Der Begriff Hospiz kommt vom lat. 2012
Eine Nachlass-Spende von Frau Hildegard Jonghaus an den DRK Kreisverband-Land e.V.
Wort „hospitium“ für Herberge und bezeichnet eine Einrichtung,in der unheilbar kranke Menschen in der letzten Phase ihres Lebens individuell begleitet und unter palliativmedizinischen Gesichtspunkten versorgt werden. gab den entscheidenden Impuls: Die Notwendigkeit eines Hospizes in Stadt und Landkreis Kaiserslautern und Kusel war dem DRK Vorstand und der Geschäftsleitung schon länger bewusst. In Zusammenarbeit mit dem Nardini Klinikum St. Johannis in Landstuhl, dem ehemaligen Chefarzt der Palliativstation, Herrn Dr. Gabriel und Herr Anton Hans sowie der Mallersdorfer Schwester Jakobe wurde in Zusammenarbeit mit den ambulanten Hospizdiensten der Region ein geeignetes Konzept entwickelt und die benötigte Platzzahl ermittelt. Einen geeigneten Standort fand man direkt neben dem Krankenhaus St. Johannis in Landstuhl.
2014
Zur Unterstützung Hospiz Hildegard Jonghaus in Landstuhl kamen am 22.Mai 2014 ca. 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Gründungsversammlung des Fördervereins zusammen. Davon haben sich 15 direkt für die Gründung des „Fördervereins Stationäres Hospiz Westpfalz e.V.“ ausgesprochen. Die Gründungsmitglieder des Förderverein waren: Adolf Geib, Thomas Pletsch, Dr. Hans-Jürgen Gabriel, Iris und Ralf Hersina, Rolf Künne, Vera Lang, Michael Nickolaus, Gerd Müller, Landrat Paul Junker, Bernd Udo Walter, Daniel Schäffner, Klaus Grumer, Marcus Klein, Franz Link, Franziska Emrich, Dr. Christine Frankenberger und Dr. Richard Hansen. Der Bau des Hospizes wurde durch den DRK Kreisverband Kaiserslautern-Land e.V. übernommen, der Dank dem Nachlass von Frau Hildegard Jonghaus und weiteren Spendeneinnahmen die Finanzierung leisten und bald mit der Umsetzung der Planung beginnen konnte.
2015
Spatenstich für das Hospiz Hildegard Jonghaus, in dem zehn lichte, persönlich eingerichtete Zimmer, wo schwerstkranke und sterbende Menschen in größtmöglicher Freiheit und Selbstbestimmung betreut werden können.
2017
Am 02.01.2017 konnten die ersten Gäste ins DRK Hospiz Hildegard Jonghaus einziehen.
02/01/2026
Bei festlichem Lichterglanz und einem leckeren Buffet haben wir gemeinsam mit unseren Hospizgästen einen ruhigen Sylvesterabend verbracht.
Diese stillen besonderen Momente voller Nähe und Menschlichkeit machen den Jahreswechsel so wertvoll.
Mit Dankbarkeit blicken wir auf das vergangene Jahr zurück und senden herzliche Neujahrsgrüße an alle die uns begleiten und unterstützen.
25/12/2025
In dieser besonderen Zeit des Jahres denken wir an all die Menschen, die wir begleiten durften, an ihre Angehörigen und an all die vielen kleinen Momente der Nähe und des Miteinanders.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, Momente der Ruhe, Wärme und Zuversicht sowie Kraft für das kommende Jahr! Ihr Team des DRK Hospiz Hildegard Jonghaus
24/12/2025
In der Weihnachtszeit ist gemeinsame Zeit besonders wertvoll. Bei unserer Weihnachtsfeier letzte Woche kamen Hospizgäste und ihre Angehörige zusammen. Mit liebevoll selbstgekochtem Essen, offenen Gesprächen und vielen stillen wie auch fröhlichen Momenten wurde der Abend zu etwas ganz Besonderem. Danke an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben.
09/12/2025
Letzte Woche durften unsere Hospiz-Gäste einen zauberhaften Moment erleben: der "Falkner der Herzen" brachte uns seine wunderschönen Eulen vorbei.
Mit ihren stillen Flugelschlägen und ihrem sanften Blick schenkten sie unseren Gästen Momente voller Frieden, Staunen und Wärme. Danke für dieses berührende Geschenk, kleine Augenblicke die große Spuren hinterlassen.
28/11/2025
Am vergangenen Donnerstagabend erzählte ein Gast, vom Geburtstag der Enkelin am folgenden Freitag und wie traurig er sei, das er dort nicht hin könnte. Auf Nachfragen, wurde das Problem schnell klar, die Wohnung befindet sich in einem Hochhaus, welches keinen Aufzug hat und somit es für unseren Gast unmöglich ist in die Wohnung nur mit Hilfe der Familie zu gelangen.
