Die Venendocs

Die Venendocs Die Venendocs – Der Podcast für gesunde Beine, starke Gefäße & ein leichtes Leben 🎧
Die Venendocs Prof. Dr. Kahle und Prof.

Dr. Reich-Schupke geben Hilfestellung und Alltagstipps rund um
Diagnose und Therapie von Venenleiden und Ödemerkrankungen.

13/04/2026

Lipödem und Ehlers-Danlos-Syndrom – gibt es einen Zusammenhang?

Beide Erkrankungen betreffen (unter anderem) das Bindegewebe – und genau hier beginnen die Überschneidungen.

Patientinnen mit Lipödem berichten nicht selten über:
• erhöhte Gelenkbeweglichkeit
• schnelle Hämatomneigung
• empfindliches, „weiches“ Gewebe
• chronische Schmerzen

Diese Merkmale finden sich auch beim Ehlers-Danlos-Syndrom, insbesondere beim hypermobilen Typ.

Die aktuelle Studienlage zeigt:
Es gibt Hinweise auf eine gemeinsame Grundlage im Bindegewebe und in der Gefäßstabilität. Ein direkter, eindeutig belegter Zusammenhang besteht jedoch bislang nicht.

Was bedeutet das für die Praxis?

Wenn zusätzlich eine Bindegewebsschwäche oder Hypermobilität vorliegt, sollte die Therapie individuell angepasst werden:
• gezielte, stabilisierende Physiotherapie
• differenzierte Kompressionstherapie
• erhöhte Vorsicht bei operativen Maßnahmen

‼️ Fazit: Der Zusammenhang ist klinisch relevant und wird zunehmend diskutiert – auch wenn er wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt ist. Entscheidend bleibt der individuelle Blick auf die Patientin.

Podcast Venendocs – damit gesunde Beine kein Zufall sind.

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HRT: Nicht das Östrogen ist das Problem. Sondern oft das falsche Progesteron.Hormonersatztherapie (HRT) hat seit Jahren ...
12/04/2026

HRT: Nicht das Östrogen ist das Problem. Sondern oft das falsche Progesteron.

Hormonersatztherapie (HRT) hat seit Jahren ein Imageproblem. Viele denken sofort an Risiken: Brustkrebs, Thrombose, „gefährlich“. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Was viele nicht wissen: Die kritischen Daten (z. B. aus der Women’s Health Initiative) basieren auf alten Hormonkonzepten: Orales Östrogen plus synthetische Gestagene. Und genau hier liegt der entscheidende Unterschied.

Moderne HRT sieht heute anders aus:
➡️ Östrogen über die Haut (Gel oder Pflaster)
→ geringeres Thromboserisiko
➡️ Mikronisiertes Progesteron (körperidentisch)
→ näher an der natürlichen Hormonwirkung
→ vermutlich günstigeres Risikoprofil

Der entscheidende Punkt ist also nicht: „Hormone sind gefährlich“, sondern: Welche Hormone? Wie werden sie gegeben? Wann beginnt die Therapie?

Was wir heute wissen: Richtig eingesetzt kann HRT die Lebensqualität deutlich verbessern, vor Osteoporose schützen und möglicherweise auch positive Effekte auf Herz und Gehirn haben.

Falsch eingesetzt entstehen unnötige Risiken. Moderne HRT ist keine pauschale Gefahr. Sie ist eine wirksame und individualisierte Therapie. Und für viele Frauen genau das, was fehlt.

Wichtig! Keine Therapie ohne individuelle ärztliche Abklärung. Aber bitte nicht aus Angst auf Lebensqualität verzichten.

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11/04/2026

Adipositas und Beinbeschwerden – mehr als nur „schwere Beine“

Viele Patient:innen mit Adipositas berichten über Schmerzen, Schwellungen oder ein Spannungsgefühl in den Beinen. Dahinter steckt oft mehr als reine Überlastung.

