Michaela Thiede

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Ich unterstütze Menschen, die den ewigen Kreislauf aus Schmerzen, Symptomen, an sich arbeiten, Hilflosigkeit und Verzweiflung satt haben und zeige ihnen, wie das Verstehen der Körper-Geist-Verbindung automagisch zu Leichtigkeit und Lebensfreude führt.

Ein Kunde hat mir erzählt, dass er es einfach nicht schafft, seine Wohnung in Ordnung zu halten. Alles wird ihm zu viel....
07/05/2026

Ein Kunde hat mir erzählt, dass er es einfach nicht schafft, seine Wohnung in Ordnung zu halten. Alles wird ihm zu viel. Er hat das Gefühl, im Chaos versunken zu sein und nicht wieder rauszufinden. Und er wollte von mir wissen, wie er besser aufräumt.

Anstatt einen Aufräumplan zu entwickeln, haben wir geschaut, was wirklich los ist.

Das Problem war nicht das Aufräumen.

Das Problem war, dass er so viele Sachen hatte, dass allein der Gedanke ans Aufräumen überwältigend war. (Wie soll ich DAS jemals schaffen??!!)
Die Frage war also nicht: "Wie räume ich besser auf?" Sondern: "Warum halte ich so viele Sachen fest?" oder: "Was wäre, wenn das 'drüber nachdenken' eine super Aufschiebstrategie ist?" "Was wäre der erste Schritt, den ich JETZT machen kann?"

Das, was wir als Problem erkennen, ist selten das Problem.
Es ist das Symptom. Eine Einladung unseres Systems, genauer hinzuschauen.

Was nervt dich gerade?
Und was wäre, wenn das nur die Oberfläche ist und es "eigentlich" um etwas ganz anderes geht?

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Der ganze zeitfressende, geistig zermürbende Prozess des ständigen „Warum?“ lässt mich immer mit dem Gefühl zurück, dass...
06/05/2026

Der ganze zeitfressende, geistig zermürbende Prozess des ständigen „Warum?“ lässt mich immer mit dem Gefühl zurück, dass meine Störung tief verankert und dauerhaft ist. Sie wird zum festen Bestandteil meiner Identität.

The whole time‑consuming and mental‑energy‑wasting process of finding out “Why?” always leaves me feeling my dysfunction is more permanent than I’d realized. It is now a significant part of my identity.

Steve - Systems, not psychology

Mehr zum Buch "Die Kraft der Systeme – wie Sie ein Leben erschaffen, das funktioniert" von Steve Chandler & Trevor Timbeck findest du auf https://www.michaela-thiede.de/die-kraft-der-systeme/

Erforsche neue Systeme in unseren kostenlosen Systems-Calls. https://www.dieKraftderSysteme.de/

Hier kommt das zweite Beispiel aus der Serie: „Wie sieht eigentlich ein Coaching bei dir aus?"Kunde B bringt immer ganz ...
05/05/2026

Hier kommt das zweite Beispiel aus der Serie: „Wie sieht eigentlich ein Coaching bei dir aus?"

Kunde B bringt immer ganz praktische Alltagsthemen mit.

Es läuft oft so ab: „Das ist die Situation, die mir gerade begegnet. Ich weiß, es muss eine andere Perspektive geben. Ich sehe sie gerade nicht, obwohl ich die Situation anders erleben möchte. Was übersehe ich hier?"

Meine wichtigste Aufgabe ist – wie immer – zuzuhören. Ohne zu werten.
Und ohne zu sehr auf die Worte zu hören, aber dafür auf das, was teilweise nicht gesagt wird, aber spürbar ist.

Das klingt vielleicht komisch, aber es ist nicht ungewöhnlich, dass ich am Ende des Termins nicht mehr wirklich weiß, worüber wir gesprochen haben. Und das liegt nicht daran, dass ich in Gedanken damit beschäftigt war, was es bei mir zum Mittag gibt. 😉

Für mich ist es ein Zeichen, dass ich präsent war. Dass es in meinem Kopf nicht um mich ging. Und auch nicht darum, wie ich dem Kunden bestmöglich helfen kann, sondern dass ich so „leer" wie möglich war, um das wahrzunehmen, was für mein Gegenüber in diesem Moment wichtig ist.

Dann werde ich ansprechen, welche Missverständnisse mir auffallen, wo ich sehe: „Du glaubst, das Problem kommt von diesem Verhalten oder von der Situation. Das sehe ich anders. Für mich entsteht es dort! Schau mal in diese Richtung. Kannst du es erkennen?"