Dieses Problem wurde im Team weiter gegeben um eine Lösung hierzu finden. Am Freitagmorgen traten wir mit Dirk Vogel vom DRK Ortsverein Enkenbach-Alsenborn e.V. in Kontakt, der uns von Herzen wenn möglich unterstützt. Leider war es zu kurzfristig und Dirk wär es nicht möglich die Fahrt am Samstag durchzuführen, aber er hatte noch eine andere Idee, um den Wunsch des Gastes umsetzen zu können.
Am Freitagabend kam endlich der ersehnte Anruf und eine Bestätigung das 2 Mitarbeiter zwei Ehrenamtliche vom DRK Ortsverein Otterberg e.V. uns gerne bei dieser Wunscherfüllung unterstützen würden. Natürlich bekam unser Gast direkte Rückmeldung, welcher schon den ganzen Tag auf positive Nachrichten hoffte.
Am Samstagmittag ging die Fahrt dann voller Vorfreude los und unser Gast konnte ein paar Stunden im Kreise der Familie den Geburtstag seiner Enkelin als Überraschungsgast mit feiern.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz besonders bei Dirk Vogel und dem DRK Ortsverein Otterberg für die tatkräftige und kurzfristige Unterstützung und Umsetzung der Wunschfahrt bedanken.
27/11/2025
„Wo Worte fehlen, leuchtet ein Stern der Nähe.“
25/11/2025
„Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.“
(Honoré de Balzac)
Am Vergangenen Freitag fand unsere 15. Gedenkfeier in der Capelle des Nardini Klinikums statt.
11/11/2025
"Martin hat den Mantel geteilt, nun teilen wir das Licht. So wird das Dunkel kleiner, und es leuchtet uns das Licht."
(Unbekannter Verfasser)
Unter diesem Motto fand unser diesjähriger St. Martinsumzug im Hospiz statt.
Trotz des sehr nebeligen Wetter´s hielt uns das nicht auf unsere Gäste Wetterfest anzuziehen, sodass der Mitwirkung am Martinsumzug nichts im Wege stand. Nach einer kurzen Martinsgeschichte setzte sich unser Zug mit 2 Runden ums Hospiz fort. Im Anschluss gab es Martinsbrezeln für unsere Gäste und alle Kinder. Bei Kinderpunsch, Glühwein, Wurst mit Weck und guten Gesprächen konnte noch ein schöner Abend zum Ausklang gebracht werden.
05/11/2025
"Das Geheimnis des Glücks ist, statt der Kerzen die schönen Momente zu zählen."
(Unbekannter Verfasser)
Vor wenigen Tagen durften wir wieder einen Geburtstag bei uns im Hause feiern. So konnten wieder ein paar schöne unvergessliche Stunden in Geselliger Runde bei gutem Kuchen und frischem Kaffee verbracht werden.
01/11/2025
"Die Farben des Herbstes bringen Freude in unseren Alltag."
Wir möchten uns auf diesem Weg bei Kartoffelhof Bößhar in Herschberg, für die alljährliche Spende der Kürbisse für die Dekoration bedanken.
Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von DRK Hospiz Hildegard Jonghaus erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.
"Hospiz ist kein Ort, in dem wir uns einrichten, sondern eine Haltung, mit der wir uns begegnen." (Cicely Saunders)
In unserer Gesellschaft ist die Natürlickeit des Todes als der Abschluss des Lebens lange Zeit tabuisiert worden, wodurch viele diesem angstvoll begegnen.
Wir sind Menschen, die sich mit Herz und Verstand für unsere Arbeit einsetzen-ein Netz von ausgebildetem medizinischem und pflegerischem Fachpersonal, Seelsorgern und Ehrenamtlichen, die gemeinsam mit Ärzten für unsere Gäste den Weg in dieser letzten Lebensphase bestmöglich zu gestalten.
Dabei sind ein würdevoller und von gegenseitigem Respekt geprägter Umgang für uns eine Selbstverständlichkeit.
Das Hospiz Hildegard Jonghaus wurde vom DRK Kreisverband Kaiserslautern-Land e.V. als Bauherr errichtet
und wird vom Förderverein Stationäres Hospiz Westpfalz e.V. gefördert.
Den Grundstein für den Bau unseres Hospiz legte Frau Hildegard Jonghaus (+08.11.2011) durch ihre Erbschaftsspende.
Wer hat Anspruch auf einen Hospizplatz?
Jeder Patient mit einer Erkrankung,
bei der eine Heilung ausgeschlossen ist, und die eine palliativ-medizinische Behandlung notwendig macht oder diese Behandlung vom Patient gewünscht wird,
die progredient (fortschreitend) verläuft,
die ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat,
die eine begrenzte Lebenszeit von Tagen, Wochen bis wenigen Monaten erwarten lässt,
und eine Krankenhausbehandlung nicht mehr erforderlich ist,
bei der eine ambulante Versorgung im Haushalt oder in der Familie nicht ausreicht, weil palliativ- medizinischer, -pflegerischer und psychosozialer Versorgungsbedarf die Möglichkeiten der Betreuenden regelmäßig übersteigen.
Bei Vorliegen der genannten Aufnahmekriterien haben Sie Anspruch auf Übernahme der Leistungen durch ihre Krankenkasse sowie ergänzend Ihrer Pflegekasse.