Was passiert im Körper?
• Mechanische Belastung: Mehr Gewicht bedeutet mehr Druck auf Gelenke, Muskeln und Gefäße
• Gestörter Lymphabfluss: Das Risiko für Lymphstauungen steigt
• Venöse Insuffizienz: Venenklappen arbeiten schlechter → Blut staut sich in den Beinen
• Chronische Entzündung: Fettgewebe ist hormonell aktiv und fördert entzündliche Prozesse

Typische Beschwerden:
• Schwere, müde Beine
• Schwellungen (v. a. abends)
• Spannungs- oder Druckgefühl
• Schmerzen bei Belastung oder längerem Stehen
• Neigung zu Hautveränderungen

Wichtig zu wissen:
Nicht alle Beschwerden sind „nur das Gewicht“. Hinter den Symptomen können auch Erkrankungen wie Lipödem, Lymphödem oder eine chronische Venenschwäche stehen.

‼️ Deshalb gilt: Beschwerden ernst nehmen und differenziert abklären.

Was hilft?
• Regelmäßige Bewegung (auch kleine Einheiten zählen)
• Kompressionstherapie (bei entsprechender Diagnose)
• Gewichtsreduktion – schon wenige Kilo machen einen Unterschied
• Individuelle ärztliche Abklärung und Therapieplanung

Fazit
Beinbeschwerden bei Adipositas sind häufig – aber behandelbar. Je früher die Ursache erkannt wird, desto gezielter kann geholfen werden.

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Lipoprotein(a) und Thrombose – unterschätztes Risiko?Lipoprotein(a), kurz Lp(a), ist ein genetisch festgelegter Blutwert...
10/04/2026

Lipoprotein(a) und Thrombose – unterschätztes Risiko?

Lipoprotein(a), kurz Lp(a), ist ein genetisch festgelegter Blutwert, der lange vor allem mit Arteriosklerose in Verbindung gebracht wurde. Doch zunehmend rückt auch ein möglicher Zusammenhang mit Thrombosen in den Fokus.

Was macht Lp(a) so besonders?
Lp(a) ähnelt strukturell dem LDL-Cholesterin, trägt aber zusätzlich ein Protein (Apolipoprotein(a)), das in Prozesse der Blutgerinnung eingreifen kann.

Genau hier liegt das Problem:
• Es kann die natürliche Fibrinolyse hemmen – also den Abbau von Blutgerinnseln
• Es konkurriert mit Plasminogen und kann so die Auflösung von Thromben erschweren
• Es fördert entzündliche Prozesse in der Gefäßwand
👉 Ergebnis: ein potenziell prothrombotisches Milieu

Aber: Die Datenlage ist nicht eindeutig.

Während der Zusammenhang zwischen erhöhtem Lp(a) und arteriellen Ereignissen (Herzinfarkt, Schlaganfall) gut belegt ist, ist die Rolle bei venösen Thrombosen weniger klar. Studien zeigen teils widersprüchliche Ergebnisse.

Was bedeutet das für die Praxis?
• Lp(a) ist kein klassischer Risikofaktor für venöse Thrombosen wie Immobilisation oder Operationen
• Bei unklaren, wiederholten Thrombosen kann die Bestimmung dennoch sinnvoll sein
• Besonders relevant bei zusätzlichem kardiovaskulärem Risiko

Wichtig zu wissen:
Lp(a) lässt sich durch Lebensstil kaum beeinflussen – es ist genetisch determiniert. Neue Therapien (z. B. RNA-basierte Ansätze) sind in Entwicklung und könnten künftig eine größere Rolle spielen.

Fazit: Lp(a) ist ein spannender, aber komplexer Marker an der Schnittstelle zwischen Gefäßbiologie und Gerinnung. Für die arterielle Gefäßmedizin bereits etabliert – für die Thrombosemedizin möglicherweise ein Puzzleteil, aber (noch) kein Hauptakteur.

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Reha beim Lymphödem – mehr als nur kurzfristige Entlastung Das Lymphödem ist eine chronische, progrediente Erkrankung. E...
09/04/2026

Reha beim Lymphödem – mehr als nur kurzfristige Entlastung

Das Lymphödem ist eine chronische, progrediente Erkrankung. Eine Rehabilitation ist deshalb nicht „optional“, sondern ein entscheidender Bestandteil der Therapie.