Es ist einfach spannend zu sehen, was für einen Unterschied es ausmacht, das Missverständnis zu durchschauen.
Plötzlich ist man nicht mehr Opfer der Umstände, sondern wieder in seiner Kraft.
Ohne, dass sich die Situation an sich verändert hat.

Dadurch, dass sich der Blick auf die Situation verändert, verändert sich die Wahrnehmung der Situation.
Verändert sich das Gefühl zu dieser Situation, verändert sich automagisch das Verhalten.

Mit dieser neuen Klarheit weiß man, ob etwas zu tun ist. Und wenn ja, was es ist.

Dir kommt direkt ein Thema, wo du ein zweites Paar Augen brauchst? Dann lasst uns schnacken.
Buch dir deine kostenlose Schnupperstunde https://www.michaela-thiede.de/termine/ oder – wenn du dir schon sicher bist: DAS MÖCHTE ICH AUCH! – direkt ein Coaching. https://www.michaela-thiede.de/arbeite-mit-mir/

Die Liste auf dem Schreibtisch ist lang. Zu lang, sagst du.Und du denkst: Natürlich bin ich gestresst – schau dir das an...
04/05/2026

Die Liste auf dem Schreibtisch ist lang. Zu lang, sagst du.

Und du denkst: Natürlich bin ich gestresst – schau dir das an.

Was wäre, wenn der Stress gar nicht von dem kommt, was zu tun ist – sondern von dem, was du dir darüber erzählst?

Ich frage, weil ich das an mir selbst beobachtet habe: Dieselbe Liste, an einem anderen Tag – einfach abarbeiten, ohne Drama.

Was löst diese Frage bei dir aus? 👇

In meinem Coaching habe ich neulich wieder gesehen, wie gut wir darin sind, Muster bei uns selbst zu übersehen.Es ging e...
03/05/2026

In meinem Coaching habe ich neulich wieder gesehen, wie gut wir darin sind, Muster bei uns selbst zu übersehen.

Es ging eigentlich um ein anderes Thema. Und dann habe ich im Nebensatz irgendwie fallen lassen: "Das erinnert mich gerade an die Kindheit, weil..." Dem Coach ist das aufgefallen und er hat die Verbindung gesehen.

"Ist ja kein Wunder, dass du heute manchmal so schwer Ja sagen kannst. Du glaubst nämlich noch, dass Ja-Sagen bedeutet..."

Und dann kamen die ganzen Geschichten, die es für mich in der Kindheit bedeutet hatte. Auf einmal ergaben so viele Sachen Sinn.

Das waren keine Geschichten, die mir nicht bekannt waren. Ich wusste, wie das damals war. Aber den Zusammenhang – den hatte ich nicht gesehen.

Wie war das noch? Wer im Glas sitzt, kann das Etikett nicht lesen.

Ich war so in diesem Muster drin.
Das war für mich einfach normal. So ist es eben.
Und dann kommt jemand von außen, der mit diesem Muster nichts zu tun hat, und dem fällt es sofort auf.

Und weißt du, was das Coole ist?

In dem Moment, wo mir das klar wurde, war die Arbeit schon gemacht. Keine Willenskraft nötig. Keinen inneren Schweinehund überwinden.
Diese Erkenntnis machte auf einmal deutlich: Oh wow, ich habe die ganze Zeit irgendwas geglaubt, was heute überhaupt nicht mehr passt.

Warum sollte man dann noch das alte Muster leben? Das macht genauso wenig Sinn wie sich vor einem Seil zu erschrecken, weil man glaubt, es ist eine Schlange – wenn man doch einfach sehen kann: da liegt ein Seil.

Das ist das Coole am Coaching. Es geht nicht darum, dass jemand anderes weiß, was für dich richtig ist. Manchmal braucht es einfach jemanden, der von außen draufguckt.

Ist dir das auch schon mal passiert, dass etwas plötzlich klar war und du dich gefragt hast: wie könnte ich das mal so sehen?

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„Suffering is my reminder, a symptom of disorder, an invitation to remember and understand the underlying message – to l...
02/05/2026

„Suffering is my reminder, a symptom of disorder, an invitation to remember and understand the underlying message – to let go of seeking and wanting, and to realize the truth: I am undamageable, everlasting, and complete."

