17/11/2025
Du bist, was du isst.
Diesen Satz kennt wirklich jede*r – und er gilt genauso für unsere Tiere -unsere Pferde, Hunde und auch für unsere Katzen.
Ich habe früher auch gedacht, ich könnte einfach das füttern, was mir im Laden so in die Hände fällt. Solange Bärbel frisst, ist doch alles gut. Und was im Handel verkauft wird, wird ihr schon gut sein, steht ja auch immer dabei, wofür es gut ist. Leider total falsch gedacht.
In vielen Produkten stecken Inhaltsstoffe, die nicht deklariert werden müssen – oder die Deklaration ist so unverständlich, dass man am Ende gar nicht weiß, was wirklich im Napf landet. Dazu kommt, dass in vielen Futtersorten unglaublich viel Zucker steckt – und genau darauf fahren Katzen wie auch meine Bärbel richtig ab. Außerdem sind oft Aromen drin, die das Futter künstlich „attraktiver“ machen. Kein Wunder also, dass sie es regelrecht verschlingen.
Wenn man dann aber auf ein Futter umstellen möchte, das keinen Zucker und keine künstlichen Lockstoffe enthält, wird es richtig schwierig - nicht nur für die Katzen oder Tiere, auch als Besitzer*in ist das eine harte Zeit. Katzen lieben Gewohnheit, und wenn dieser künstliche Kick plötzlich fehlt, riecht und schmeckt es für sie einfach nicht mehr „wie immer“. Klar, dass sie dann anfangs schlechter bis gar nicht mehr fressen und wie in Bärbel Fall auch echt auf Zuckernetzug sind.
Die Umstellung bei Bärbel war genau so: zäh, voller kleiner Rückschritte und total schwer für mich auszuhalten. Aber es hat sich so sehr gelohnt. Ihr Fell ist heute deutlich schöner und gesünder. Und auch ihre Figur hat sich komplett verändert. Früher war sie eher etwas pummelig – obwohl sie gar nicht viel gefressen hat. Jetzt hat sie eine sportlich gesunde Figur und liebt ihr neues Futter.
Das beste ist noch, sie ist von viel weniger Futter genau so gesättigt wie vorher von fast der doppelten Portion.
Für mich zeigt das jeden Tag aufs Neue:
Du bist, was du isst.
Und unsere Tiere eben auch.