Was ist das Ziel einer Reha?
Im Mittelpunkt steht die Reduktion des Ödems und die Stabilisierung des Gewebes. Die Reha verfolgt damit drei zentrale Ziele:
• Entstauung und Beschwerdelinderung
• Aufweichen und Verbesserung fibrotischer Gewebestrukturen
• Aufbau von Selbstmanagement im Alltag

Welche Maßnahmen stehen im Fokus?
Kern der Behandlung ist die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE):
• Manuelle Lymphdrainage
• Kompression (Bandagierung und Strumpfversorgung)
• Bewegungstherapie unter Kompression
• Hautpflege zur Infektionsprophylaxe

Ergänzt wird dies durch:
• Schulungen zur eigenständigen Versorgung
• Anleitung zur richtigen Kompressionstechnik
• Alltagsstrategien zur Ödemkontrolle

Warum ist die Reha so wichtig?
Viele Betroffene erreichen ambulant keine ausreichende Entstauung, entwickeln fibrotische Gewebeveränderungen.
Erst die intensive, tägliche Therapie im Rahmen einer Reha führt oft zu einer deutlichen Verbesserung.

Wann ist eine Reha besonders sinnvoll?
• Bei deutlicher Ödemzunahme oder Therapieresistenz
• Bei wiederkehrenden Entzündungen (z. B. Erysipel)
• Bei unzureichendem Selbstmanagement
• Bei funktionellen Einschränkungen

Fazit: Die Reha beim Lymphödem ist kein kurzfristiger Therapiebaustein, sondern oft der Schlüssel zur langfristigen Krankheitskontrolle.
ABER entscheidend ist nicht nur die Entstauung während der Reha –
sondern die konsequente Fortführung der erlernten Maßnahmen im Alltag.

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Lipödem und Stress – ein unterschätzter ZusammenhangDas Lipödem ist keine reine Fettverteilungsstörung, sondern eine chr...
08/04/2026

Lipödem und Stress – ein unterschätzter Zusammenhang

Das Lipödem ist keine reine Fettverteilungsstörung, sondern eine chronische Erkrankung mit komplexen Zusammenhängen im Gefäß-, Hormon- und Lymphsystem.

Viele Patientinnen berichten, dass sich Schmerzen, Spannungsgefühl und Schwellneigung in stressreichen Phasen deutlich verstärken.

Die Erklärung liegt in der physiologischen Stressreaktion:
Erhöhte Cortisolspiegel, eine gesteigerte Gefäßdurchlässigkeit und entzündliche Prozesse beeinflussen das Gewebe direkt. Gleichzeitig kann auch das Lymphsystem in seiner Funktion beeinträchtigt werden.

Die Folgen sind häufig:
Zunahme von Flüssigkeitseinlagerungen, erhöhte Druckempfindlichkeit und eine Verstärkung der Schmerzen.

Hinzu kommt ein klinisch relevanter Teufelskreis: Schmerzen führen zu weniger Bewegung, dies wiederum verstärkt die Beschwerden und erhöht gleichzeitig die psychische Belastung.

Für die Therapie bedeutet das: Eine effektive Behandlung des Lipödems sollte nicht ausschließlich auf physikalische Maßnahmen wie Kompression oder operative Verfahren reduziert werden.

Ebenso wichtig sind: Stressreduktion, ausreichender Schlaf, ein antientzündlicher Lebensstil und die Stabilisierung der psychischen Belastung.

Fazit: Stress ist nicht die Ursache des Lipödems, kann aber die Symptomatik deutlich verschlechtern. Damit wird er zu einem relevanten, oft unterschätzten Ansatzpunkt in der ganzheitlichen Therapie.

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07/04/2026

WIR WACHSEN weiter und suchen Verstärkung:

Medizinische Fachangestellte (m/w/d) – 25 Stunden/Woche

Sie sind MFA – und möchten mehr als nur funktionieren?