„Leiden ist meine Erinnerung. Ein Symptom von Unklarheit. Eine Einladung, mich zu besinnen – und die zugrunde liegende Botschaft zu verstehen: das Suchen und Wollen loszulassen und die Wahrheit zu erkennen: Ich bin unzerstörbar, zeitlos und ganz."
— Kristy Halvorsen

Wenn wir uns daran erinnern in Momenten, wo wir leiden –

dann hört das Leiden auf. Sofort.

Wenn wir uns erinnern: Oh, Moment mal. Das Leiden kommt nicht von der Situation. Nicht von dem, was jemand gesagt hat. Nicht von dem, was jemand gemacht hat. Nicht von den Umständen, in denen ich mich befinde.

Es ist ein Symptom davon, dass ich mich gerade nicht erinnere, wer ich wirklich bin.

Dann bin ich wieder in meiner Kraft. Dann bin ich nicht mehr Opfer. Dann habe ich die Kraft, die Macht – und dann habe ich auch die Freiheit: die Freiheit zu leiden oder die Freiheit, das Leiden aufzugeben.

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Die Systemwechsel-Session ist für Leute, die das Buch „Die Kraft der Systeme" von Steve Chandler und Trevor Timbeck oder...
01/05/2026

Die Systemwechsel-Session ist für Leute, die das Buch „Die Kraft der Systeme" von Steve Chandler und Trevor Timbeck oder das Original „The Power of Systems" gelesen haben.

Die das Buch toll fanden und diesen Blick auf die Welt durch die Brille der Systeme wirklich mögen.

Die entweder für sich selbst schon ein System erkannt haben und dann an einen Punkt kommen, wo sie sagen: Ja, hier, ich sehe genau, wo das Problem ist. Ich weiß genau, hier nutze ich ein System, das mir nicht hilfreich ist. Aber wie ändere ich es so, dass es für mich funktioniert?

Oder sie haben keine Idee, welches System sie aktuell nutzen – würden es aber gerne rausfinden und so anpassen, dass das es gewünschte Ergebnis liefert.

In der Systemwechsel-Session gucken wir uns genau das an.

Du berichtest mir, um welche Situation es geht und wie du sie gerne hättest.
Dann erfährst du, was mir in den Sinn kommt und wo aus meiner Perspektive ein guter Punkt ist, um anzusetzen.

Vielleicht habe ich Ideen und Beispiele aus meinem Leben oder berichte von anderen Kunden, wie sie ein System so geändert haben, sodass es schlussendlich für sie funktioniert hat.
Oder wir brainstormen gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt.
Es ist auf jeden Fall, wie immer, eine Co-Kreation, und es ist spannend, herauszufinden, wo genau, an welchem „Zahnrad" wir drehen können, damit das System schlussendlich für dich wirklich so funktioniert, wie es soll.

Vielleicht darf das neue System hinterher noch nachjustiert werden, dann zeigt sich in der Praxis. Du kannst dann aber viel klarer sehen, wo du justieren kannst, weil du die Stellschrauben kennst.

In der Theorie klingen Systeme oft gut. Interessant wird es, sie in der Praxis auszuprobieren und dann festzustellen: „Ja, funktioniert für mich" oder „Nein, es ist noch nicht perfekt, aber ich weiß genau, wo ich jetzt drehen muss und wo ich noch was ändern kann."

Wenn du Lust hast, dein System passend zu machen, dann buch dir hier die Session.
https://www.michaela-thiede.de/systemwechsel-session/

Ich wollte einen Kurs durcharbeiten und habe es immer wieder vor mir hergeschoben.Jedes Mal hatte ich einen (guten) Grun...
30/04/2026

Ich wollte einen Kurs durcharbeiten und habe es immer wieder vor mir hergeschoben.

Jedes Mal hatte ich einen (guten) Grund: Zu viel zu tun. Erst noch "kurz" was anderes erledigen. Der Kurs hat sowieso zu viele Inhalte. Heute ist mir nicht danach.

Und dann hat es mir plötzlich aufgefallen: Ich drücke mich davor.

Mein Kopf hatte mir eine sehr überzeugende Geschichte erzählt, denn sie war logisch und nachvollziehbar. Ich wäre fast drauf reingefallen. 😉

Aber da war dieser Moment des Bemerkens.

Und in diesem Moment hatte ich eine Wahl, ob ich es weiter vor mir herschieben möchte oder nicht.
Keinen Augenblick früher.

Das ist die Superkraft – nicht weil Bemerken irgendetwas heilt, sondern weil es die Voraussetzung erschafft, uns überhaupt erst entscheiden zu können.

