Die Wilde-Kräuter-Frau

Die Wilde-Kräuter-Frau Kräuterevents, Kräuterführungen, Naturmentoring coming soon

Er erinnert an eine umgedrehte Flasche und das hat ihm auch seinen Namen eingebracht. Flaschenstäubling. Die liebe  hat ...
19/01/2026

Er erinnert an eine umgedrehte Flasche und das hat ihm auch seinen Namen eingebracht. Flaschenstäubling. Die liebe hat eben eine Kindheitserinnerung bei mir geweckt, denn auch sie kennt den Stäubling unter seinem eher unwissenschaftlichen Namen „Puffpilz“. Das hat nichts mit einem gewissen Etablissement zu tun, sondern damit, das er so schön pufft, wenn man drauftippt oder -tritt. Als Kind habe ich ihn mit wachsender Begeisterung puffen lassen und so dafür gesorgt, dass seine Sporen sich ordentlich verbreiten.
Dass dieser Pilz im Jugendstadium essbar ist, überrascht viele nicht mehr. Solange das Innere rein weiß und fest ist, kann man ihn verspeisen, sogar roh. Doch wusstest Du, dass er auch ein Heilpilz ist? Der Stäubling wirkt äußerlich angewendet wundheilend und blutstillend und kann innerlich auch bei Entzündungen des Verdauungstraktes helfen.
Sein wissenschaftlicher Name Lycoperdon bedeutet übersetzt übrigens „Wolfsfurz“ und beschreibt genau das, was auch mit Puffpilz gemeint ist. 😉

19/01/2026
Als Sinnbild für Wollust wurde der Haselbusch von Hildegard von Bingen verteufelt. Zu Heilzwecken tauge er kaum, außer d...
13/01/2026

Als Sinnbild für Wollust wurde der Haselbusch von Hildegard von Bingen verteufelt. Zu Heilzwecken tauge er kaum, außer dazu, die Unfruchtbarkeit des Mannes zu heilen. Dafür sollten die Haselkätzchen mit der Leber eines jungen Bockes gekocht werden. Auch als Fruchtbarkeitssymbol bei Hochzeiten spielte der Strauch eine große Rolle. So wurde die Braut mit Haselruten geschlagen, um für eine reiche Kinderschar zu sorgen. Dass der Haselstrauch die Menschen an Fruchtbarkeit denken lässt, verwundert nicht. Ein einziges Haselkätzchen kann bis zu 2 Millionen Pollen produzieren! Das macht die Hasel auch ökologisch äußerst wertvoll, zumal sie sehr früh blüht und mit ihrem nahrhaften Pollen die ersten Bienen versorgt.
Der Haselstrauch ist tief im Volksglauben verwurzelt, gehört er doch mit der Birke zu den ersten Gehölzen, die nach der Eiszeit zurückgekehrt sind. Vor etwa 9.000 Jahren bedeckten die Sträucher riesige Flächen in Mitteleuropa und so wurde dieses Zeitalter auch Haselzeit genannt. So lange begleitet uns die Hasel nun schon und die Menschen lieben sie dafür. Sie soll Schutz bieten vor Unwettern, bösem Zauber und Chaos schlechthin. Doch wurde sie auch zu Zauberzwecken genutzt und fand sogar Erwähnung in den Akten von einigen Hexenprozessen. Wetterzauber in Form von Starkregen und Gewitter sollen damit gewirkt worden sein.
Im phänologischen Kalender ist die Blüte der Hasel übrigens ein Anzeiger für den Vorfrühling. Freuen wir uns also darauf, dass das Leben bald auf die Erde zurückkehrt. 😉

Bei Frost sollte man keine Pilze sammeln. Wirklich nicht? Tatsächlich gibt es Ausnahmen. Das Judasohr zum Beispiel bring...
12/01/2026

