Bestattungen Winters - Kleve

Bestattungen Winters - Kleve Immer "up to date"...

Erfahren Sie hier stets Neuigkeiten rund um mein Klever Bestattungsunternehm Wir führten es seit dem mit familiärem Verständnis.
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Winters - dieser Name steht schon seit vielen Jahren im Kreis Kleve für Bestattungen mit besonderem Einfühlungsvermögen. Bereits im Jahr 1998 gründete ich zusammen mit meiner Schwester das Bestattungshaus in Kleve. Mit einem hohen Maß an sozialer Kompetenz und Empathie wurde die Firma seitdem zu einem renommierten Unternehmen weiterentwickelt. Viele Menschen haben uns seit dem ihr Vertrauen gegeben. Seit 2014 führe ich das Unternehmen alleine. Zunächst blieb meine Schwester als Angestellte meinem Unternehmen treu, im Mai 2016 verließ sie dann das Bestattungshaus und orientierte sich beruflich um. Im März 2016 wurde der Standort verändert indem neue Räumlichkeiten in der Ackerstraße 29 (früher "kleine Ackerstraße" genannt) bezogen wurden. Das Lager meines Unternehmens wurde ebenfalls an einen neuen Standort verlegt. Seit Juni 2013 ist meine facebook-Seite online. Denn pünktlich zum 15. Firmenjubiläum im Oktober 2013 sollte sie schon mit einem bunten Strauß an Informationen aufblühen. Seit dem gibt es hier bereits eine Vielzahl von Einträgen über meine Arbeit, mein Unternehmen aber auch zu den Themen Tod und Trauer, die jederzeit und überall aktuell abgerufen werden können. Ich verspreche, dass meine Beiträge auch weiterhin nicht immer traurig sein werden, sondern auch spannend, blumig, bunt und manchmal auch süß...

Ihre/Eure

Tanja Winters

Ein letzter Gruß im Lichterglanz Auch wenn die Weihnachtszeit eine Zeit der Freude ist, wiegt der Abschied von einem gel...
11/01/2026

Ein letzter Gruß im Lichterglanz

Auch wenn die Weihnachtszeit eine Zeit der Freude ist, wiegt der Abschied von einem geliebten Menschen in diesen Tagen oft besonders schwer. In der feierlichen Stille der Kirche setzten wir kürzlich ein Zeichen der Reinheit und Verbundenheit:

Weiße Rosen zum Abschied -

sie stehen für die unvergängliche Liebe und das Licht, das auch in der dunkelsten Zeit nicht erlischt.

Wir begleiten Sie mit Herz und Geborgenheit durch diese besonderen Stunden.

Das kleine Licht der Grablaterne im tiefen Schnee, die ich heute Abend auf dem Friedhof in Goch gesehen habe, ist ein be...
08/01/2026

Das kleine Licht der Grablaterne im tiefen Schnee, die ich heute Abend auf dem Friedhof in Goch gesehen habe, ist ein berührendes Symbol der Erinnerung.

Es erinnert uns daran, dass selbst in der dunkelsten und kältesten Zeit des Winters, wenn alles unter einer Decke des Schweigens zu liegen scheint, die Wärme der Liebe und die Erinnerung an jene, die wir verloren haben, weiterlebt. Das Licht trotzt dem Frost und der Dunkelheit und sendet die leise Botschaft: "Ich habe dich nicht vergessen". In seiner stillen Beständigkeit ist es ein Zeichen der Hoffnung und der Unsterblichkeit der Erinnerung, die uns Trost spendet und uns wissen lässt, dass unsere Lieben in unseren Herzen immer einen Platz haben.

Wir können auch ganz vermeintlich langweilige Themen hier posten, die dennoch eine gewisse Romantik in sich bergen. Heut...
08/01/2026

Wir können auch ganz vermeintlich langweilige Themen hier posten, die dennoch eine gewisse Romantik in sich bergen. Heute morgen zum Beispiel habe ich eine Mauer am Städtischen Friedhof in Kleve fotografiert, auf der eine Haube aus Schnee lag, mehr nicht.

Dazu dann diese kleine Geschichte geschrieben:

Sonst passierte nichts

Auf der langen alten Friedhofsmauer hatte der Wind eine kleine Schneekuppe gebildet.
Es war eine einfache Ansammlung von Flocken, die sich an einer unebenen Stelle des Steins verfangen hatten. Die Kuppe war unspektakulär, einfach nur Schnee, der dort liegen geblieben war, während der Rest des Geländes flach bedeckt war. Sie saß dort im kalten Licht des Winters, ein rein zufälliges, weißes Häufchen auf dem braunen, rauem Mauerwerk. Sonst passierte nichts.

