19/08/2022
Veröffentlichte Fallstudie (PD Dr. Dr. Markus Schlee, Forchheim) zeigt auf: Mehr als 70 % der Läsionen wurden nach einem Jahr der Behandlung mit vVArdis Repair als remineralisiert eingestuft.
Mit vVardis Repair können frühe, nicht kavitierte proximale Läsionen rückgängig gemacht werden, indem die Remineralisierung innerhalb der ursprünglichen kariösen Läsionen eingeleitet wird. Dadurch kann die Notwendigkeit invasiver Restaurationen in der Zukunft vermieden werden.
Informationen zur Studie
Titel: Klinischer Nutzen des selbstorganisierenden Peptids P11-4 bei der Behandlung initialer kariöser Läsionen: Eine praxisbezogene Fallserie*
Getestete Produkte: vVardis Repair, früher Corodont Repair
Umfang und Methodik: Die klinische Leistung von vVardis Repair bei der Remineralisierung nicht kavitierter proximaler kariöser Initialläsionen über einen Zeitraum von 12 Monaten wurde anhand von standardisierten Röntgenbildern und mittels digitaler Subtraktionsradiographie beurteilt.
Die Bewertungen wurden von zwei verblindeten Gutachtern vorgenommen, die die folgenden Punkte vergaben:
i. Remineralisierende Läsion: +1
ii. Unveränderte Läsion: 0
iii. Demineralisierende Läsion: -1
Die einer Läsion von den beiden Beurteilern zugewiesenen Punkte wurden addiert und die kumulative Punktzahl wurde verwendet, um sie als remineralisiert, stabilisiert oder demineralisierend zu beurteilen.
Studienteilnehmer: 26 Erwachsene mit 35 proximalen, nicht-kavitierten kariösen Läsionen (E1-D1).
Verfahren: Am Tag 0 wurden vor der Behandlung mit vVardis Repair standardisierte Röntgenaufnahmen der proximalen kariösen Ausgangsläsion angefertigt, und der Patient wurde aufgefordert, eine gute Mundhygiene zu betreiben. Am Tag 360 wurden die Röntgenaufnahmen wiederholt, um sie mit den Röntgenbildern vor der Behandlung zu vergleichen.
Schlussfolgerung:
Die Behandlung mit P11-4 (vVardis Repair) kann zu einer Rückbildung der frühen proximalen kariösen Läsionen führen. Die Behandlung kann restaurative Behandlungen verzögern oder letztlich vermeiden.
Referenz
*Schlee M, Schad T, Koch JH, Cattin PC, Rathe F. Clinical performance of self-assembling peptide P11 -4 in the treatment of initial proximal carious lesions: Eine praxisbezogene Fallserie. J Investig Clin Dent. 2018 Feb;9(1).
Unterstützende Artikel
1. Bröseler F, Tietmann C, Bommer C, Drechsel T, Heinzel-Gutenbrunner M, Jepsen S. Randomised clinical trial investigating self-assembling peptide P11-4 in the treatment of early caries. Clin Oral Investig. 2020;24:123-132
2. Alkilzy M, Tarabaih A, Santamaria RM, Splieth CH. Selbstorganisierendes Peptid P11-4 und Fluorid zur Regeneration von Zahnschmelz. J Dent Res. 2018 Feb;97(2):148-154.
3. Sedlakova Kondelova P., Mannaa A., Bommer C., Abdelaziz M., Daeniker L., di Bella E., Krejci I. Efficacy of P11-4 for the treatment of initial buccal caries: a randomized clinical trial. Sci Rep 2020;10:20211
4. Doberdoli D, Bommer C, Begzati A, Haliti F, Heinzel-Gutenbrunner M, Juric H. Randomized Clinical Trial investigating Self-Assembling Peptide P11-4 for Treatment of Early Occlusal Caries. Sci Rep. 2020;10:4195.