13/11/2022
Long COVID Erfahrungsbericht
Lange nach der Infektion, leiden viele Menschen auch mit leichtem Verlauf bei COVID-19 an den Symptomen wie Atemnot oder Erschöpfung. Dies nennt man Long-COVID! Bislang weiß man nur wenig über Long-COVID Symptome und deren Ursachen. Behandlungsmöglichkeiten leider Fehlanzeige, da es zu COVID-19 noch keine großen Erfahrungen im Bereich der Medizin gibt. Bis zu 41 % der Menschen, die an COVID-19 erkrankt waren, spüren bis heute noch die Langzeitfolgen.
Nach neuesten Berichten vermuten Wissenschaftler, dass das Immunsystem noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Viele Betroffenen können bis heute nicht mehr arbeiten oder leiden weiter an verschiedenen Symptomen wie Fehlbesiedelung des Darmes, ständige Schmerzen, Diabetes, Wortfindungsstörungen usw.
Ärzte raten, wenn die Symptome noch sehr stark sind, eigene Grenzen zu spüren. Auf Körpersignale zu achten und ein Gefühl dafür zu entwickeln. Gewohnte Verhaltensmuster zu erkennen und zu hinterfragen. Bedauerlicherweise helfen diese Tipps nur wenigen Menschen. Jetzt zu meiner Geschichte und wie ich
dem Long-COVID begegnet bin.
Mitte März 2020, wo die Bilder aus Wuhan per Internet die Runde machten, bekam ich eine schwere Grippe. Zwei Wochen lang Bett und Fieber, so schwer kannte ich die bisherigen Erkältungen nicht. Ohne mir darüber Gedanken zu machen, nahm ich diese Erkältung hin. Jedoch am 11.04.2020 hat mich Long COVID voll erwischt, Koma Einlieferung ins Krankenhaus,
Intensivstation. Das volle Programm, nach zwei Wochen Krankenhausaufenthalt, ging es in die Anschluss-Heilbehandlung.
Erst später stellte man fest, dass ich Antikörper auf COVID hatte. Schlussfolgernd daraus muss ich im Februar 2020 an Covid-19 erkrankt gewesen sein. Was jetzt folgte, ist eine lange Odyssee von Erkrankungen. Zuckerwerte gehen extrem nach oben und unten. Antriebslosigkeit, ständiges erschöpft sein, Atemnot um nur einige wenige Symptome zu nennen. Nur mit
Tabletten wollte ich mich nicht zufriedengeben und wer mich kennt, weiß dass ich immer nach alternativen Wegen suche. Leider fand man zum damaligen Zeitpunkt im Internet kaum Anhaltspunkte, Long COVID gab es in der Medizin noch nicht als Krankheit. Also war ich auf mich allein gestellt.
So versuchte ich Alternative Wege und habe vieles getestet. Nur Alternative ohne Nebenwirkungen habe ich ausprobiert. Ich werde hier auch nur berichten über alternative Methoden, welche mir geholfen haben und die in meinen Augen völlig Nebenwirkungsfrei sind. Diese müssen nicht anderen Menschen helfen. Es sind ausdrücklich meine persönlichen Empfindungen und Erfahrungen!
– Erste Erfahrung die sogenannte Wassertherapie, welche mir von einem Freund empfohlen wurde. Ganz leicht und einfach. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen, dass diese Therapie hilft. Jedoch wollte ich es ausprobieren. Drei Wochen lang jeden Morgen nach dem Aufstehen 4 Gläser (Ich habe 0,33l Gläser genommen) warmes Wasser hintereinander trinken und danach
eine Stunde lang nichts Essen und Trinken. Für mich war es eine Überwindung das warme Wasser zu trinken, habe es jedoch tapfer durchgestanden. Erstaunlicherweise wurden meine Zuckerwerte nach ca. 6 Tagen relativ stabil und sind es bis
heute. Ob es an der Wassertherapie liegt, kann ich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. Ich trinke heute noch sporadisch 4 Gläser warmes Wasser, jedoch mit etwas frischer Limette, um dem Wasser etwas Geschmack zu geben.
– Zweite Erfahrung war die Umstellung der Nahrungsmittel. Dies ist bekannt, wird aber meistens halbherzig umgesetzt. Auf
meinem Speiseplan standen fast ausschließlich noch frisches Obst und Gemüse (vorrangig Rohkost). Natürlich sündige ich auch, jedoch der größte Teil bestand aus Obst und Gemüse. Ich musste aus drei Mahlzeiten, fast 7 Mahlzeiten am Tag umstellen. Dazu gab es immer Wasser als Getränk. Das Ergebnis aus zwei Jahren ist eine langsame Gewichtsreduktion um ca. 50 kg. Seit einem halben Jahr stellte sich eine Gewichtsstagnation ein. Mit ca. 50 kg weniger, fühlt es sich leichter an
im Leben und es geht mir vom allgemeinen Wohlbefinden besser. Mein Gewicht schwankt seit dem um die 90 kg bei einer Größe von 182 cm. Also alles im grünen Bereich.
– Dritte Erfahrung ist der Sport bzw. die Bewegung. Unter Anleitung meines Sohnes (Fitnesstrainer) begann ich fast täglich auf einem Ergometer mindestens 30 min zu radeln. Einmal in der Woche gehe ich auch bei Wind und Regen im Wald wandern (ca. 12 km). Dadurch verbesserten sich mein Allgemeinzustand extrem, mehr Ausdauer und ein besseres Körpergefühl, welches ich ergänzte mit Stretching Übungen. Im Juli2021 bin ich dann den französischen Jakobsweg gelaufen und das trotz Long COVID.
– Vierte Erfahrung, auch diesen Hinweis erhielt ich durch einen guten Freund. Hierbei handelt es sich um die Zirbelkiefer.
Diese soll antibakteriell wirken und bei Atemwegserkrankungen helfen. Ich bestellte mir ein Kissen aus einem Gemisch von Schafswolle und Zirbelkiefer Spänen. Die Wirkung spürte ich schon nach den ersten Benutzungen. Da ich davon so ergriffen war, habe ich mir eine Liege aus Zirbelkiefer mit Infrarotkassetten bestellt. Nach einer Wartezeit von ca. 6 Wochen war es dann so weit, die Liege auszuprobieren.
Das erste Mal war sehr schmerzhaft, da man auf dem harten Holz 30 min liegen muss. Doch der angenehme Geruch der Zirbelkiefer, welche durch die Infrarotliege sich im Raum verbreitet, hatte seine Wirkung. Das Atmen fiel mir extrem leichter. Ab der vierten Benutzung der Liege hatte ich keine körperlichen Schmerzen mehr, sondern ich habe das Gefühl von einer extremen Leichtigkeit. Ich bin jedes Mal wie ausgewechselt, seitdem habe ich die Liege bei mir im Büro stehen und sobald ich mich antriebslos oder schlecht fühle, nutze ich sie. Danach geht es mir extrem besser und ich bin voller Energie und Lebensfreude.
Auch Freunde, Verwandte und Mitarbeiter nutzen diese aus unterschiedlichsten Gründen in meinem Büro. Bei allem ist eine Besserung ihrer Leiden wie Rückenschmerzen, grippalen Infekten usw. zu verspüren. Ich möchte Sie
nicht mehr missen.
Sie ist ein echter Geheimtipp für Long COVID Patienten!
Hier der Link www.infrarot-waermeliege.de wer mehr dazu wissen möchte.
Ich möchte hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich um meine persönlichen Erfahrungen und Empfindungen handelt. Andere Menschen können anders darauf reagieren.
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