Bei Frost sollte man keine Pilze sammeln. Wirklich nicht? Tatsächlich gibt es Ausnahmen. Das Judasohr zum Beispiel bringt seinen eigenen Frostschutz mit. Spezielle Proteine verhindern die unkontrollierte Ausbreitung von Eiskristallen im Gewebe und so überlebt der Pilz selbst mehrfaches Einfrieren. Du kannst also getrost zugreifen, wenn Du die Öhrchen derzeit im Wald entdeckst. Zugegeben, besonders aromatisch ist der Holunderschwamm nicht, aber er nimmt sehr gut Aromen an und so ist er vielseitig in der Küche einsetzbar. Den meisten ist er sicher aus der asiatischen Küche bekannt.
Doch der Holunderschwamm kann viel mehr als nur Küche! Schon seit dem Mittelalter wird er zu Heilzwecken eingesetzt. Gekocht in Milch wurde er bei Halsschmerzen und Husten verwendet und eingeweicht in Wasser auch als Wundauflage, denn er wirkt adstringierend und entzündungshemmend. Der getrocknete Pilz wurde früher unter dem Namen Fungus Sambuci oder Auricula Judae in Apotheken verkauft. Doch er ist nicht nur Heilpilz, sondern auch Vitalpilz. Er stärkt das Immunsystem und steigert sogar die Anzahl der weißen Blutkörperchen.
Doch warum heißt der Pilz eigentlich Judasohr? Einer Legende nach soll sich Judas, nachdem er Jesus verraten und seine 30 Silberlinge kassiert hatte, aus Scham an einem Holunder erhängt haben. Die Ohrwascheln sollen nun auf Ewig an diesen Frevel erinnern. 😉

Wenn Bäume sich küssen, dann tun sie das, wie alles in ihrem Leben, seeeeehr langsam. Und so scheint für unser menschlic...
06/01/2026

Wenn Bäume sich küssen, dann tun sie das, wie alles in ihrem Leben, seeeeehr langsam. Und so scheint für unser menschliches Auge der Baumkuss bewegungslos.
Eine solche Baumform nennt man auch Elfenauge und oft wird ihr eine ganz besondere Energie nachgesagt. Das Elfenauge ist ein Portal, eine Schwelle und starker Kraftort. Früher hat man kränkliche Säuglinge durch ein solches Elfenauge gereicht, um sie mit Lebensenergie aufzuladen. Wenn das Elfenauge groß genug ist, passt auch ein Erwachsener hindurch und kann so seine Krankheit abstreifen und neue Lebensenergie tanken. Ob nun Baumkuss, Elfenauge oder Fenster zur Anderswelt, für mich strahlen solche Bäume etwas mystisches aus und ich freue mich immer, sie auf meinen Streifzügen zu entdecken. Besonders, wenn sie so wunderschön aussehen, wie in diesem Fall. Diese küssenden Buchen stehen in meinem Hauswald, ich kenne sie zu jeder Jahreszeit und manchmal meine ich im Augenwinkel zu sehen, wie die Umarmung noch inniger wird. 😉

Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, dass Feen und Elfen in diesen kleinen Wassertöpfen in den Bäumen baden. Ganz fa...
02/01/2026

Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, dass Feen und Elfen in diesen kleinen Wassertöpfen in den Bäumen baden. Ganz falsch lag ich da nicht, denn es kommt durchaus vor, dass kleine Tiere die Mini-Wasserstellen als Tränke oder auch Bad nutzen.
Doch eine Dendrotelme kann noch viel mehr, bildet sie doch einen Mikrokosmos im Lebensraum Baum. Sie ist Heim für etliche Einzeller, aber auch Kinderstube für manche Insektenart, die den Vorteil nutzen, dass hier keine Fische leben, die die Brut fressen könnten. Hauptsächlich handelt es sich um Fliegen- und Mückenarten, doch es gibt auch Käfer, die ausschließlich in Dendrotelmen leben. Auch Krebstiere und andere Mikroorganismen tummeln sich in den Wasserlöchern, die mitunter größer sein können, als man von außen meint. Dendrotelme findet man hauptsächlich in alten Laubbäumen wie Buchen und Eichen. Deshalb ist es so wichtig, solche alten Habitatbäume im Wald zu erhalten, damit diese Kleinstbiotope nicht verlorengehen.
Im Volksmund heißen diese Wassertöpfe übrigens Hasenklo. Ganz schön luxuriös, so ein Wasserklosett mitten im Wald. 😉

