Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz

Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz:
Von der zufriedenen zur erfüllten Abstinenz Diese Facebookseite gibt es seit dem 30.März 2017.

Heldenreise ist ein uraltes Bild, ein Begriff um die Entwicklung zu einem reifen, erfüllten und verantwortungsvollen Leben zu beschreiben. Er wird von vielen Menschen genutzt, die bereit sind, sich Veränderung zu stellen, Veränderung zu leben. Und er ist auch ein Bild für Menschen, die sich Veränderungen erfolgreich gestellt haben, durch Herausforderungen und Krisen gegangen sind, um ihr Ziel zu e

rreichen. Er eignet sich auch für Süchtige, die abstinent werden wollen oder geworden sind und weitere Schritte zu einem guten nüchternen Leben suchen oder gehen wollen. Weil der Ausstieg aus der Sucht und ein gutes Leben nicht selbstverständlich gelingen,
weil der Ausstieg mutige und heldenhafte Schritte verlangt,
ist Abstinenz eine Heldenreise. Und weil Abstinenz noch lange nicht heißt, nüchtern gut zu leben, ist "Nüchtern gut leben" erst recht eine Heldenreise. Alles weitere auf der Homepage: "www.nuechtern-gut-leben.jimdofree.com". Darüber hinaus gibt es ergänzend eine Facebookgruppe "Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz" zum Posten und sich gegenseitig auszutauschen. "Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz" wurde entwickelt von Jürgen Behring, geb.1958 aus der Arbeit mit Abhängigigen und vor dem Hintergrund des eigenen Lebensweges mit vielfältigem Suchen, Ringen und Finden von Antworten, Heilung und Sinn.

Ein paar Gedanken am Sonntag morgen:Wer glaubt, etwas sein zu müssen, um jemand zu sein, irrt sich. "Ich bin." reicht - ...
12/04/2026

Ein paar Gedanken am Sonntag morgen:

Wer glaubt, etwas sein zu müssen, um jemand zu sein, irrt sich. "Ich bin." reicht - oder;-)?
Wer sein Sein abhängig machen muss von der Beurteilung anderer, ist in einer BIndung oder abhängig von ihnen. Dann geht es um Gegenseitigkeit. Es ist auch eine Unfreiheit, die jedoch gewählt sein kann. Vieles läuft unbewusst. Vieles unausgesprochen und braucht "Antizipation". Frei ist, wer die Folgen seines Handelns unter Kontrolle hat. Ich bezweifele, dass es diese Freiheit gibt. Eher ein mehr oder weniger an Freiheit. Zum Beispiel habe ich noch nicht einen Suchtkranken erlebt, der auf die Frage, ob er süchtig werden wollte, mit einem "Ja" antwortete.
Freiheit wächst daher meines Erachtens durch stetes Erforschen dessen, was unbewusst ist und was ich nicht weiß. Für mich ist es der Raum des "Nichtwissens".
Das Erforschen braucht Fragen. Fragen aus dem Inneren. Das meinte auch Rilke in seinem bekannten Brief: "Man muss versuchen ... die Fragen selber lieb zu haben."
Das Gelassenheitsgebet der Anonymen Selbsthilfegruppen zielt auf den Umgang mit der verbleibenden Ungewissheit und Ohnmacht. Es wurde u.a. von Helmut Schmidt in einem Interview am Ende seines Lebens als wesentlichste Lebensweisheit bezeichnet. Weise!
So weit ein paar Gedanken am verregneten Sonntag morgen. Ausgelöst durch meinen Kommentar zu einem Post mit dem Albert Schweitzer Zitat: "Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."
Dazu kommentierte ich:
Wer glaubt, etwas sein zu müssen, um jemand zu sein, irrt sich. "Ich bin." reicht - oder;-)?