Eine ZeitreiseMit behutsamen Händen und tiefem Respekt vor der Vergangenheit schaffen wir derzeit ein besonderes Erinner...
08/01/2026

Eine Zeitreise

Mit behutsamen Händen und tiefem Respekt vor der Vergangenheit schaffen wir derzeit ein besonderes Erinnerungsstück: Dieses Bild ist weit mehr als nur ein Plakat; es ist eine Brücke zu einer Zeit, in der das Leben noch andere Farben hatte – den 1960er-Jahren.

In Design, Typografie und den sorgfältig gewählten Worten des Slogans fangen wir die Essenz jener Ära ein. Es ist eine herzliche Fiktion, ein stilles "Was wäre wenn?", das zeigt, wie ein Plakat von Bestattungen Winters in der Zeit ausgesehen hätte, als die Fernsehbilder gerade bunt wurden.

Dieses kleine Kunstwerk erzählt die Geschichte des Wandels in den letzten sieben Jahrzehnten. Nach ein wenig Feinschliff wird es einen würdigen Platz an unserer "Wand der Erinnerungen" neben zahlreichen Klever Bildern vergangener Tage im Eingangsbereich unseres Instituts finden – als liebevolle Hommage an die Vergänglichkeit der Zeit und die Beständigkeit unserer Fürsorge.

Die Botschaft des Plakats nach dem Verständnis der Werbung aus der Zeit, als Elvis Presley, der heute seinen 91. Geburtstag gefeiert hätte, viele Menschen nicht nur mit seinem Hüftschwung bezauberte:

Es zeigt keinen Ort der Trauer, sondern einen Ort des Nachklangs. Der leere Sessel im warmen Licht symbolisiert den Verstorbenen, der zwar gegangen ist, dessen Leben aber in einer warmen, würdevollen Atmosphäre nachhallt. Dies sollte dem Betrachter sofort vermitteln: „Hier werde ich in meiner schwersten Stunde aufgefangen wie in einem guten Zuhause.“

Wie gefällt Euch das Motiv?

Die aufgehende Sonne taucht die kleine Kapelle in ein friedliches winterliches  Licht, ein Ort des stillen Trostes, an d...
07/01/2026

Die aufgehende Sonne taucht die kleine Kapelle in ein friedliches winterliches Licht, ein Ort des stillen Trostes, an dem wir liebevoll eines Menschen gedenken und in Dankbarkeit Abschied nehmen.

Ein kurzer stiller Moment in Reichswalde: Wo Trauer auf Erinnerung trifftDas Bild, das sich uns an diesem kalten Abend i...
06/01/2026

Ein kurzer stiller Moment in Reichswalde: Wo Trauer auf Erinnerung trifft

Das Bild, das sich uns an diesem kalten Abend in Reichswalde bot, wirkt fast wie gemalt: Der tiefblaue Himmel der Dämmerung spannt sich schützend über die kleine, schneebedeckte Kapelle des Friedhofs, während unser Fahrzeug davor eine kurze stille Präsenz zeigt. Es ist ein Motiv, das auf den ersten Blick eine beinahe romantische Ruhe ausstrahlt.

Doch hinter dieser malerischen Kulisse verbirgt sich das Leben – in diesem Fall die Vorbereitung auf einen Abschied. Unser Bestattungsfahrzeug war gestern Abend nicht ohne Grund dort; es wurden Utensilien für eine bevorstehende Beerdigung am kommenden Vormittag angeliefert.

In solchen Momenten begegnen sich zwei Welten: Der schmerzliche Verlust eines geliebten Menschen und die herzliche Fürsorge derer, die den Hinterbliebenen in ihrer schwersten Zeit zur Seite stehen.

Wir als Bestattungen Winters sind ein etabliertes Institut in der Region Kleve. Wir sind bekannt für unsere besondere Bodenständigkeit und unsere einfühlsame Begleitung von Trauernden.

Unser Leitsatz, der auch im Bild auf der Fahrzeugscheibe zu erahnen ist, bringt es auf den Punkt: „Zwischen Trauer und Erinnerung liegen meist nur ein Wort und ein Flügelschlag“. Er beschreibt die feine Linie zwischen dem tiefen Schmerz des Abschieds und den wertvollen Erinnerungen, die Trost spenden können.

