02/03/2026
KATONAH YOGA APPRENTICESHIP
Als ich, Steffi, vor 4 Jahren das erste Katonah Yoga Apprenticeship gestartet habe, gab es kaum Katonah Yoga auf Deutsch. Aber ich konnte merken, wie das Interesse an Katonah Yoga wuchs und wuchs - in Köln und auch in Deutschland.
Und das ist bis heute so - Katonah Yoga wächst und wird immer beliebter, weltweit.
Warum Katonah Yoga meiner Meinung nach so groß geworden ist:
1. Katonah Yoga ist aus vielen verschiedenen Yoga-Stilen entstanden und damit sehr modern. Der Überbegriff ist Hatha Yoga (und steht für langsam ausgeführte Yoga-Positionen), aber du findest in Katonah Yoga Elemente von Iyengar, Vinyasa, Kundalini & moderne Bewegungs-Theorie.
2. Im Unterschied zu anderen Yogastilen betont im Katonah Yoga die Theorie nicht, “traditionell” zu sein (das ist ein anderer Newsletter, aber unser modernes Yoga hat sehr viel weniger mit der indischen Yoga-Tradition zu tun, als wir denken.) Im Katonah Yoga nehmen wir verschiedene Haltungen, verändern sie, arbeiten in einer sehr mordernen Art und Weise mit Positionen, Breathwork und Meditation (Vorstellungskraft).
3. Die Gründerin Nevine Michaan ist eine Frau und das merkt man meiner Meinung nach stark. Die Praxis ist nicht so starr wie viele Stile. Es gibt nicht so viele Regeln. (Und das ist super interessant, dass manche Leute damit nicht so klar kommen, dass Katonah Yoga nicht so viele starre Säulen hat. Wir sind es oft gewohnt, gerade im Yoga, dass es Regeln gibt, an die wir uns halten sollen.) In Katonah Yoga entwickeln sich die Sequenzen - und je nachdem, wer unterrichtet, kann der Unterricht und können die Positionen auch sehr unterschiedlich sein.
4. Die Yoga-Praxis wird mit Metaphern gefüllt, um den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, die Positionen über Bilder zu erkunden. Metaphern haben den Effekt, ohne Umwege das Gehirn zu erreichen. Sie werden quasi direkt bildlich gedacht - und es bildet sich keine Gedankenkette/ kein Über-denken. Metaphern wie “Der Körper als Haus” ermöglichen es, den eigenen Körper und damit die eigene Praxis zu erleben, anstatt sie zu zerdenken(„mache ich das richtig?“, “Wo muss der Fuß noch mal hin?”)
(weiter in den Kommentaren)