13/04/2026
Lipödem und Ehlers-Danlos-Syndrom – gibt es einen Zusammenhang?
Beide Erkrankungen betreffen (unter anderem) das Bindegewebe – und genau hier beginnen die Überschneidungen.
Patientinnen mit Lipödem berichten nicht selten über:
• erhöhte Gelenkbeweglichkeit
• schnelle Hämatomneigung
• empfindliches, „weiches“ Gewebe
• chronische Schmerzen
Diese Merkmale finden sich auch beim Ehlers-Danlos-Syndrom, insbesondere beim hypermobilen Typ.
Die aktuelle Studienlage zeigt:
Es gibt Hinweise auf eine gemeinsame Grundlage im Bindegewebe und in der Gefäßstabilität. Ein direkter, eindeutig belegter Zusammenhang besteht jedoch bislang nicht.
Was bedeutet das für die Praxis?
Wenn zusätzlich eine Bindegewebsschwäche oder Hypermobilität vorliegt, sollte die Therapie individuell angepasst werden:
• gezielte, stabilisierende Physiotherapie
• differenzierte Kompressionstherapie
• erhöhte Vorsicht bei operativen Maßnahmen
‼️ Fazit: Der Zusammenhang ist klinisch relevant und wird zunehmend diskutiert – auch wenn er wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt ist. Entscheidend bleibt der individuelle Blick auf die Patientin.
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