Dieser stille Moment vor der Kapelle in Reichswalde ist zudem ein Zeichen dafür, dass auch im Angesicht des Todes Menschlichkeit und Wärme einen Platz finden. Es ist die Gewissheit, dass man in Zeiten der Not nicht alleine ist und dass liebevolle Begleitung einen würdevollen Abschied ermöglicht.

Wir sind für Sie da, wir sind für Euch da..

Von Herzblut, Abschieden und einem Neuanfang: Warum ich heute Bestatterin mit Leib und Seele binEigentlich war mein Weg ...
05/01/2026

Von Herzblut, Abschieden und einem Neuanfang: Warum ich heute Bestatterin mit Leib und Seele bin

Eigentlich war mein Weg zuächst ein anderer. Während ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau absolvierte, war die Welt der Zahlen und Fakten mein Zuhause. Doch der Tod war in unserer Familie nie ein Tabu, sondern ein stiller Begleiter. Mein Vater arbeitete als Bestattungsgehilfe; er war es, der Gräber aushob, die Verstorbenen liebevoll aufbahrte und dafür sorgte, dass Blumen beim letzten Abschied Trost spendeten.

Der Wendepunkt kam leise und doch gewaltig: Der Verlust eines geliebten Familienmitglieds wurde zum Stein des Anstoßes. In diesem Moment des Abschieds wurde uns klar, dass wir solche Situationen anders, persönlicher gestalten wollten. Meine Schwester und ich gründeten 1998 unser eigenes Bestattungshaus. Ich war gerade mal 21 Jahre jung. Ein richtiges Familienunternehmen sollte es sein. Es entstand eine Zeit des Zusammenhalts – Vater, Mutter, meine Schwester, ihr Mann und ich.

Während ich am Schreibtisch die Fäden in der Hand hielt und den Angehörigen bei den Behördengängen den Rücken freihielt, wuchsen wir als familiäres Team zusammen.

Doch das Leben zeichnet nicht immer nur gerade Linien. Wo einst tiefes Vertrauen war, schlich sich Misstrauen ein. Das Miteinander wurde zum Gegeneinander, und das gemeinsame Lebenswerk drohte, wie ein Kartenhaus in sich zusammenzubrechen.

Es war eine schmerzhafte Zeit des Umbruchs, in der ich lernen musste, dass Loslassen manchmal der einzige Weg zum Überleben ist.

In dieser dunklen Stunde geschah das Wunderbare: Freunde hielten fest zu mir und machten mir Mut. Und mein Partner? Er reichte mir die Hand und entschied, gemeinsam mit mir das Ruder herumzureißen.

Wir wagten den Neuanfang – konsequent, mutig und an einem neuen Ort.
Was als Notlösung begann, entwickelte sich zu einer Reise zu mir selbst.

Unsere Kunden schenkten uns weiterhin ihr Vertrauen und spürten die neue, positive Energie, die wir als Team ausstrahlten. Jahr für Jahr wuchs nicht nur unser Zuspruch, sondern auch der Wunsch, einen Ort zu schaffen, der wirklich „WIR“ sagt. Ein Ort, der nicht nur eine Betriebsstätte ist, sondern eine Seele hat.

Lange suchten wir, bis der Zufall uns genau dorthin führte, wo wir heute stehen. Ein Ort, den ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Wir haben geplant, gestaltet und mit Liebe zum Detail umgesetzt. Heute erzählen unsere Räume im ehemaligen Schreibwarengeschäft Janssen an der Materborner Allee eine Geschichte – eine Geschichte von Geborgenheit, Würde und neuer Perspektive.

Wenn ich heute morgens die Tür zu meinem Institut öffne, spüre ich eine tiefe Zufriedenheit verbunden mit großen Portionen Stolz und Demut. Mein Dasein als Bestatterin fühlt sich heute vollkommen an – so „richtig richtig“. Es ist mehr als ein Beruf; es ist meine Berufung.

Ich bin unendlich dankbar, dass mein Lebenswerk von so vielen Menschen positiv wahrgenommen wird und ich mit Leib und Seele Familien in ihren schwersten Stunden ein Stück Wärme und Licht mit auf den Weg geben darf.

