ablaufen kann.

Link zu KAO (Kritische Aufklärung über Organtransplantation) https://initiative-kao.de/

Film https://www.youtube.com/watch?v=xonYqmDxPpk

Herzlichste Grüße

Awa Belrose

16/01/2020

Es gibt Momente im Leben, wo man nicht mehr genau weiß, wie es weiter gehen soll. Durch gemeinsame Gespräche sowie das in Kontakt kommen mit der eigenen Kraft und dem Unterbewusstsein, zeigen sich uns neue Wege. In der Praxis oder in der Natur unterstütze ich Sie in Zeiten der Sinnkrise, bei Umbruchsituationen oder in Zeiten der Trauer.

Ich begleite Sie durch Ihre LebenskriseIn einer vertrauensvollen, unterstüzenden therapeutischen Beziehung begleite ich ...
06/05/2019

Ich begleite Sie durch Ihre Lebenskrise

In einer vertrauensvollen, unterstüzenden therapeutischen Beziehung begleite ich Sie bei Ihrer Weiterentwicklung in Ihrem persönlichen Wachstum. Ihr Anliegen bearbeiten wir gemeinsam Schritt für Schritt.
Ich freue mich, Sie kennenzulernen.

05/05/2019

Gesprächstherapie, Naturtherapie, Hypnose, Wertimagination, Waldbad (Shirin Yoku), Psychothérapie en francais.

05/05/2019

Behandlungsspektrum

Sinnkrise

Orientierungskrise
Krisenintervention
Leichte Depression
Trennungssituation
Verlustsituation / Trauer

Burnout-Symptome & Angstzustände

Burnout
Erschöpfung
Mobbing
Angstzustände
Panikattacken

Weitere Anwendungsgebiete

Vermindertes Selbstbewußtsein
Anpassungsschwierigkeiten
Wochenbettblues
Stimmungsschwankungen

Leistungen

Remarque: Tous les services (Psychothérapie) peuvent également être offerts en français.
Hinweis: Eine Therapie per Telefon ist nur nach Anamnese in der Praxis und je nach Fall möglich.

Adresse

Bornheim

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 21:00
Dienstag 08:00 - 21:00
Mittwoch 08:00 - 16:30
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 13:00

Telefon

+4922279335086

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