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Eine weitere, tolle Rezension zum Buch "Die Kraft der Systeme – wie Sie ein Leben erschaffen, das funktioniert". 🤩Falls ...
29/04/2026

Eine weitere, tolle Rezension zum Buch "Die Kraft der Systeme – wie Sie ein Leben erschaffen, das funktioniert". 🤩

Falls Veränderung, spielerisch und Leichtigkeit für dich bisher nicht zusammen passten - dieses Buch könnte es vielleicht ändern:
www.michaela-thiede.de/die-kraft-der-systeme/

Du möchtest tiefer eintauchen und für dich neue Systeme erforschen? Dann melde dich kostenlos an: www.DieKraftderSysteme.de

Ein weiteres Beispiel aus der Serie: „Wie sieht eigentlich ein Coaching bei dir aus?"Kunde C möchte endlich alte, sich s...
28/04/2026

Ein weiteres Beispiel aus der Serie: „Wie sieht eigentlich ein Coaching bei dir aus?"

Kunde C möchte endlich alte, sich ständig wiederholende Muster und Verhaltensweisen loslassen, bringt aber auch ganz viele Ja-Abers mit.

Meine Rolle ist in erster Linie: zuhören und hindeuten, wo dieses Ja-Aber herkommt. Aufzuzeigen, wie und wo diese „alten Muster" jetzt, in diesem Moment, entstehen.

Dass es nicht die alten Muster an sich sind, sondern eine Gewohnheit, die alten Muster ins Jetzt mitzunehmen.
Und sie immer wieder zu reanimieren, zu beatmen und neu zu (er)leben.
Den Kunden immer wieder daran zu erinnern: Woher kommt unser Erleben? Wer sind wir wirklich?

Bis er erkennt, dass er es wieder vergessen hat. Willkommen im Menschsein.

Durch dieses „daran erinnern" ändert sich wieder die Perspektive auf die Situation und dadurch automagisch das Gefühl auf die Situation.

Das Problem ist in ein anderes Licht gerückt und hat oft seinen Schrecken verloren.
Es wird anders wahrgenommen und anders empfunden.
Ohne, dass sich an der Situation an sich etwas geändert hat.

Früher hätte ich nicht verstanden, wie mir eine andere Perspektive helfen soll, wenn die Situation gleich bleibt, denn sie ist ja das Problem.
Und genau da liegt oft das Missverständnis.
Das echte Problem ist nicht „die Situation", sondern unsere Perspektive darauf.

Wenn dir sofort etwas einfällt, wo du das total anders siehst, dann lasst uns das doch gemeinsam anschauen. Buch dir gleich eine kostenlose Schnupperstunde und finde heraus, ob das WIRKLICH hilfreich sein kann.
https://www.michaela-thiede.de/termine/

„Ich bin gestresst, weil ich so viel zu tun habe."Oh ja. Ich kenne das.Am besten abends im Bett liegen, eigentlich gerad...
27/04/2026

„Ich bin gestresst, weil ich so viel zu tun habe."

Oh ja. Ich kenne das.

Am besten abends im Bett liegen, eigentlich gerade einschlafen wollen – und dann kurz an die To-do-Liste von morgen denken. Zack, alle Sachen fallen einem auf einmal ein. Und die Müdigkeit ist futsch.

Früher war das für mich klar: Der Stress kommt vom Berg an Arbeit. Von der langen Liste. Von der Tatsache, dass die Zeit nie reicht.

Und wenn ich das so sehe, fühle ich es auch so.

Aber dann habe ich etwas bemerkt, dass mich irritiert hat:

Die gleiche Situation – die gleiche Menge Arbeit auf dem Schreibtisch – kann ich total unterschiedlich erleben. An einem Tag denke ich: Wie zur Hölle soll ich das alles schaffen? Am nächsten arbeite ich einfach alles der Reihe nach ab, ohne viel darüber nachzudenken.

Was hat sich verändert?
Wie kommt es, dass es mich einfach völlig stresst und an einem anderen Tag nicht?

Meine Gedanken darüber sind anders.

Das Gute ist: Der Stress kommt nicht vom Haufen Arbeit. Wäre es so, würde ich es immer gleich empfinden müssen.
Er kommt von dem, was ich über den Haufen Arbeit denke.

Und wenn es mir egal ist, wie groß der Haufen ist und wie viel Arbeit da ist – dann ist da "einfach viel Arbeit", aber kein Stress.

Beobachte beim nächsten Mal, wenn du gestresst bist, ob das wirklich so sein kann. Dass es an den Gedanken liegt und nicht an der Situation.

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