Tanja Winters

Bestattungen Winters in der RetrospektiveEine fachliche Abhandlung über das neue Erscheinungsbild als Alleinstellungsmer...
05/01/2026

Bestattungen Winters in der Retrospektive

Eine fachliche Abhandlung über das neue Erscheinungsbild als Alleinstellungsmerkmal in der Branche - Bestattungskultur mit Charakter.

Das Design von Bestattungen Winters ist eine bewusste Hommage an die 50er- und 60er-Jahre und den damit verbundenen Aufschwung und Optimismus. Die Inhaberin, Tanja Winters, hat sich für diesen spezifischen Stil, dem mid-century-Stil, entschieden, um sich von traditionellen Bestattungsinstituten abzuheben und eine positive Konnotation zu schaffen.

Die Geschichte hinter dem Stil

Positive Assoziationen: Die Wahl des Retro-Stils hängt mit der Idee zusammen, dass viele Menschen noch heute diese Ära positiv in Erinnerung behalten – eine Zeit des Neubeginns und des Aufschwungs nach dem Krieg. Das Design soll diese positiven Gefühle auf das Gedenken an den Verstorbenen übertragen. Dieser inhärente Optimismus des Stils soll daran erinnern, dass das Leben weitergeht und schöne Erinnerungen ausdrücklich erlaubt sind. Ausserdem gilt der Stil als zeitlos und bedient nicht den sich ständig verändernden Mainstream.

Bruch mit Konventionen: Die Bestattungsbranche ist traditionell oft durch dunkle Farben und eine eher düstere Ästhetik geprägt. Bestattungen Winters wollte bewusst mit diesen Konventionen brechen und eine modernere, zugänglichere und "buntere" Trauerkultur etablieren.

Betonung von Erinnerungen: Das Design, insbesondere die lebendigen Farben und die Illustration, dient als visueller Ausdruck des Slogans: "Zwischen Trauer und Erinnerung liegen meist nur ein Wort und ein Flügelschlag". Es soll den Fokus darauf lenken, das Leben des Verstorbenen zu feiern und wertvolle Erinnerungen mit in den Vordergrund zu stellen, anstatt nur die Trauer.

Authentizität und Einfühlung: Das gesamte Konzept spiegelt die als bodenständig und einfühlsam beschriebene Eigenart des Instituts wider, das den Lebenden und Toten zugewandt ist. Der Stil soll eine Atmosphäre der Offenheit und des persönlichen, würdevollen Abschieds schaffen.

Das Konzept wurde auch in den Räumen des Instituts von Bestattungen Winters konsequent umgesetzt. Die Räumlichkeiten in der Materborner Allee wurden vollständig im Stil der 50er- und 60er-Jahre umgebaut und neu gestaltet, um eine besondere, einladende Atmosphäre zu schaffen.

Umsetzung des Designkonzepts in den Räumen

Stilechte Atmosphäre: Beim Betreten des Instituts findet man keine schweren, düsteren Möbel, sondern stilechte Räume, die das Mid-Century-Design aufgreifen. Ziel war es, ein Bestattungsinstitut zu erschaffen, das es in dieser Form wahrscheinlich kein zweites Mal gibt.

Wohnliche Umgebung: Anstatt einer sterilen, kommerziellen Umgebung wurde ein Raum geschaffen, der sich warm, sicher und wohlfühlend anfühlt und den "Home-Charakter" betont. Die Idee dahinter ist, den Hinterbliebenen einen Ort zu bieten, an dem sie sich in einer schwierigen Zeit entspannen und Trost finden können, anstatt schnell wieder gehen zu wollen.

Verabschiedungs-Lounge: Es gibt spezielle Bereiche wie eine "Verabschiedungs-Lounge", die zum Verweilen und Erinnern einladen, anstatt formeller, unpersönlicher Kapellen.

Fokus auf Erinnerung: Die gesamte Inneneinrichtung, einschließlich der Möbel und des Farbschemas, ist darauf ausgelegt, eine Umgebung für Erinnerungen zu bieten und eine psychologische und atmosphärische Entlastung in der Trauerphase zu schaffen.

Wie die Liebe meine Angst besiegte: Mein Weg zum BestatterEines vorweg: Als ich die Schule verließ, war der Tod für mich...
04/01/2026

Wie die Liebe meine Angst besiegte: Mein Weg zum Bestatter

Eines vorweg: Als ich die Schule verließ, war der Tod für mich kein friedlicher Abschied, sondern ein dunkles Schreckgespenst. Der bloße Gedanke an die eigene Endlichkeit löste Panikattacken in mir aus. Damals hätte ich mir niemals vorstellen können, dass ausgerechnet die Begleitung Verstorbener einmal meine Berufung sein würde.