Bei Algen ist sie sehr beliebt, die Buckeltramete. Doch warum ist das so? Streichle bei der nächsten Begegnung einfach m...
29/12/2025

Bei Algen ist sie sehr beliebt, die Buckeltramete. Doch warum ist das so? Streichle bei der nächsten Begegnung einfach mal den Pilz und Du wirst merken, dass er zottig behaart ist. Zwischen diesen Härchen sammelt sich leicht Wasser und so ist fast immer ein feuchtes Milieu gegeben. Diese Feuchtigkeit ist natürlich ideal für die Alge und so wird sie zu einem typischen Erkennungsmerkmal des Pilzes, ebenso wie der namensgebende Buckel an der Anwachsstelle.
Als Speisepilz ist die Buckeltramete nicht geeignet, obwohl sie manchmal als Waldkaugummi angepriesen wird. Aber da muss man schon auf extrem bitter stehen. Allerdings ist sie, wie ihre Schwester die Schmetterlingstramete, ein hervorragender Heilpilz. In der TCM wird sie schon Ewigkeiten genutzt. Sie stärkt nicht nur unser Immunsystem, sondern auch die Gefäße und soll so zum Beispiel vor Herzinfarkt schützen. Sogar in der Tumortherapie wird sie eingesetzt. Du kannst sie trocknen und als Tee genießen, verfeinert mit Honig oder sie auch zu Pulver zermahlen und als Würze nutzen.
Auf jeden Fall sind die Trameten extrem fotogen! Noch mehr liebe ich persönlich die Schmetterlingstramete, wegen ihrer unglaublichen Farben, doch auch von der Buckeltramete habe ich mittlerweile etliche Fotos. Sie sehen einfach immer anders aus und immer wunderschön. 😉

20/12/2025

Mutternacht. Längste und dunkelste Nacht des Jahres. Heute wird das Licht wiedergeboren und mit ihm die Hoffnung, dass die Dunkelheit besiegt wird. In der christlichen Tradition wird die Nacht vom 20. auf den 21. Dezember Thomasnacht genannt, nach dem ungläubigen Thomas, der am längsten an der Auferstehung Jesu gezweifelt hat und somit am längsten in der Nacht des Unglaubens verharrte.
Früher glaubte man, das in dieser längsten Nacht besonders viele Geister ihr Unwesen trieben und so blieb man lieber zu Hause, am heimeligen Feuer und verbrachte die Zeit mit Geschichten und Orakeln, denn die Grenzen zur Anderswelt waren quasi aufgehoben, die Naturgesetze außer Kraft gesetzt. Heute ist auch eine der Nächte, in denen die Tiere der menschlichen Sprache mächtig sind. Doch hüte Dich davor, sie zu belauschen, es könnte Dir noch vor Ablauf des nächsten Jahres den Tod bringen!
Für viele beginnen morgen mit der Wintersonnenwende die Rau(h)nächte, so auch für mich. Eine Zeit des Innehaltens, der Rückschau und der Hellsicht. Natürlich gehört das Räuchern seit alters her zu dieser intensiven Zeit. So wie die Pappelknospe auf der Kohle erblüht, so erblüht auch des Lichtkind im Schoße von Mutter Erde und ab morgen wird jeder Tag wieder ein wenig länger.
Die Pappelknospe wirkt beruhigend auf uns und ihr harzig-balsamischer Duft hüllt uns schützend ein. Sie fördert unsere innere Wandlung und vertreibt negative Energien. Sie passt also perfekt in diese besondere Zeit. Mit etwas Glück kannst Du jetzt die ersten Pappelknospen finden, denn nur die ganz frischen Knospen kannst Du auf der Kohle so wundervoll erblühen lassen, am besten auf einem Sandbett, damit sie nicht zu schnell verbrennen. 😉

