05/05/2026
Gesundheitsreform: Schieflage zu Lasten der ambulanten Versorgung 🩺
Das neue Sparpaket der Bundesregierung stößt bei der KVN auf deutliche Kritik. Statt echter Entlastung setzt die aktuelle Politik die niedergelassenen Praxen weiter unter Druck. ❗
Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der KVN, ordnet die Pläne kritisch ein: „Die geplanten Maßnahmen bedeuten neue Belastungen für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Hier hat es leider keine Bewegungen gegeben, obwohl wir die Politik vor der Umsetzung der Gesetzespläne gewarnt haben.“ 💬
Besonders bemängelt Barjenbruch, dass der Staat nicht die vollen Kosten von rund zwölf Milliarden Euro für die Krankenversicherung der Bürgergeld-Empfänger übernimmt. Auch der Umgang mit dem Bundeszuschuss stößt bei der KVN auf Unverständnis: „Viel schlimmer ist allerdings der Taschenspielertrick der Bundesregierung. Auf der einen Seite werden die Kassen um 250 Millionen Euro aus Steuergeldern entlastet, auf der anderen Seite kürzt der Staat den Bundeszuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung um zwei Milliarden Euro. Die Umschichtungen in der Finanzierung ist ein reiner Verschiebebahnhof zulasten der Beitragszahler“, kritisiert der KVN-Chef.
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