Mein Weg war alles andere als geradlinig. Ich wollte kochen, schnupperte in Backstuben, stand kurz vor einer Ausbildung bei der Bahn und schloss schließlich erfolgreich meine Lehre zum Bauzeichner ab. Ich liebte es, kreativ zu sein und Dinge zu erschaffen.

Geprägt haben mich in dieser Zeit vor allem meine Eltern – Menschen, die mir Werte vorlebten, die mich bis heute tragen. Auch wenn ich als Kind miterlebte, wie meine Großeltern aus unserem Mehrgenerationenhaus abgeholt wurden, und ich später viel zu früh Abschied von meinem geliebten Papa nehmen musste, blieb der Tod für mich etwas Abstraktes, Weit entferntes – so fern wie eine Reise zum Jupiter.

Ich biss mich durch: vier harte Jahre Abendschule neben dem Job, der Abschluss zum staatlich geprüften Hochbautechniker, der Sprung in die Selbstständigkeit. Ich entwarf Häuser, entwickelte Projekte für Investoren, erlebte Höhenflüge und harte Landungen, verdiente Geld und verlor es wieder. Doch ich verlor nie die Hoffnung.

Dann kam das Jahr 2011 – und mit ihm eine neue Liebe. Ich lernte Tanja Winters kennen. Sie war eine mutige junge Frau, die bereits mit 21 Jahren ihr eigenes Bestattungsinstitut in Kleve gegründet hatte.
Zuerst half ich ihr nur im Hintergrund. Ich gab Tipps zum Marketing oder optimierte Abläufe – immer unter der Bedingung: „Tanja, ich mache alles für dich, aber ich werde niemals einen Verstorbenen berühren.“ Meine alte Angst saß tief.

Doch das Schicksal erzwang eine Entscheidung. Durch einen plötzlichen Bruch im Familienunternehmen stand Tanja von heute auf morgen alleine da. In diesem Moment blickte ich in den Abgrund meiner eigenen Angst und fragte mich: Lasse ich die Frau, die ich liebe, und ihr Lebenswerk scheitern? Oder springe ich über meinen eigenen Schatten?

Ich sprang.

Anfangs teilte ich mich auf: Einerseits entwarf ich Häuser, andererseits reichte ich als Bestatter meine helfenden Hände. Von da an geschah etwas Wundersames. Die Angst, die mich jahrelang gelähmt hatte, verwandelte sich in Mitgefühl und Leidenschaft. Ich merkte, dass ich mit meinen gestalterischen Fähigkeiten und meinem Herzblut Menschen in ihrer schwersten Stunde Trost spenden konnte.

Schließlich hängte ich die Architektur an den Nagel. Heute baue ich keine Häuser mehr aus Stein, sondern schaffe Räume für Erinnerungen. Gemeinsam mit Tanja habe ich ihren Betrieb zu dem gemacht, was er heute ist: ein Ort des Vertrauens.

Mein Weg zum Bestatter war kein Plan, sondern ein Geschenk des Lebens. Es war die Liebe, die mich lehrte, dass der Tod seinen Schrecken verliert, wenn man ihm mit dem Herzen begegnet. Heute lebe ich meine Berufung – mit Leib, Seele und an der Seite der Frau, die alles verändert hat.

Helmuth Plecker

Melancholische Gedanken am eisigen AbendGestern Abend erlebte ich wieder einen jener Momente, in denen die Gedanken eine...
03/01/2026

Melancholische Gedanken am eisigen Abend

Gestern Abend erlebte ich wieder einen jener Momente, in denen die Gedanken eine Richtung einschlagen, die wir in unserer hektischen, auf Effizienz getrimmten Gesellschaft viel zu oft ignorieren.

Es war bereits nach 22 Uhr, als uns der Anruf erreichte. Wir wurden gebeten, eine verstorbene Dame aus einem Seniorenheim abzuholen. Ihr Name war uns vertraut; sofort stiegen Bilder aus der Zeit auf, als sie noch mitten im Leben stand. Schon vor vielen Jahren hatten wir ihre Eltern beerdigt.

Wir machten uns fertig und bereiteten das Bestattungsfahrzeug vor, nachdem wir die Details mit der Nachtwache des Heims telefonisch geklärt hatten. Die Fahrt verlief langsam. Es hatte zuvor geschneit und der Frost verwandelte die nächtlichen Straßen stellenweise in spiegelglatte Rutschbahnen.