Der ganze Wald liegt bereits im Winterschlaf. Alle Laubbäume haben ihr Grün abgeworfen. Alle? Nein! Der Ilex steht in sa...
15/12/2025

Der ganze Wald liegt bereits im Winterschlaf. Alle Laubbäume haben ihr Grün abgeworfen. Alle? Nein! Der Ilex steht in sattem Grün und seine ledrigen Stachelblätter springen einem derzeit besonders ins Auge. Und nicht nur das, auch leuchtend rote Beeren schmücken ihn mitten im Winter. Kein Wunder also, dass er bei vielen Völkern als Symbol des ewigen Lebens und der Hoffnung galt. Schon Kelten und Germanen holten sich zur dunkelsten Zeit des Jahres Zweige der immergrünen Pflanze in die Häuser. Mit seinen wehrhaften Blättern galt der Ilex als Abwehr von allem Bösen und lud sogar die guten Naturgeister ein, die dann für besonderen Schutz von Haus und Hof sorgten. Auch nach der Christianisierung hielten die Menschen an ihren Bräuchen rund um den Ilex zur Weihnachtszeit fest und so wurde er kurzerhand in die christliche Symbolik aufgenommen. Fortan stand er für die Dornenkrone Christi und seine roten Beeren standen für die Blutstropfen Jesu. Somit symbolisiert der Ilex die Hoffnung auf das ewige Leben durch die Auferstehung. Selbst den Sprung in die moderne Mythologie hat es die Stechpalme geschafft. Der erste Zauberstab von Harry Potter besteht aus dem Holz des Ilex mit einer Phönixfeder als Kern. Also ein durch und durch zauberhaftes Gehölz.
Es trägt übrigens nicht jeder Ilex rote Früchte, denn er ist zweihäusig. Nur die weiblichen Exemplare tragen ihren roten Schmuck.☝️Und auch, wenn die Beeren zum Naschen einladen, solltest Du das tunlichst unterlassen. Schon 20-30 Beeren gelten als tödlich giftig für einen Erwachsenen, bei Kindern sind es entsprechend weniger.☝️

Ist Dir auch schon mal aufgefallen, dass die Eiche eigentlich nie völlig kahl wird? Diese Tatsache rettete einst die See...
09/12/2025

Ist Dir auch schon mal aufgefallen, dass die Eiche eigentlich nie völlig kahl wird? Diese Tatsache rettete einst die Seele eines armen Knechtes. Vor langer Zeit verliebte sich ein armer Knecht ausgerechnet in die Tochter eines reichen Bauern. Durch seine Armut war es ihm unmöglich um ihre Hand anzuhalten. Vor lauter Liebeskummer trieb es ihn in den Wald und unter einer stolzen Eiche fand er einen Rastplatz. Eben dort begegnete ihm der Teufel, der ihm einen Haufen Geld versprach, im Tausch gegen seine Seele. Der listige Knecht willigte ein und sagte zum Teufel: „So sei es! Meine Seele kannst Du holen, wenn die Eiche völlig kahl ist.“ Der Teufel willigte in den Handel ein, riet dem armen Jüngling, unter der Eiche zu graben und verschwand. Der Knecht fand an den Wurzeln der alten Eiche einen großen Topf, gefüllt mit Goldtalern. Der Reichtum erlaubte es dem Knecht um seine Liebste zu freien und bald wurde sie seine Frau. Als der Herbst kam und die Bäume die Blätter verloren, rieb sich der Teufel die Hände und freute sich auf die frische Seele. Doch als er nach der Eiche schaute, hing sie noch voller Blätter. So hoffte der Teufel auf den Frost, doch die Blätter der Eiche krallten sich an den Zweigen fest. Die Hoffnung auf die Frühjahrsstürme hielt den Teufel den Winter über bei Laune. Doch als im Frühling die letzten braunen Blätter von der Eiche abfielen, waren schon viel frische grüne Blätter an den Zweigen. Da wurde dem Teufel klar, dass er diese Seele wohl nie in die Finger bekommen würde und er fuhr zornig in die Hölle hinab. Der Knecht aber und seine Frau führten ein glückliches Leben und wurden zusammen uralt. Solltest Du also jemals mit dem Teufel handeln, denke an die Eiche. 😉

