21/05/2026
Verarbeitungsgrad. Der Faktor, über den in der Fitnessernährung kaum einer spricht.
Heute nehm ich euch mit durch meinen Aldi-Einkauf. Alles Eigenmarke, alles günstig. Und ich zeig euch, warum nicht jede Proteinquelle gleich gut in deinen Plan passt.
Fangen wir an mit der Proteinmousse.
Geil von der Konsistenz, fluffig, schmeckt stark. Aber ehrlich: Das ist ein verarbeitetes Produkt. Aromen, Süßungsmittel, oft Verdickungsmittel mit drin. Macht es nicht „schlecht“, aber es ist eben kein Grundnahrungsmittel.
Gleiches gilt fürs Proteinpudding. Schmeckt, liefert Protein, aber auch hier reden wir über einen höheren Verarbeitungsgrad.
Und jetzt der Gegenspieler: körniger Frischkäse. In dem Fall der fettreduzierte.
Kurze Zutatenliste. Kaum verarbeitet. Hohe biologische Wertigkeit. Das ist eine Proteinquelle, die du täglich einbauen kannst, ohne nachzudenken.
Da liegt der Unterschied.
Proteinmousse und Pudding kann man als Topping oder als Snack ab und zu reinnehmen, wenn der Heißhunger kommt oder einfach mal Bock auf was Süßes da ist. Aber sie sollten nicht das Fundament sein.
Der körnige Frischkäse dagegen darf gern fester Bestandteil im Plan werden.
So würde ich es aufteilen:
Die unverarbeiteten Quellen bilden die Basis. Eiweiß über echte Lebensmittel decken. Den Großteil deines Tagesproteins darüber.
Die verarbeiteten Produkte sind das Extra obendrauf. Für den Genuss, nicht für die Grundversorgung.
Und das Beste: Du musst dafür kein Vermögen ausgeben. Eigenmarke vom Discounter reicht völlig, um dich proteinreich und sauber zu ernähren.
Wie sieht’s bei euch aus? Mehr Team Grundnahrungsmittel oder doch eher die verarbeiteten Quellen im Kühlschrank?