23/02/2026
🥩 𝗥𝗵𝗲𝘂𝗺𝗮: 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗥𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝘁 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗶𝗻𝗲𝗳𝗹𝗲𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗶 𝗘𝗻𝘁𝘇ü𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻?
Viele unserer Kundinnen und Kunden mit Rheuma sprechen uns auf das Thema Ernährung an: Sie haben das Gefühl, dass bestimmte Mahlzeiten ihre Beschwerden verstärken – und möchten wissen, ob das wirklich zusammenhängen kann.
Und tatsächlich: Ernährung kann Entzündungen im Körper beeinflussen.
Besonders Schweinefleisch steht dabei häufig im Fokus. Aber warum?
🐖 Schweinefleisch enthält relativ viel 𝗔𝗿𝗮𝗰𝗵𝗶𝗱𝗼𝗻𝘀ä𝘂𝗿𝗲.
Diese Fettsäure wirkt im Körper wie ein Verstärker für entzündliche Prozesse.
Bei Rheuma kann das bedeuten: mehr Schmerzen, mehr Schwellungen, mehr Steifigkeit.
🥩 Auch Rind oder Lamm enthalten Arachidonsäure – meist etwas weniger.
🍗 Geflügel enthält deutlich geringere Mengen und wird daher häufig besser vertragen.
𝗛𝗲𝗶ß𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗸𝗼𝗺𝗽𝗹𝗲𝘁𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗙𝗹𝗲𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻?
👉 Nein. Es geht nicht um strikte Verbote, sondern um bewusste Entscheidungen.
Schon kleine Anpassungen können Ihre Gelenke unterstützen:
🥩 𝗙𝗹𝗲𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲𝗿 𝘄ä𝗵𝗹𝗲𝗻
→ Schweinefleisch und stark verarbeitete Wurstwaren seltener einplanen
→ Portionsgrößen reduzieren
→ öfter auf Geflügel, Fisch oder pflanzliche Eiweißquellen ausweichen
🐟 𝗢𝗺𝗲𝗴𝗮-𝟯-𝗙𝗲𝘁𝘁𝘀ä𝘂𝗿𝗲𝗻 (z. B. Lachs, Makrele, Leinöl)
→ wirken entzündungshemmend und können die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe ausgleichen
🥦 𝗚𝗲𝗺ü𝘀𝗲, 𝗩𝗼𝗹𝗹𝗸𝗼𝗿𝗻 & 𝗛ü𝗹𝘀𝗲𝗻𝗳𝗿ü𝗰𝗵𝘁𝗲
→ liefern Ballaststoffe, stärken die Darmflora und helfen, Entzündungswerte im Körper zu regulieren
🌰 𝗡ü𝘀𝘀𝗲 & 𝗽𝗳𝗹𝗮𝗻𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗶𝘄𝗲𝗶ß𝗾𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻
→ versorgen den Körper mit hochwertigem Eiweiß – ohne hohe Mengen Arachidonsäure
🫚 𝗚𝗲𝘄ü𝗿𝘇𝗲 𝘄𝗶𝗲 𝗞𝘂𝗿𝗸𝘂𝗺𝗮 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗜𝗻𝗴𝘄𝗲𝗿
→ unterstützen entzündungshemmende Prozesse zusätzlich
🫒 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗻𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗭𝘂𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴
→ Starkes Braten oder Grillen kann entzündungsfördernde Stoffe entstehen lassen
→ Dünsten oder Schmoren ist oft verträglicher
🚶♀️ 𝗕𝗲𝘄𝗲𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻
→ Sie hält die Gelenke beweglich, unterstützt den Stoffwechsel und wirkt ebenfalls regulierend auf Entzündungen.
Ein einfacher, aber sehr wirkungsvoller Schritt:
📝 𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗳ü𝗿 𝗲𝗶𝗻 𝗽𝗮𝗮𝗿 𝗪𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗘𝗿𝗻ä𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝘁𝗮𝗴𝗲𝗯𝘂𝗰𝗵.
Oft zeigen sich individuelle Muster – zum Beispiel mehr Steifigkeit nach bestimmten Fleischsorten oder Wurstwaren. Jeder Körper reagiert etwas anders.
Diese individuellen Erkenntnisse sind oft wertvoller als jede pauschale Empfehlung.
Ernährung ersetzt keine Therapie –
aber sie kann ein wichtiger Baustein sein, um Beschwerden spürbar zu lindern und den Alltag leichter zu machen.
🩺 Wenn Sie unsicher sind, welche Anpassungen für Sie sinnvoll sind oder wie Ernährung und Therapie zusammenspielen, 𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘀 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗮𝗻. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
💬 𝗛𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗯𝗲𝗼𝗯𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘁𝗲 𝗦𝗽𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻 𝗜𝗵𝗿𝗲 𝗕𝗲𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗲𝗶𝗻𝗳𝗹𝘂𝘀𝘀𝗲𝗻?