Die Macht der Erwartung

Die Macht der Erwartung Wir erforschen, wie sich Erwartungen von Menschen auf medizinische Behandlungen auswirken

30/03/2026

🤩Wir sind schon ganz aufgeregt: Fleißige Hände bereiten gerade unsere Exponate für das Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ vor. Hier seht ihr einen Dummy des Tischexponats.

Ab dem 7. Mai geht das schwimmende Science Center auf seine diesjährge Reise – mehr zur Tour auf unserer Website! 🚢🧠

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/405-ms-wissenschaft-zur-medizin-der-zukunft-36-staedte-entdecken-die-kraft-der-erwartung

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Wissenschaftsjahr
Neurologie Essen
Universitätsklinikum Essen

🤕„Ist Ihnen wirklich nicht übel? Sie sehen ganz bleich aus!“ Wenn ein gerade operierter Patient solche Sätze von der Kra...
23/03/2026

🤕„Ist Ihnen wirklich nicht übel? Sie sehen ganz bleich aus!“ Wenn ein gerade operierter Patient solche Sätze von der Krankenpflegerin oder dem Krankenpfleger hört, wird ihm wahrscheinlich (erst recht) übel. Denn eine solche unbedachte Kommunikation kann Noceboeffekte hervorrufen – und dem Patienten damit schaden.

„Eine transparente und ehrliche, aber zugleich einfühlsame und erwartungssensible Kommunikation kann helfen, Noceboeffekte zu reduzieren und somit Behandlungen zu unterstützen“, schreibt ein Autorenteam aus unserem SFB um Prof. Sven Benson von der Universitätsmedizin Essen in einem aktuellen Beitrag für die „Pflegezeitschrift“. Darin erklären die Forschenden, wie Noceboeffekte im Pflegealltag zustande kommen und wie es gelingen kann, das Dilemma zwischen transparenter Aufklärung und Erwartungsoptimierung aufzulösen.

Mehr dazu auf unserer Website:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/406-noceboeffekte-in-der-pflege-ist-ihnen-wirklich-nicht-uebel

Universitätsklinikum Essen Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen

🚢🧠Ab dem 7. Mai fährt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft von Berlin aus durch Deutschland und Österreich, erstmals m...
18/03/2026

🚢🧠Ab dem 7. Mai fährt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft von Berlin aus durch Deutschland und Österreich, erstmals mit einer Station in Polen. Passend zum Thema im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ haben wir für die Ausstellung das Exponat „Die Kraft der Erwartung – Nutze deine körpereigene Apotheke“ gestaltet:

➡️ Was sind Placebo- und Noceboeffekte?
➡️ Welche Hirnregionen sind beteiligt?
➡️ Und wie können wir die Kraft der Erwartung nutzen?

Diese und mehr Fragen soll die interaktive Ausstellung beantworten.

⚓️Von Berlin aus fährt das Schiff erstmals nach Polen, wo es in Szczecin (Stettin) anlegt. Nach Stationen an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern legt es in Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen an. In Bayern endet Mitte September die diesjährige Deutschlandtour. Im Anschluss fährt die MS Wissenschaft weiter nach Österreich. Insgesamt steuert sie dieses Jahr 36 Städte an.

Mehr Info zur Ausstellung und der Link zum Tourplan unter

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/405-ms-wissenschaft-zur-medizin-der-zukunft-36-staedte-entdecken-die-kraft-der-erwartung

Wir freuen uns darauf, euch zu sehen!

Wissenschaftsjahr
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Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Migräne.🤕 Für die Betroffenen ist diese Erkrankung höchst belastend. Die ...
12/03/2026

Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Migräne.🤕 Für die Betroffenen ist diese Erkrankung höchst belastend. Die Neurologin und Migräne-Expertin Prof. Dagny Holle-Lee hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten und Patientinnen besser über die Beeinträchtigung aufzuklären.

Sie ist überzeugt, dass das Wissen über ihre Erkrankung für Migräne-Patienten und -Patientinnen ein entscheidender Vorteil sein kann – gerade auch deshalb, weil ihre eigenen Erwartungen eine große Rolle für die Therapie spielen. 🧠💊

Auf unserer Website findet ihr ein großes Interview mit ihr:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/403-erwartungen-und-migraene-aufklaerung-ist-entscheidend-um-irrationale-aengste-abzubauen

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Neurologie Essen
Universitätsklinikum Essen

👩‍⚕️👨‍⚕️ Jedes Jahr kürt das Magazin  Deutschlands beste Ärzte und Ärztinnen in ihren Fachgebieten. Auch 2026 zählt die ...
03/03/2026

👩‍⚕️👨‍⚕️ Jedes Jahr kürt das Magazin Deutschlands beste Ärzte und Ärztinnen in ihren Fachgebieten. Auch 2026 zählt die Zeitschrift gleich zwei Mitglieder unseres Sonderforschungsbereichs „Treatment Expectation“ zu diesen ausgezeichneten Personen: Prof. Winfried Rief von der Philipps-Universität Marburg im Bereich Depressionen und Prof. Ulrike Bingel von der Universitätsmedizin Essen im Bereich Schmerzen.

