01/01/2018
Wie hältst du das mit guten Vorsätzen und Zielen für das neue bzw. gerade einen Tag alte Jahr? Lässt du gern alles auf dich zukommen oder hast du bereits deine Ziele für 2018 definiert? Ich persönlich mache mir schon Gedanken, halte aber nicht unbedingt sklavisch an dem einmal Geplanten fest, wenn sich dann doch neue Umstände ergeben. (Manchmal bin ich dann auch "opportunistisch flexibel" ;-).)
Ich setze mir gern Ziele in bestimmten Lebensbereichen, nämlich
- Familie, Freunde und soziale Beziehungen
- Beruf & Karriere
- Gesundheit
- persönliche (Weiter-)entwicklung
Für mich neu hinzu kommt dieses Jahr der Bereich Spiritualität (ich bin ganz gespannt, was sich da so ergeben wird :-)).
Ich setze mir in jedem Bereich 1 bis maximal 3 Ziele und formuliere meine Ziele
SMART, nämlich Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Das heißt, meine Ziele sollen also möglichst konkret sein, nach objektiven Kriterien überprüfbar, für mich motivierend, realistisch erreichbar und zeitlich definiert.
Jetzt geht es daran zu überlegen, welche einzelnen Schritte auf dem Weg zur Zielerreichung vor mir liegen. Wenn auch du für dich konkrete Schritte festlegen möchtest, kannst du dies auch mit einer "Zielerreichungsskala" tun (0 heißt, das Ziel liegt noch weit entfernt vor dir, 10 bedeutet, du hast es vollumfänglich erreicht. Wie sieht dann die 2 aus oder die 4 und wie definierst du dann die 7?)
Wie wir alle aus (leidvoller) Erfahrung wissen, ist es trotz sorgfältiger Planung nicht immer so einfach, die gesteckten Ziele zu erreichen. Manches bleibt einfach früher oder später auf der Strecke und ist doch irgendwie zu anstrengend oder vielleicht gar nicht mehr so motivierend wie zuvor gedacht.
Deshalb lohnt es sich, dir schon vorher darüber Gedanken zu machen, was dich ggf. zurück werfen könnte ... Was könnten Rückschläge, Hindernisse oder Schwierigkeiten sein und wie gehst du dann damit um?
Und was sagt eigentlich dein "inneres Team" zu deinen Zielen? Dein innerer Kritiker zum Beispiel, der ja gerne meckert und kritisiert? Und wird nicht auch dein innerer Schweinehund seinen Senf dazu geben, der so ungern die gemütliche Komfortzone verlässt ... und der innere Faulpelz erst, der nicht gerade "Hurra" schreit, wenn es um die Etablierung neuer Gewohnheiten geht. Das sind all die inneren Anteile, die sich häufig nur mit so einem ganz kleinen schlechten Gefühl in dir melden (z.B. so eine leise Stimme, die in dir flüstert "Das schaffst du eh nicht...das Ziel hast du dir schon letztes Jahr gesetzt!"). Im Grunde genommen wollen diese inneren Stimmen dich auch nicht entmutigen, sondern melden sich mit der guten Absicht, dich vor Enttäuschung, Frust und Ärger zu bewahren. Idealerweise holst du sie dir mit dieser guten Absicht mit ins Boot! Da musst du ggf. ein bisschen verhandeln und Überzeugungsarbeit leisten. :-)
Und zu guter letzt programmiere dein Unterbewusstsein auf deine Ziele, indem du dir dich in dem gewünschten Ziel-Zustand mit all deinen Sinnen vorstellst: Was siehst du dann? Wie siehst du aus? Was hast du an? Wie ist deine Körperhaltung? Wie deine Mimik, deine Gestik? Wie siehst du aus in der Interaktion mit anderen Menschen? Was hörst du? Wie sprichst du? Und vor allem: Was fühlst du, wenn du dein Ziel erreicht hast?
Je öfter du dir das vorstellst, desto mehr Kraft kann dieses Bild in dir entwickeln! Und noch mehr Power erreichst du, wenn du das innere Zielbild mit Emotionen koppelst: also FÜHLE, wie es ist, wenn du dein Ziel erreichst hast! Spüre den Stolz in dir, die Freude und das Chakaaaa-Gefühl und genieße es!
In diesem Sinne: Hab ein spannendes, inspirierendes und kraftvolles 2018! Du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst! Es liegt in deiner Hand!