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In Frankfurt, wie in anderen Städten, gehören rassistische   zum Alltag. Menschen stehen aufgrund von bestimmten Merkmal...
05/08/2022

In Frankfurt, wie in anderen Städten, gehören rassistische zum Alltag. Menschen stehen aufgrund von bestimmten Merkmalen, wie Hautfarbe, Religion, Sprache oder einer “anderen” Herkunft im Visier polizeilichen Handelns. Wir sind eine politische Gruppe die sich zusammengeschlossen hat, um der Normalität von die konkrete Unterstützung für Betroffene, solidarische Aktivierung von Passant*innen und politische Öffentlichkeitsarbeit entgegen zu setzen. Daher bieten wir unter anderem ehrenamtlich eine Telefonhotline an.

Ruf uns an, wenn Du rassistische Polizeikontrollen, Übergriffe oder andere Formen von Racial Profiling erlebst. Wir dokumentieren den Vorfall anonym und beantworten erste Fragen, helfen dir mit ersten Auskünften und Kontakten.
Ruf uns an, wenn Du als Passant*in rassistische Übergriffe beobachtest. So hilfst Du diese zu dokumentieren und wirst zur aktiven Zeug*in und kritischen Beobachter*in.

Ruf uns bitte mit angezeigter Nummer an und wir rufen Dich so schnell wie möglich innerhalb der nächsten drei Tage zurück. Am Telefon dokumentieren wir den Vorfall, beantworten erste Fragen, hören zu, und verweisen, wenn es über die eigentliche Kontrolle hinausgeht, auf unsere wöchentlich besetzte Informationsstelle. Dort besprechen wir mit dir Juristisches oder andere Möglichkeiten des Vorgehens.

Unsere Nummer: 069 34 877 315

Wir haben leider immer wieder Probleme Anrufer*innen zu erreichen. Falls ihr einen Anruf in Abwesenheit von uns habt und es dringend ist, schreibt uns bitte eine E-Mail an info@copwatchffm.org (ohne auf euer konkretes Anliegen einzugehen) mit der Bitte um Rückruf und wann wir Euch am besten erreichen können.

Wieso antirassistischer Widerstand und migrantische Selbstorganisation in Frankfurt am Main immer schon mit dem Kampf au...
02/06/2022

Wieso antirassistischer Widerstand und migrantische Selbstorganisation in Frankfurt am Main immer schon mit dem Kampf aufs Recht auf Stadt zusammenhängen und warum wir eine grundlegende Polizei-Kritik brauchen, könnt ihr in unserem Beitrag für den Young Migrants Blog der Rosa Luxemburg Stiftung nachlesen:

CopwatchFFM erklärt warum antirassistischer Widerstand und migrantische Selbstorganisation in Frankfurt am Main immer schon mit dem Kampf auf's Recht auf Stadt zusammenhängen und warum wir eine grundlegende Polizei-Kritik brauchen, wenn wir uns diesen Kämpfen anschließen möchten.

Vor kurzem wurde der Abschlussbericht der Expert*innen-Kommission zur Verantwortung der Polizei Hessen vorgestellt. Dies...
23/07/2021

Vor kurzem wurde der Abschlussbericht der Expert*innen-Kommission zur Verantwortung der Polizei Hessen vorgestellt. Diese Kommission sollte die Situation der hessischen Polizei im Kontext von unerlaubten polizeilichen Datenabfragen und rechtsextremen Chats unabhängig bewerten sowie Handlungsempfehlungen für die Zukunft formulieren. Wir wurden von der Kommission als Expert*innen jeweils zum Austausch über die Unterstützung Betroffener eingeladen.

Aus folgenden Gründen kritisieren wir die Umsetzung der Kommission als unzureichend rassismuskritisch und zu wenig sensibel mit Themen der Opferberatung oder Betroffenenschutz: Die ganze Pressemitteilung unter https://copwatchffm.org

30/04/2021
Am 15.03., dem Internationalen Tag gegen Polizeigewalt, wurden einer Freundin und Mitstreiterin von sogenannten "Sicherh...
23/03/2021

Am 15.03., dem Internationalen Tag gegen Polizeigewalt, wurden einer Freundin und Mitstreiterin von sogenannten "Sicherheitskräften" schwere Prellungen zugeführt sowie eine Rippe gebrochen. Dies ist nicht das erste mal, dass unsere Freundin von Polizist:innen verletzt wird. Die Angriffe dieser uniformierten Gewalttäter:innen müssen aufhören! Die Polizei hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr Ausrüstung, Personal und vor allem Befugnisse bekommen. Wir sagen: Stop! Diese Behörde muss zurückgepfiffen werden! In diesem Sinne schließen wir uns den Forderungen des Bündnis an und sagen:

Den Spielraum für rassistische, sexistische und andere Polizeiwillkür abbauen. Der Polizei Befugnisse entziehen. Für eine Entrechtung der Polizei!

Unabhängige Beschwerdestellen mit eigenständigen Ermittlungsbefugnissen einrichten!