Ein erfülltes Leben muss kein glückliches Leben sein. Ein erfülltes Leben gibt dem Unglück einen Sinn und nimmt ihm dami...
18/03/2026

Ein erfülltes Leben muss kein glückliches Leben sein. Ein erfülltes Leben gibt dem Unglück einen Sinn und nimmt ihm damit die Macht, über unser Unglück unglücklich zu werden. Wer trauern und Abschied nehmen kann, wendet sich dem verbleibenden Leben zu und kann es gestalten ... und vielleicht gar genießen. Jenseits von Glück und Unglück und vor allem dem Streben nach Glück und dem Weglaufen vor Unglück und Leid ist vielleicht erst das Wesentliche zu finden. Und: geht es nicht nicht darum? "Werde wesentlich" - so auch ein Buchtitel von Paul Williams.
Das ist für mich "Nüchtern gut leben".

24/02/2026

Konzentriere dich auf Heilung, nicht auf die Schlange 🐍🌿
Manchmal verletzen uns Worte, Situationen oder Menschen unerwartet. Entscheidend ist nicht nur, was passiert ist, sondern worauf wir danach unsere Energie richten.
🧘‍♂️ Das „Gift“ zuerst behandeln
Wenn dich etwas verletzt, kümmere dich zunächst um deine eigenen Gefühle. Innere Stabilität hat Vorrang vor Rechtfertigung oder Erklärung.
🧠 Nicht jeder Antwort hinterherlaufen
Der Drang zu verstehen, warum etwas geschehen ist, kann Kraft rauben. Akzeptanz spart Energie und schafft Klarheit.
❤️ Selbstfürsorge über Stolz stellen
Es geht nicht darum zu beweisen, dass man es nicht verdient hat. Es geht darum, sich selbst ernst zu nehmen und gut mit sich umzugehen.
🌅 Fokus auf Wachstum legen
Aus jeder Erfahrung lässt sich etwas lernen. Heilung bedeutet, nach vorne zu schauen statt im Schmerz zu verharren.
🔕 Gedankenschleifen bewusst stoppen
Ständiges Grübeln verlängert das Leiden. Bewusst gesetzte Grenzen im Denken fördern innere Ruhe.
Man kann nicht immer kontrollieren, was geschieht. Doch man kann entscheiden, ob man der Schlange hinterherläuft oder sich um die eigene Heilung kümmert.

„Ein Teil der Heilung war noch immer, geheilt werden zu wollen.“ (Lucius Annaeus Seneca, ca. 4 v.Chr. – 65 n. Chr., röm....
31/01/2026

„Ein Teil der Heilung war noch immer, geheilt werden zu wollen.“ (Lucius Annaeus Seneca, ca. 4 v.Chr. – 65 n. Chr., röm. Philosoph, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker)

Da stoße ich doch gerade auf ein Zitat, das so gut zum Thema "Kapitulation - Freiheit von der Macht des Alkohols, bzw. der Sucht" passt.
Schon im alten Rom erkannte man: wir können nur heilen, wenn wir sehen, dass da was zu heilen ist. Wenn wir das nicht wahrnehmen und akzeptieren, werden wir in der Krankheit fortschreiten. Besonders gilt dies für die Abhängigkeit. Wer seine eigenen Fesseln nicht wahrnimmt, noch verleugnet, bagatellisiert oder beschönigt, wird die Fesseln schließlich umso schmerzhafter spüren und mit den Folgen und der Zerstörung durch die Sucht konfrontiert sein. "Nur an der Wand ist Wandlung möglich!" (Dr. Peter Jessen")

Ganzer Text - siehe Kommentar.https://www.maz-online.de/lokales/brandenburg-havel/alkoholismus-in-brandenburg-abhaengige...
25/01/2026

Ganzer Text - siehe Kommentar.