Applaus für diese gesammelte Exzellenz in unseren Reihen! 👏👏👏

Zur Veröffentlichung der aktuellen Ärzteliste erklärt Prof. Rief zudem in einem großen Interview mit dem „Stern“, warum die Therapieoptionen für Patienten und Patientinnen mit Depression unbefriedigend sind – und was aus seiner Sicht geändert werden müsste.

Mehr Info dazu auf unserer Website:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/medienberichte/397-winfried-rief-haelt-mich-ein-patient-fuer-empathisch-und-kompetent-wirkt-die-therapie-besser

Dort findet ihr auch die Links zur Ärzteliste und dem ganzen Interview.

Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
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Philipps-Universität Marburg

🧐Wie gut kennen Anästhesistinnen und Anästhesisten die Wirkung von Placebo- und Noceboeeffekten? Und nutzen bzw. vermeid...
27/02/2026

🧐Wie gut kennen Anästhesistinnen und Anästhesisten die Wirkung von Placebo- und Noceboeeffekten? Und nutzen bzw. vermeiden sie sie bewusst? Diesen Fragen ist nun erstmals eine große Online-Umfrage aus unserem Sonderforschungsbereich nachgegangen. Das Ergebnis: Die Behandelnden kommunizieren durchaus gezielt – aber eher aus dem Bauch heraus.

„Überraschend ist, wie häufig berichtet wird, dass Kommunikation gezielt zur Beeinflussung von Erwartungen genutzt wird, während das Wissen über zugrunde liegende Mechanismen, insbesondere bei Noceboeffekten sowie Placebo-Interventionen, noch begrenzt ist“, sagt Dr. Jana Aulenkamp, klinische Wissenschaftlerin am Universitätsklinikum Essen und Initiatorin der Studie.👩‍⚕️

Welche Unterschiede es dabei zwischen unterschiedlichen Ärztegruppen gab und wie sich viele Anästhesisten und Anästheistinnen in ein ethisches Dilemma bringen, lest ihr auf unserer Website:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/401-anaesthesisten-nutzen-placeboeffekte-ohne-sie-zu-kennen

11/02/2026

🤕🧠Wie schnell wir nach einer Operation wieder gesund werden, hängt auch von unseren Erwartungen ab: Wer mit einem realistischen, aber positiven Blick an den Eingriff herangeht, ist meist flotter wieder auf den Beinen.

🎬Prof. Johannes Laferton von der HMU Health and Medical University in Potsdam erklärt, was hinter diesem Phänomen steckt und wie Patienten und Patientinnen es für sich nutzen können.💪

In unserem Forschungsprojekt AF02 sucht Prof. Laferton nach Wegen, die Operationsergebnisse von Patienten und Patientinnen auf Basis dieses Wissens zu verbessern:

https://treatment-expectation.de/projekte-people/forschungsprojekte/af02

Spannende Forschung für die Praxis!👆

🤕Viele Patientinnen und Patienten können Zahlen zu Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten in der Medizin nur schwer einor...
29/01/2026

🤕Viele Patientinnen und Patienten können Zahlen zu Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten in der Medizin nur schwer einordnen. Deshalb besteht das Risiko, dass unbedachte Formulierungen bei ihnen Verwirrung stiften oder sogar Ängste hervorrufen.😰

👩‍⚕️👨‍⚕️Wie Behandelnde solche Nocebo-Effekte bei der Kommunikation vermeiden können, erklären Prof. Tobias Kube (im Bild links) und Prof. Winfried Rief aus unserem SFB in einem Kommentar für das „Journal of the American Medical Association“ (JAMA).

➡️ Die Aussage „90 Prozent der Patienten überstehen eine solche Infektion problemlos“ hat mathematisch die gleiche Bedeutung wie „zehn Prozent bekommen Probleme“. Aber die erste Aussage rückt die hohe Wahrscheinlichkeit in den Vordergrund, dass alles gut wird – und wirkt daher eher beruhigend. Die zweite Aussage hingegen kann Sorgen verstärken, erklärt Tobias Kube.

➡️ Den Grund dafür nennt man „Framing“: Wir bewerten eine Informationen unterschiedlich, je nachdem, wie sie formuliert wird.

➡️ Behandelnde müssen in der Medizin wahrheitsgemäß und umfassend aufklären. Deshalb ist eine überlegte Kommunikation so wichtig: Gerade bei potenziell bedrohlichen Nachrichten sollten Erklärungen positiv eingebettet sein.

Mehr zum JAMA-Artikel (und die Antwort auf unsere Frage im zweiten Bild) findet ihr auf unserer Website:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/399-wenn-1-von-100-mehr-ist-als-1-prozent-wie-zahlen-in-medizin-wirken

Ein wichtiges Thema!