Die sofortige Einführung einer echten Kennzeichnungspflicht für Beamt:innen

Defund the Police! Den Etat der Polizei kürzen! Alternative Konzepte zu Polizei und Strafsystemen unterstützen und weiterentwickeln!

Wir hoffen zwar, dass es keine weiteren Verletzten am gegeben hat. Falls aber doch, dann meldet euch bei den Freund:innen von copwatchffm und wir schließen uns zusammen, um uns zu wehren.

So oder so, wir werden uns weiter einmischen bei rassistischen Polizeikontrollen, Abschiebungen, Ausgrenzung und Ungerechtigkeit. No Justice - No Peace! Wir lassen niemanden alleine. Wir passen aufeinander auf, we look out for each other.
Solidarität statt Polizei!

Am 05.03.2021 ist ein gesunder 19-Jähriger jesidischer Kurde, Qosay Sadam Khalaf in Polizeigewahrsam zusammengebrochen u...
13/03/2021

Am 05.03.2021 ist ein gesunder 19-Jähriger jesidischer Kurde, Qosay Sadam Khalaf in Polizeigewahrsam zusammengebrochen und im Krankenhaus gestorben. Wir sagen Menschen sterben nicht einfach so in Polizeigewahrsam, sie werden ermordet!

Diesen Mord nehmen wir nun zum Anlass, noch kraftvoller und wütender zum 15. März, dem Tag gegen Polizeigewalt, auf die Straßen zu gehen. Wir müssen bereits viel zu lange zu sehen, wie immer weiter Schwarze, migrantische, geflüchtete und illegalisierte Menschen von der Polizei ermordet werden! Trotz etlichen Protesten und Forderungen gegen Polizeigewalt und strukturell tödlichen Rassismus im Sommer, hat sich NICHTS an der rassistischen und kolonialen Gewalt durch den Staat, sei es an den EU Außengrenzen, in Shishabars oder einfach wenn du mit einem Freund im Park chillst, wie es Qosay getan hat, geändert! Doch müssen wir weiterkämpfen und Widerstand üben, um zu verhindern, dass weitere Migrantinnen, Schwarze Menschen, neurodiverse und behinderte Menschen, Sint*izze und Rom*nja und vor allem Geflüchtete, durch die Hände der Polizei sterben! Seit 1990 zählt Death in Custody 180 Todesfälle in staatlichem Gewahrsam. Qosay K. ist der 181. Tod. Enough is Enough. Ihr nehmt keinen weiteren von uns! Nach Hanau ist vor Hanau! Stoppen wir den möderischen Rassismus und seine Institutionen! Organisieren wir den Widerstand! Lasst uns wieder auf die Straßen und lasst uns den Druck erhöhen. Für eine laute und kämpferische Ansage: kein Frieden mit diesen unterdrückerischen Verhältnissen! Schluss mit den Morden und dem Polizeiterror, der ausbeuterischen und rassistischen Arbeitsteilung, dem institutionellen Rassismus in der Schule und bei den Behörden, Schluss mit einem rassistisch organisierten Staat, der unsere Geschwister abschiebt und an seinen Grenzen sowie im Mittelmeer tötet. Lasst uns unseren Geschwistern gedenken! Von Christy Schwundeck bis Qosay Sadam Khalaf, Rassismus tötet. Wehren wir uns gemeinsam! Yallah!

15.03, Montag, 18:30 Uhr! ORT: Alte Oper

Polizeigewalt heißt für viele Menschen täglich vermeintlich „verdachtsunabhängige“ Polizeikontrollen, unangemessene Tasc...
13/03/2021

Polizeigewalt heißt für viele Menschen täglich vermeintlich „verdachtsunabhängige“ Polizeikontrollen, unangemessene Taschenkontrollen und Durchsuchungen im öffentlichen Raum, Platzverweise und öffentliche Demütigung.

Diese Kontrollen sind oft nur Ausgangspunkt für weitere Gewalt, die nicht selten tödlich endet, wie letzte Woche in Delmenhorst. Für Schwarze Menschen, Menschen of Color, Migrant*innen, migrantisierte Personen, Rom*nja und Sinti*zze, Queere Personen, Flinta*s, arme und wohnungslose Menschen sowie Sexarbeiter*innen sind diese Erlebnisse Alltag. Das ist Rassismus!

Polizeigewalt heißt auch direkte körperliche Angriffe, massive körperliche Gewalt und Misshandlung durch Beamten:innen. Polizeigewalt heißt auch im Polizeieinsatz, oder Gewahrsam zu sterben, wie Qosay Saddam Khalaf erst letzte Woche.

Rassistische Polizeigewalt passiert und zwar überall! Überall sterben Menschen in Folge dieser Polizeigewalt. Aber es gibt auch immer wieder starke Widerstände dagegen.
Auch in Frankfurt wurden rassistische Polizeikontrollen in der Innenstadt nicht einfach hingenommen, sondern durch öffentliche Proteste skandalisiert und sich kämpferisch der Raum zurückgeholt. Diese Widerstände gibt es auch schon lange und wir bleiben laut!