https://www.maz-online.de/lokales/brandenburg-havel/alkoholismus-in-brandenburg-abhaengige-und-ihre-sucht-hier-finden-sie-hilfe-DDZ6FHQ62NB7LCHGZZQQGSEYA4.html?fbclid=IwdGRjcAPjVthjbGNrA-NWtWV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDDM1MDY4NTUzMTcyOAABHvlTrpskO4FNwQ5szIPXKQbQCkjs_YZH9FzxcsOGnA9IndtSopSvm8aq7MFw_aem_Pq9Otexk1OnVQoFfP202Vw

Alkoholismus trifft meist Männer. Viele scheitern an einem falschen Selbstverständnis, sagt ein Experte. Drei Alkoholiker berichten, wie ihr verkehrtes Männerbild sie in die Sucht führte. Und wie sie die Sucht überwanden.

12/01/2026

12.1.2017 postete ich:

Herzliche Grüße von meinem Arbeitsplatz. Der zweite Durchgang von meiner Männergruppe "Nüchtern gut leben - Die Heldenereise der Abstinenz" startete heute mit 11. Teilnehmern. Wieder mit guter bis sehr guter Patientenzufriedenheit. Einführend war heute das Thema "Nüchtern gut leben als Mann: Mann-Sucht-Gesundheit" Folgender Einführungstext ist vielleicht von Interesse:

„Nüchtern gut leben – Männergruppe“

Die Heldenreise der Abstinenz
Ist ein Mann mit der Suchterkrankung konfrontiert, kann er nicht mehr davon laufen. Er muss sich Fragen stellen, angefangen mit „Bin ich wirklich süchtig?“ Und wenn er es ist, lässt es sich damit noch gut leben? Unzählige Süchtige habe bewiesen: Auch wenn nicht alles gut ist, lässt es sich dennoch „Nüchtern gut leben“ - insbesondere als Mann!
Suchtmittel haben für Männer ganz viel mit Mann sein zu tun: das heimliche Rauchen der ersten Zigarette, das erste oft heimliche Trinken, die ersten Saufgelage oder das Ausprobieren der spannenden „gefährlichen“ und „verbotenen“ Drogen. Oft genug dient der Drogenkonsum dazu, sich als „ganzer Kerl“ zu beweisen: was abkönnen, viel vertragen, durch die Drogen mutig, leistungsfähig zu sein – und sei es durchfeiern zu können. Und natürlich auch: auszuhalten und zu verdrängen, was an bedrohlichen Gefühlen hochkommen könnte, was peinlich sein könnte.
So ist es gut, sich unter Männern den Themen zu stellen, die anstehen beim Weg aus der Sucht. Themen, die Mut brauchen, Themen die letztlich den Mann zum ganzen Mann – zum „Helden“ machen. So versteht die Gruppe „Nüchtern gut leben“ die Sucht nicht nur als Krankheit, sondern als Chance, durch die Bewältigung etwas zu gewinnen, was vorher nicht vorstellbar war: mit seinem Leben in all seinen Möglichkeiten und seinen Grenzen zufrieden zu sein: „Nüchtern gut leben“. So soll die Gruppe helfen, die Abstinenzentscheidung zu klären und zu vertiefen, Mut und Zuversicht zu gewinnen für ein drogenfreies Leben, Ideen für die Stärkung der Abstinenz zu gewinnen und vor allem: sich nüchtern gut zu fühlen – als Mann.
Sechs bis zwölf Themen werden in lockerer Form besprochen. Hilfreich sind uns dabei u.a. Zitate, Geschichten, Musik und mehr. So geht es z.B. um „Freiheit und Ohnmacht“: „Kapitulation – Freiheit von der Macht der Drogen“, oder „Nur für heute nüchtern gut leben“ – „Kann ich heute gut leben und mir etwas vornehmen…“ / (U.a. „Wie meine Erfahrung mit Vater mich geprägt hat“), oder „Abstinenz füttern“ – den guten „Krieger“ entwickeln und sein Ziel verfolgen. Die Themen orientieren sich u.a. an dem uralten Bild der „Heldenreise“; denn immer schon gab es ganz besondere Menschen, die „Lebensaufgaben“ bewältigt haben – und gerade dadurch zum „Helden“ wurden. Auch Sie haben dazu die Chance: durch die Bewältigung der Sucht.

