07/05/2026
Ein Kunde hat mir erzählt, dass er es einfach nicht schafft, seine Wohnung in Ordnung zu halten. Alles wird ihm zu viel. Er hat das Gefühl, im Chaos versunken zu sein und nicht wieder rauszufinden. Und er wollte von mir wissen, wie er besser aufräumt.
Anstatt einen Aufräumplan zu entwickeln, haben wir geschaut, was wirklich los ist.
Das Problem war nicht das Aufräumen.
Das Problem war, dass er so viele Sachen hatte, dass allein der Gedanke ans Aufräumen überwältigend war. (Wie soll ich DAS jemals schaffen??!!)
Die Frage war also nicht: "Wie räume ich besser auf?" Sondern: "Warum halte ich so viele Sachen fest?" oder: "Was wäre, wenn das 'drüber nachdenken' eine super Aufschiebstrategie ist?" "Was wäre der erste Schritt, den ich JETZT machen kann?"
Das, was wir als Problem erkennen, ist selten das Problem.
Es ist das Symptom. Eine Einladung unseres Systems, genauer hinzuschauen.
Was nervt dich gerade?
Und was wäre, wenn das nur die Oberfläche ist und es "eigentlich" um etwas ganz anderes geht?
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