Als einst die heilige Familie auf der Flucht vor den Häschern des Herodes war, kamen ihnen an einem Tag die Verfolger ge...
03/12/2025

Als einst die heilige Familie auf der Flucht vor den Häschern des Herodes war, kamen ihnen an einem Tag die Verfolger gefährlich nahe. Maria und Josef verbargen sich mit ihrem Sohn in einem Dickicht mit krautigem Bodenbewuchs. Doch Baby Jesus wurde hungrig und begann zu greinen. Maria legte ihn an, um ihn zu stillen. Beim Auspacken ihrer Brust spritzte jedoch etwas von ihrer Muttermilch auf die Kräuter zu ihren Füßen. Jesus wurde still und trank zufrieden, die Häscher liefen am Gebüsch vorbei und die kleine Familie blieb unentdeckt. Das Kräutlein, welches von der heiligen Milch besprenkelt wurde, trägt noch heute stolz die weißen Milchflecken auf seinen borstigen Blättern und es ist als Geflecktes Lungenkraut wohl bekannt.
Als Lungenkraut wird es bezeichnet, weil es neben Saponinen und Kieselsäure auch Schleimstoffe enthält. Die Schleimstoffe beruhigen und schützen entzündete und gereizte Schleimhäute. Die Saponine wirken entkrampfend und entzündungshemmend und die Kieselsäure stärkt das Lungengewebe. So wurde es nicht nur bei Bronchitis und Lungenentzündung erfolgreich eingesetzt, sondern selbst bei Tuberkulose. Schon Hildegard von Bingen, die große Naturheilkundlerin, setzte einen Lungenkrautwein an und in Bayern kennt man noch heute das Lungenkrautbier. Es muss also nicht immer Tee sein, wenn man mit Kräutern heilen möchte. 😉

Bei Efeupflanzen, die sich einen Baumstamm emporranken, handelt es sich um verwunschene Menschen. Zumindest behauptet da...
01/12/2025

Bei Efeupflanzen, die sich einen Baumstamm emporranken, handelt es sich um verwunschene Menschen. Zumindest behauptet das ein alter Volksglaube. Wenn der Efeu die Baumkrone erreicht, wird der Fluch gelöst und der Mensch bekommt seine ursprüngliche Gestalt zurück. Daran muss ich immer denken, wenn ich solch efeubewachsene Bäume sehe. Ich finde, der Anblick hat etwas magisches, nicht umsonst werden so oft Zauber- und Märchenwälder dargestellt.
Hartnäckig hält sich das Gerücht, der Efeu würde dem Baum schaden und immer wieder finde ich Bäume, an denen die starken Efeutriebe unten gekappt wurden. Das zerreißt mir jedes Mal das Herz, denn mein geliebter Efeu ist dann zum Sterben verurteilt. Dabei helfen sich beide Pflanzen gegenseitig. Der Baum hilft dem Efeu, ans Licht zu kommen und der Efeu schützt die Rinde den Baumes vor Sonnenbrand. Tatsächlich hat man sogar festgestellt, dass es dem Baum eher schadet, wenn jahrelanger Efeubewuchs entfernt wird. Im Alter werden instabile Bäume sogar oft durch ihr Efeukorsett gestützt und stehen so viel länger aufrecht.
Der Efeu an den Baumstämmen bildet außerdem wichtige Kleinbiotope für Insekten und Vögel. Bei mir übernachten gerade jetzt bei den kälteren Temperaturen viele Vögel im schützenden Efeu und im Sommer nistet dort das Rotkehlchen. Lass also den Efeu ruhig gewähren, wenn er einen Baum erklimmt. Und wer weiß, vielleicht hilfst Du ja auch so einem Menschen, seinen Fluch zu überwinden. 😉

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