Herzliche Grüsse Jürgen Behring

Die "Spiritualität der Unvollkommenheit" beinhaltet die Integration des "Nicht - heilen". Verletzungen, Krankheit, Behin...
24/12/2025

Die "Spiritualität der Unvollkommenheit" beinhaltet die Integration des "Nicht - heilen". Verletzungen, Krankheit, Behinderungen, Scheitern, Schuld, Nicht-Können und Nicht-Wissen sind Teil des Menschseins und machen uns erst zum ganzen, reifen Menschen.
Denn wir leben auf der Erde und nicht im Paradies.
Diese Sichtweise ist Teil des Konzeptes "Nüchtern gut Leben-Die Heldenreise der Abstinenz ".
Und ganz zentral, passend zur Weihnachtsbotschaft gehört dazu, dass wir im Inneren unser kleines, schwaches Kind tragen, das wir immer auch sind.
Es wurde hineingeboren in den bescheidenen Stall der Begrenzungen unseres Lebens.
Doch wenn wir das Licht erkennen, dass auch für uns scheint, erkennen wir den Stern, der aus jedem Leid hinausführt.
Auf unserer Heldenreise, die zur Würde, Wertschätzung, Fülle und Verantwortung führt.
In diesem Sinne wünsche ich Hoffnung, Zuversicht, Gelassenheit und Mut für die weiteren Herausforderungen des Lebens!
Frohe und besinnliche Weihnachtstage!

Ihr und Euer

Jürgen Behring

Frohe Weihnachten!

Text aus 2021, leicht überarbeitet

„Alle Menschen wollen das Gute. Aber wir Menschen können uns darin irren, was gut für uns ist!“Platon Ein populäres "Ver...
16/12/2025

„Alle Menschen wollen das Gute. Aber wir Menschen können uns darin irren, was gut für uns ist!“

Platon

Ein populäres "Verunsicherungsbuch" von Klaus Eidenschink regt an, sich mit den Unsicherheiten des Lebens auseinanderzusetzen und: sie auszuhalten. Daraus ist das obige Zitat aus dem alten Griechenland.

Es beschreibt eine der großen Herausforderungen der "Heldenreise der Abstinenz": sich niemals sicher sein zu können, das das Gute was man man will und tut auch wirklich sicher gut ist.

Wie viele Klienten habe ich schon in der Therapie erlebt, die allzu sicher aufgetreten sind, niemals wieder Alkohol und/oder Drogen zu konsumieren. Sie glaubten, das Richtige zu wollen, zu denken und zu tun.
Dabei ist gerade die Gewissheit von Unsicherheit Voraussetzung, um vorsichtig und achtsam zu bleiben und: weiter am Ball, auf der Heldenreise unterwegs zu bleiben. Es gibt noch so viel zu entdecken!
Zur eigenen Unsicherheit stehen zu können, sie zu akzeptieren und auszuhalten ist eine große Stärke!
Gerade im Advent, der scheinbar "dunklen" Jahreszeit sind wir dazu eingeladen. Ich glaube, Alfred Delp nannte diese Zeit eine "Erschütterung zu sich selbst".
Mögen Sie, möget Ihr immer wieder den Mut und die Stärke finden, diese Erschütterungen nicht zu verleugnen und zu verstecken, sondern daraus die Kraft zu einem erfüllten und guten Leben zu finden. Erschütterung ist Ernüchterung.
Und jede Ernüchterung ist sehr hilfreich und stärkend - erst recht für Suchtkranke.
"Nüchtern gut leben - gerade im Advent!

Herzliche Grüße
Jürgen Behring

Adresse

Rathenower Str. 2/3
Brandenburg An Der Havel
14770

Telefon

+4933813065350

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