Sie arbeiten gerne mit Menschen, übernehmen Verantwortung und wünschen sich einen Arbeitsplatz, an dem Qualität, Struktur und Teamkultur wirklich gelebt werden?

Dann könnten wir gut zusammenpassen.

Wir sind eine moderne, sich weiterentwickelnde Praxis mit klaren Abläufen und hohen Ansprüchen an Medizin und Miteinander. Dafür suchen wir eine motivierte MFA (m/w/d), die Lust hat, diesen Weg aktiv mitzugestalten.

Was Sie bei uns erwartet:
• Ein strukturiertes Arbeitsumfeld mit klaren Prozessen
• Eine nahezu vollständig digitale Praxisführung
• Ein Team, das zusammenarbeitet und Verantwortung übernimmt
• Entwicklungsmöglichkeiten – fachlich und persönlich
• Wertschätzung für Leistung und Engagement
• Familienfreundliche Arbeits- und Ferienzeiten

Was wir uns wünschen:
• Abgeschlossene Ausbildung als MFA (oder gleichwertig)
• Mehrjährige Berufserfahrung
• Zuverlässigkeit und eigenständiges Arbeiten
• Freude am Umgang mit Menschen
• Bereitschaft, mitzudenken und sich weiterzuentwickeln

Was uns wichtig ist:
Wir suchen keine reine „Abarbeitung“, sondern eine Persönlichkeit, die Verantwortung übernimmt und Teil eines funktionierenden Teams sein möchte.

Arbeitszeit:
25 Stunden/Woche
• In der Regel verlässlich planbar
• 1 Nachmittag, 4 Vormittage

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre vollständige Bewerbung via Mail an
Praxis (AT) haut.nrw

Bewegung? Ich soll mich doch schonen wegen der Venen…Ein echtes Missverständnis.Viele denken:„Je weniger ich mich bewege...
07/04/2026

Bewegung? Ich soll mich doch schonen wegen der Venen…

Ein echtes Missverständnis.

Viele denken:
„Je weniger ich mich bewege, desto besser.“

Wahrheit:
Bewegung ist eine der besten „Therapien“ für die Venen.

Warum?
• Muskelpumpe aktiviert den Rückfluss
• weniger Stau
• weniger Beschwerden

Schonen hilft kurzfristig vielleicht dem Gefühl – aber langfristig verschlechtert es die Situation der Beinvenen. Es geht nicht um Marathon oder intensive Belastungen. Zügiges Gehen ist schon sehr hilfreich.

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D-Dimer erhöht = Thrombose?“Klingt logisch. Ist aber leider nicht so einfach. Der D-Dimer-Test gehört zu den meist missv...
06/04/2026

D-Dimer erhöht = Thrombose?“
Klingt logisch. Ist aber leider nicht so einfach.

Der D-Dimer-Test gehört zu den meist missverstandenen Laborwerten in der Medizin. Der D-Dimer ist ein Abbauprodukt von Fibrin – also ein Marker dafür, dass im Körper Blutgerinnsel gebildet und wieder abgebaut werden. Genau deshalb wird er in der Thrombose-Diagnostik eingesetzt.

Der entscheidende Punkt:
Seine größte Stärke liegt nicht im Nachweis, sondern im Ausschluss einer Thrombose.
👉 Ist der D-Dimer niedrig, ist eine Thrombose sehr unwahrscheinlich.

Und bei erhöhtem Wert?
Ein erhöhter Wert sorgt oft für Verunsicherung – ist aber in vielen Fällen unspezifisch und durch andere Prozesse erklärbar.

Häufige Gründe für erhöhte D-Dimere ohne Thrombose:
• Infektionen
• Entzündungen
• nach Operationen
• Schwangerschaft
• Tumorerkrankungen

‼️Bedeutet konkret: Ein erhöhter D-Dimer beweist keine Thrombose.