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🧠👨‍🔬👨‍⚕️Er ist Neurowissenschaftler, Mediziner und einer der führenden Schmerzforscher Deutschlands: Prof Christian Büch...
16/01/2026

🧠👨‍🔬👨‍⚕️Er ist Neurowissenschaftler, Mediziner und einer der führenden Schmerzforscher Deutschlands: Prof Christian Büchel bereichert unseren SFB gleich in mehreren Rollen. Dabei konzentriert sich seine Arbeit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf der Universität Hamburg nicht nur auf Schmerzen, sondern er untersucht mit seinem Team auch neurologische Mechanismen bei Ängsten, Süchten sowie Lern- und Entscheidungsprozessen. „Das ist ein weites Feld, das immer spannend bleibt, und es gibt noch viele Mechanismen und neuronale Netzwerke zu entschlüsseln“, so Büchel.

Wie er zu seinem Forschungsfeld gekommen ist, was er an der Placeboforschung so faszinierend findet und warum er auf das Bayesianische Integrationsmodell besonders stolz ist, erklärt er in einem großen Portrait auf unserer Website:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/expertinnen-und-krankheiten/389-prof-christian-buechel-direktor-des-instituts-fuer-systemische-neurowissenschaften-am-universitaetsklinikum-hamburg-eppendorf

Im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ unterstützen wir das schwimmende Science Center „MS Wissenschaft“ mit Ex...
14/01/2026

Im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ unterstützen wir das schwimmende Science Center „MS Wissenschaft“ mit Exponaten zu Erwartungseffekten. 🧠🚢

➡️ Was sind Placebo- und Noceboeffekte?
➡️ Welche Hirnregionen sind beteiligt?
➡️ Wie können wir die Kraft der Erwartung für uns selbst nutzen?

Diese und mehr Fragen soll unsere Hands-On-Station „Die Macht der Erwartung: Wie Placebo- und Noceboeffekte unsere Gesundheit beeinflussen“ beantworten. Los geht die große Fahrt im Mai. ⚓️

Derzeit stecken wir noch mitten in den Planungen – und wir freuen uns darauf, euch mehr zu berichten, sobald wir euch erste Einblicke geben können.

Stay tuned! ⏳👀🔜

Mehr Info hier:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/390-mit-dem-schiff-durch-deutschland-die-kraft-der-erwartung-geht-auf-reisen

Und demnächst auf diesem Kanal.

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„Unser Ziel ist ein Optimum aus spezifischer Wirksamkeit durch Medikamente, Operationen oder Bewegungstherapie, plus dem...
08/01/2026

„Unser Ziel ist ein Optimum aus spezifischer Wirksamkeit durch Medikamente, Operationen oder Bewegungstherapie, plus dem Wirkverstärker Placeboeffekt“ 💊🧠: Im Interview mit dem „alverde-Magazin“ der Drogeriemarktkette dm erklärt Prof. Ulrike Bingel, was wir mit unserem Sonderforschungsbereich „Treatment Expectation“ erreichen möchten – und was sich die Schulmedizin von der Naturheilkunde abschauen kann.

Das Interview steht in der Januar-Ausgabe des Magazins ab Seite 54. Link über unsere Website:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/instagram-linktree

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😲 Überraschende Erkenntnis: Die Partydroge Ecstasy kann ihre Wirkung nur mit einem funktionierenden Serotoninsystem entf...
11/12/2025

😲 Überraschende Erkenntnis: Die Partydroge Ecstasy kann ihre Wirkung nur mit einem funktionierenden Serotoninsystem entfalten. 🧠 Fehlt dieser auch als „Glückshormon“ bekannte Botenstoff, bleibt die Droge nahezu wirkungslos. Das zeigt eine neue Studie aus unserem Sonderforschungsbereich.

Für seine Untersuchungen arbeitete das Forschungsteam um den Marburger Biopsychologen und Verhaltensneurowissenschaftler Prof. Markus Wöhr mit Laborratten, die auf M**A normalerweise ähnlich wie Menschen reagieren 🐀🥳. Einige der Ratten konnten jedoch aufgrund einer genetischen Veränderung kein oder kaum Serotonin produzieren. Diese Tiere zeigten nicht die üblichen Folgen, nachdem sie M**A bekommen hatten.

Besonders überraschend für die Forschenden: Die Ratten ohne Serotonin im Gehirn wurden nach der Gabe von M**A nicht einmal besonders aktiv. 🐀😴„Manche Ratten schienen sogar eingeschlafen zu sein – und das in Reaktion auf ein Psychostimulans!“, beschreibt Prof. Wöhr die Beobachtungen seines Teams. „Die Effekte hängen praktisch komplett vom Serotonin ab“, erklärt Studienleiterin Tianhua Wang (im Bild).

☝️Die Ergebnisse werfen ein ganz neues Licht auf grundlegende Mechanismen des Belohnungssystems und könnten große Bedeutung für die Psychotherapie haben.

Mehr Info auf unserer Website:

https://treatment-expectation.de/entdecken-mitmachen/aktuelles/388-m**a-braucht-serotonin-ecstasy-wirkt-nur-mit-glueckshormon

**a **Atherapy

Adresse

Hufelandstrasse 55
Essen
45147

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