08/10/2025
🌍 Wann Wissen zum Dogma wurde – und warum wir wieder lernen dürfen, zu fühlen
Manchmal frage ich mich, wann das eigentlich gekippt ist. Wann wir aufgehört haben, zu vertrauen.
Wann nur noch galt, was man messen, zählen oder beweisen konnte.
Früher war Wissen etwas Ganzes.
Heiler, Kräuterkundige, Astrologen, Tiermenschen – sie alle arbeiteten mit denselben Kräften: Natur, Intuition, Energie, Beobachtung. Niemand hätte Körper, Geist und Seele voneinander getrennt.
Und dann kam die Zeit, in der alles messbar werden sollte. Die Welt wurde in Zahlen übersetzt. Galilei, Descartes, Newton – sie wollten verstehen, wie alles funktioniert. Und das war großartig. Keiner möchte heute auf die Errungenschaften der modernen Medizin verzichten, mit Diagnostik, Akutmedizin & Co.
Aber mit der neuen Klarheit kam auch eine Trennung: zwischen dem, was sichtbar ist, und dem, was nur fühlbar ist.
Von da an galt: Nur was sich wiederholen lässt, ist „wahr“. Alles andere wurde belächelt, ignoriert oder bekämpft.
Auch in der Heilkunst, auch bei Tieren.
Das Spüren wich dem Beweisen.
Das Vertrauen wich der Kontrolle.
Und doch – das Pendel schwingt zurück.
Wir beginnen wieder zu verstehen, dass nicht alles, was existiert, auch messbar sein muss. Dass Energie, Verbindung, Frequenz, Herzfeld oder Resonanz nicht „esoterisch“, sondern lebendig sind.
Dass Heilung manchmal dort geschieht, wo kein Messgerät hinreicht.
Vielleicht ist es an der Zeit, beides zu verbinden:
Wissenschaft und Weisheit.
Erkenntnis und Erfahrung.
Logik und Fühlen.
Denn Wissen ohne Fühlen bleibt leer.
Und Fühlen ohne Wissen bleibt formlos.
Erst gemeinsam werden sie ganz. 🤍
Wie erlebst du das?
Vertraust du auch deiner Wahrnehmung – oder vertraust du nur, auf das, was bewiesen ist?