05/03/2023
Die Hunza gelten als das gesündeste Volk der Welt und essen zwei mal am Tag - da kommt bei mir der Gedanke „weshalb wir meinen, dass wir drei mal am Tag essen müssen und zu jeder Jahreszeit alles vorrätig sein muss?!“ 🤔
Gesunde Langlebigkeit
Ein Drittel ist Genetik, und zu zwei Dritteln bestimmt die Lebensweise über unser potentielles Lebensalter. Es existieren aber einige Völker, die deutlich älter werden als der Durchschnitt.
Das Dorf Ogimi beispielsweise liegt im ländlichen Norden der japanischen Insel Okinawa Hontou. Dort gibt es ein Sprichwort: „Mit 80 Jahren bist du nur ein Jugendlicher. Wenn dich deine Vorfahren mit 90 Jahren in den Himmel rufen, bitte sie, zu warten, bis du 100 Jahre alt bist – dann kannst du darüber nachdenken.“
Im Karakorum lebt das Volk der Hunza. Deren Urahnen hat Alexander der Große einst auf seinen Feldzügen in weiser Voraussicht zurückgelassen, damit sie später den Bergsteigern die Lasten auf den Nanga Parbat (8125 m) tragen können. 😉 Die Hunza gelten als das gesündeste Volk der Welt, ebenfalls mit einem großen Anteil von Hundertjährigen. Angeblich gebären dort Frauen noch mit über 60 Jahren Kinder. Krebs ist weitgehend unbekannt, ebenso Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien.
Gemeinsam freuen sich beide Völker über einen hohen Anteil naturbelassener Nahrung. In Japan traditionell mit viel Fisch und 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Die Hunza verfügen über einen weiteren „Vorteil“ – nämlich Lebensmittelknappheit. Sie essen nur 2-mal am Tag. Vom Tierversuch wissen wir, dass Kalorienreduktion die Lebensdauer fördert. Ein großer Bestandteil der Nahrung der Hunza sind zudem Aprikosensamen, reich an Vitamin B17. Von der Naturmedizin wissen wir, dass B17 vor Krebs schützt.
Geistige Entspannung gehört ebenfalls dazu. In ganz Japan spricht man von der „Okinawa-Time“. Was bedeutet, dass es die Bewohner dort mit der Zeit nicht ganz so genau nehmen.
Das Credo der Hunza, die viel Yoga und Meditation praktizieren, lautet: Gestern ist bereits vorbei, morgen ist noch nicht da. Das nenne ich Leben in der Gegenwart.