23/01/2026
Dieser Satz verunsichert viele Mütter – und er ist schlicht falsch.
Die Menge an Milch, die sich beim Abpumpen gewinnen lässt, sagt nichts zuverlässig über die tatsächliche Milchmenge in deiner Brust aus. Ein Baby ist kein eine Milchpumpe – es trinkt effektiver, stimuliert anders und löst den Milchspendereflex viel besser aus.
Warum beim Abpumpen wenig Milch kommen kann:
• Der Milchspendereflex wird durch Nähe, Berührung und Babysignale ausgelöst – das fehlt oft beim Pumpen
• Stress, Zeitdruck oder Zweifel hemmen den Milchfluss
• Die Pumpe passt nicht optimal (Trichtergröße, Saugstärke, Rhythmus)
• Abpumpen ist eine Fähigkeit, die viele erst lernen müssen
• Tageszeit, Müdigkeit oder hormonelle Faktoren spielen eine Rolle
Wichtig:
Solange dein Baby gut zunimmt, ausreichend nasse Windeln hat und einen zufriedenen Gesamteindruck macht, ist das ein deutlich besserer Hinweis auf eine ausreichende Milchmenge als jede abgepumpte Milliliterzahl.
Du bist nicht „zu wenig“.
Dein Körper kann stillen – auch wenn die Pumpe etwas anderes behauptet.
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