27/02/2026
BTV mit "richtig Bock" auf den Klassenprimus
Die Tabelle der Oberliga lässt sich aktuell sehr gut in einzelne Gruppen unterteilen. Während Platz 9 (11 Punkte, TV Palmersheim) bis zum Schlusslicht (6 Punkte, Pulheimer SC) die Angst umgeht am Ende der Saison die Liga verlassen zu müssen oder in eine Relegation geschickt zu werden, sind Platz 6 (19 Punkte, Bonn II) -8 (14 Punkte, Gelpe II) der Inbegriff des "gesichterten Mittelfelds" mit Anschluss nach oben, wo der Weg über ein Dreigestirn aus punktgleichen Teams (Wölfe, MTV und BTV, je 21) an das enteilte Führungsduo führt. Dieses Duo besteht aus Absteiger HSG Siebengebirge, die ihren zweiten Abstieg in drei Jahren gerne wieder korrigieren wollen und dem ambitionierten TuS aus Königsdorf, der sich vor der Saison clever verstärkt und seit Jahren eine starke Entwicklung nimmt.
Beide Teams verbindet nicht nur der geteilte Platz an der Sonne, sondern auch die Tatsache, dass der Weg in Richtung Regionalliga für beide noch über Birkesdorfs Festhalle führt.
Den Anfang macht am Samstag die HSG Siebengebirge, die mit dem zweifelsohne talentiertesten Kader der Liga ausgestattet ist und dem BTV im Hinspiel klar seine Grenzen aufzeigte (41:30).
Das trübt die Freude auf ein Topspiel bei den Schwarz-Gelben keinswegs, besonders weil die Punkteausbeute bis zu diesem Wochenende keinen Druck verspüren lässt:
"Wir freuen uns riesig auf das Topspiel gegen Siebengebirge, was wir uns über das letzte halbe Jahr hart erarbeitet haben. Siebengebirge hat eine fantastische Mannschaft, mit einem tollen Trainer, und ist für mich ganz eindeutig der Favorit auf den Aufstieg," so Coach Luca Feistkorn, dessen Analyse auch dementsprechend ausfällt: "Über richtige, offensichtliche Schwächen bei ihnen zu sprechen verbietet sich. Wir werden versuchen sie in Situationen zu bringen, die sie womöglich nicht ganz so gerne haben und werden bewusst bestimmte Situationen zulassen, um andere in der Anzahl zu verringern. Die Außenseiterrolle nehmen wir gerne an, wollen aber auch unbedingt gewinnen."
Dabei kann gerade die Festhalle erneut zur Festung werden. Zuhause sind die Löwen weiterhin ungeschlagen: "Vor heimischen Fans sind wir immer in der Lage ein paar Prozentpunkte mehr draufzulegen und deshalb sind wir selbstbewusst und gewillt, alles reinzuwerfen. Wir haben jedenfalls richtig Bock," so die Marschrichtung des 30-Jährigen Neu-Trainers der Dürener.
Anwurf ist wie gewohnt 19:45h, frühes Erscheinen erleichtert die Einlassbedingungen.
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