Lasst uns dieses Jahr am 15. März zusammen zeigen, dass rassistische Polizeigewalt keine Einzelfälle sind, sondern erst durch den institutionellen Rassismus innerhalb der Polizei ermöglicht werden!
Lasst uns zusammen zeigen, dass wir die Opfer von Polizeigewalt nicht vergessen!
Erinnern heißt kämpfen! Wir nennen ihre Namen und geben nicht auf!
15. März ist jeden Tag!

Wir möchten euch einladen am Montag, den 15. März zur Kundgebung auf den Opernplatz zu kommen! Wir bitten euch achtsam und respektvoll miteinander umzugehen und Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Wir wollen gemeinsam einen Raum schaffen in dem jegliche Diskriminierungsformen keinen Platz haben! Passt gegenseitig auf euch auf! Bringt eure Masken mit und haltet die Abstände ein.

Nach dem Mord an George Floyd im Mai 2020 war rassistische Polizeigewalt kurzzeitig auch in Deutschland ein viel beachte...
12/03/2021

Nach dem Mord an George Floyd im Mai 2020 war rassistische Polizeigewalt kurzzeitig auch in Deutschland ein viel beachtetes Thema. Die daran anschließenden Proteste machten deutlich, dass Polizeigewalt auch hier Alltag vieler Menschen ist. Wir sind verschiedene Initiativen, welche Betroffene unterstützen und auf Polizeigewalt in verschiedenen Städten aufmerksam machen.
Unser gemeinsames Statement zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt: https://buendnis1503.blackblogs.org

Den Internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15. März nehmen wir auch dieses Jahr zum Anlass, anhaltende Missstände an...
10/03/2021

Den Internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15. März nehmen wir auch dieses Jahr zum Anlass, anhaltende Missstände anzuprangern, Forderungen zu stellen und uns solidarisch mit den Betroffenen von Polizeigewalt zu zeigen. Wir sind verschiedene Initiativen, welche sich kritisch mit der Institution Polizei und Polizeigewalt auseinandersetzen. Das tun wir lokal, direkt vor unserer Haustür. Denn Polizeigewalt ist in Deutschland Alltag.
Zum Statement in voller Länge: https://buendnis1503.blackblogs.org

Der 15. März ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt!Wir wollen auch dieses Jahr zusammen mit anderen Gruppen aus...
18/02/2021

Der 15. März ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt!

Wir wollen auch dieses Jahr zusammen mit anderen Gruppen aus Frankfurt diesen Tag für Aufklärung und Widerstand nutzen.
Da coronabedingt große Versammlungen schwierig sind, wollen wir ein Video produzieren, dass sich mit der alltäglichen Realität von Polizeigewalt, Racial Profiling und anderer rassistischer Polizeibrutalität befasst.
Dafür möchten wir gerne auch eure Stimmen hören und euch ermuntern eure Erfahrungen, Gedanken und euer Wissen mit uns zu teilen.
Eure Beiträge möchten wir gerne in einem Video über Social Media veröffentlichen. Also sagt und zeigt in euren Videos nichts, was ihr nicht veröffentlicht haben möchtet.

Mögliche Fragen, die ihr als Orientierung nutzten könntet, sind:
Was bedeutet Sicherheit für dich?
Wo fühlt ihr euch sicher? Wie beobachtest du das Verhalten der Polizei und Kontrollen?
Widerstände gegen polizeiliche Maßnahmen, Widerstände gegen Racial Profiling?
Widerstände in Familien, Freund*innenkreis, Empowerment
“Gefährliche Orte" Sicherheitszonen, wo Leute vorwandlos kontrolliert werden können

Schickt uns bitte bis zum 28.02.2021 um 23:59 eine Video-, oder eine Audio-Botschaft, je nach dem ob ihr gesehen werden wollt, mit einer Länge von 30 Sekunden bis zu 1 Minute. Falls ihr ein Video macht, sollte es im Querformat aufgenommen werden. Am besten können wir es verwenden, wenn es mit möglichst hoher Auflösung und möglichst ruhiger Kameraführung aufgenommen wird. Bitte sendet uns eure Botschaften als Datei zu, damit wir sie problemlos weiterverarbeiten können. Wir versuchen auf jeden Fall so viele Einsendungen wie möglich zu veröffentlichen. Falls wir aber ganz viele Beiträge zugesendet bekommen, kann es passieren, dass wir nicht alle miteinbeziehen können.
Wir freuen uns auf eure Beiträge!
Per Mail an info@copwatchffm.org oder per Nachricht.

Vorabenddemo zum Jahrestag des Anschlags in Hanau 18.2.202118:00 UhrFrankfurt Hauptbahnhof Bringt medizinische Masken mi...
11/02/2021

Vorabenddemo zum Jahrestag des Anschlags in Hanau

18.2.2021
18:00 Uhr
Frankfurt Hauptbahnhof

Bringt medizinische Masken mit!

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