Entscheidend bleibt im
Zweifel immer die Kombination aus:
✔️ klinischer Einschätzung
✔️ individuellen Risikofaktoren
✔️ und Bildgebung (v. a. Ultraschall)

Fazit: Der D-Dimer kann beruhigen – aber nicht beweisen.

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05/04/2026

🐣 Frohe Ostern von Venendocs 🐣

Ostern ist traditionell die Zeit für Neuanfang. Für Licht nach dunklen Tagen. Für Hoffnung, die leise zurückkommt.

Und genau das erleben wir auch jeden Tag mit euch. Menschen, die lange Beschwerden hatten. Schwere Beine. Schmerzen. Unsicherheit.

Und dann… dieser Moment, in dem es leichter wird. Wenn die Therapie greift.
Wenn Bewegung wieder möglich ist.
Wenn ein Stück Lebensqualität zurückkommt.

Das sind die kleinen „Oster-Momente“. Vielleicht nicht spektakulär. Aber für euch oft alles.

👉 Gesundheit ist kein Selbstverständnis.
👉 Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen.
👉 Gut informiert, eigenständig entscheiden.
👉 Und gute Medizin bedeutet, wirklich hinzuschauen – sich Zeit zu nehmen.

Wir wünschen euch und euren Familien ruhige Feiertage, Zeit zum Durchatmen und viele kleine Momente, die gut tun.

Euere Venendocs

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Haben Männer häufiger Thrombosen als Frauen?Kurz gesagt: Jein.👉 In jungen Jahren haben Frauen sogar ein höheres Risiko f...
04/04/2026

Haben Männer häufiger Thrombosen als Frauen?

Kurz gesagt: Jein.

👉 In jungen Jahren haben Frauen sogar ein höheres Risiko für eine Venenthrombose – vor allem durch hormonelle Einflüsse wie:
- die Einnahme der Pille
- Schwangerschaft
- Wochenbett

👉 Mit zunehmendem Alter dreht sich das Bild: Ab etwa dem mittleren Lebensalter haben Männer insgesamt ein höheres Risiko, insbesondere für Rezidive (erneute Thrombosen).

💡 Warum?
- Männer haben häufiger persistierende Risikofaktoren (z. B. Übergewicht, weniger hormonelle „Schwankungen“)
- Frauen haben oft eher zeitlich begrenzte Risiken (z. B. Pille, Schwangerschaft)

👉 Wichtig:
Nach einer ersten Thrombose ist das Langzeitrisiko bei Männern deutlich höher, erneut eine zu entwickeln.

Fazit:
- Junge Frauen → höheres Risiko (hormonbedingt)
- Ältere Männer → höheres Risiko (dauerhafte Faktoren)
- Männer → höheres Wiederholungsrisiko

Es ist also kein „Männer vs. Frauen“-Thema, sondern stark alters- und situationsabhängig. ➡️ Mehr zum Thema im Podcast !

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Einer dieser wiederkehrenden Momente aus dem Praxisalltag, die man nicht vergisst. Patientin an der Anmeldung:„Ich habe ...
03/04/2026

Einer dieser wiederkehrenden Momente aus dem Praxisalltag, die man nicht vergisst.

Patientin an der Anmeldung:
„Ich habe einen Termin beim Venerologen.“

Kurze Pause. Blickkontakt. Innerlich: Meint sie wirklich das, was sie sagt…?

Kleines, aber feines Missverständnis:
• Phlebologie = Venen (Krampfadern, Thrombosen etc.)
• Venerologie = Geschlechtskrankheiten

Zwei völlig unterschiedliche Fachgebiete.
Ähnlicher Klang. Venerologie und Venen. Großer Unterschied . 😄

Und nein – wir behandeln in der Venenpraxis keine „Venerologie“. Auch wenn der Versprecher erstaunlich häufig vorkommt.

Was zeigt das? Medizin ist für viele ein Dschungel aus Begriffen. Und manchmal reicht ein kleines Missverständnis für große Verwirrung.

Unser Job ist nicht nur behandeln, sondern auch erklären. Ohne Scham. Ohne Bewertung. Mit einem freundlichen, verständnisvollen Lächeln.

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