19/01/2026
Er erinnert an eine umgedrehte Flasche und das hat ihm auch seinen Namen eingebracht. Flaschenstäubling. Die liebe hat eben eine Kindheitserinnerung bei mir geweckt, denn auch sie kennt den Stäubling unter seinem eher unwissenschaftlichen Namen „Puffpilz“. Das hat nichts mit einem gewissen Etablissement zu tun, sondern damit, das er so schön pufft, wenn man drauftippt oder -tritt. Als Kind habe ich ihn mit wachsender Begeisterung puffen lassen und so dafür gesorgt, dass seine Sporen sich ordentlich verbreiten.
Dass dieser Pilz im Jugendstadium essbar ist, überrascht viele nicht mehr. Solange das Innere rein weiß und fest ist, kann man ihn verspeisen, sogar roh. Doch wusstest Du, dass er auch ein Heilpilz ist? Der Stäubling wirkt äußerlich angewendet wundheilend und blutstillend und kann innerlich auch bei Entzündungen des Verdauungstraktes helfen.
Sein wissenschaftlicher Name Lycoperdon bedeutet übersetzt übrigens „Wolfsfurz“ und beschreibt genau das, was auch mit Puffpilz gemeint ist. 😉