Am Seiteneingang der Einrichtung wurden wir bereits erwartet. Als wir eintraten, umfing uns die angenehme Wärme des Foyers. Es war still – so still, dass es fast unheimlich wirkte. Von der Eingangshalle aus blickten wir in die leeren, dämmrigen Flure, hinter deren Türen die hochbetagten Bewohner bereits schliefen.

Doch plötzlich bemerkten wir Bewegung. Ein alter Mann schlurfte langsam in Richtung des Foyers. Er war leicht nach vorne gebeugt, bekleidet nur mit einem T-Shirt, einer Unterhose und Pantoffeln. Er schien nicht zu bemerken, dass sein Körper durch die Öffnung der Unterhose preisgegeben wurde – ein Anblick, der unsere Blicke unweigerlich für einen Moment gefangen nahm.

Dann öffnete sich die Tür des Aufzugs. Wir traten ein, die Türen schlossen sich, und während wir in den ersten Stock fuhren, blieben meine Gedanken an der Szene im Flur hängen. Der Anblick des Mannes hatte etwas in mir ausgelöst.

Zuerst breitete sich ein Gefühl der Resignation in mir aus – eine tiefe Ohnmacht angesichts der Tatsache, dass wir alle älter werden und irgendwann Dinge tun oder zulassen, die wir uns heute niemals vorstellen könnten. Ich versuchte mir vorzustellen, wie dieser Mann als Kind über Felder und Wiesen gerannt war, voller Begeisterung für das Spiel, so wie wir uns die Kindheit dieser Generation oft romantisch ausmalen.

Dieser Gedanke ließ mich den restlichen Abend nicht mehr los.
Eines wurde mir in dieser Nacht wieder einmal schmerzlich bewusst: Wir sollten alte Menschen niemals für ihre Langsamkeit, ihre Vergesslichkeit oder ihre Gebrechlichkeit verurteilen. Wir sollten stattdessen sehen, dass in diesen hinfälligen Körpern noch immer jene Menschen wohnen, die einst als Teenager die erste große Liebe spürten, als Eltern ihre Kinder erzogen und ein aktives, stolzes Leben führten.

Ein melancholischer, aber schöner Gedanke am eisigen Abend.

Spät am Abend entstand heute dieses Foto, das ein wenig an gruselige Edgar-Wallace-Filme erinnert. Für uns war es jedoch...
02/01/2026

Spät am Abend entstand heute dieses Foto, das ein wenig an gruselige Edgar-Wallace-Filme erinnert. Für uns war es jedoch alles andere als unheimlich – eher magisch. Wo waren wir heute Abend im Einsatz?

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Winters - dieser Name steht schon seit vielen Jahren im Kreis Kleve für Bestattungen mit besonderem Einfühlungsvermögen. Bereits im Jahr 1998 gründete ich zusammen mit meiner Schwester das Bestattungshaus in Kleve. Wir führten es seit dem mit familiärem Verständnis. Mit einem hohen Maß an sozialer Kompetenz und Empathie wurde die Firma seitdem zu einem renommierten Unternehmen weiterentwickelt. Viele Menschen haben uns seit dem ihr Vertrauen gegeben. Seit 2014 führe ich das Unternehmen alleine. Zunächst blieb meine Schwester als Angestellte meinem Unternehmen treu, im Mai 2016 verließ sie dann das Bestattungshaus und orientierte sich beruflich um. Im März 2016 wurde der Standort verändert indem neue Räumlichkeiten in der Ackerstraße 29 (früher "kleine Ackerstraße" genannt) bezogen wurden. Das Lager meines Unternehmens wurde ebenfalls an einen neuen Standort verlegt. Seit Juni 2013 ist meine facebook-Seite online. Denn pünktlich zum 15. Firmenjubiläum im Oktober 2013 sollte sie schon mit einem bunten Strauß an Informationen aufblühen. Seit dem gibt es hier bereits eine Vielzahl von Einträgen über meine Arbeit, mein Unternehmen aber auch zu den Themen Tod und Trauer, die jederzeit und überall aktuell abgerufen werden können. Ich verspreche, dass meine Beiträge auch weiterhin nicht immer traurig sein werden, sondern auch spannend, blumig, bunt und manchmal auch süß... Ihre/Eure Tanja Winters