09/01/2026
🌱 Gute vs. schlechte Darmbakterien – warum gibt es beide?
In unserem Darm existieren immer verschiedene Bakterienarten. Manche sind förderlich, andere können uns belasten, wenn sie Überhand gewinnen.
• Gute Bakterien unterstützen Verdauung, Nährstoffaufnahme und das Immunsystem.
• Schlechte oder potenziell problematische Bakterien sind nicht grundsätzlich „böse“ – sie gehören sogar zu einem gesunden Mikrobiom. Kritisch wird es erst, wenn ihre Anzahl im Verhältnis zu stark ansteigt (z. B. durch Stress, Antibiotika, falsche Ernährung, Alkohol, Schlafmangel).
Es geht also nicht darum, schlechte Bakterien zu „vernichten“, sondern ein stabiles Gleichgewicht zu halten.
🌟 Warum sind gute Bakterien so wichtig?
Gute Darmbakterien übernehmen Aufgaben, die für unsere Gesundheit unverzichtbar sind:
1️⃣ Unterstützung der Verdauung
Sie helfen dabei, Ballaststoffe und komplexe Nährstoffe aufzuschließen und verwertbar zu machen.
2️⃣ Stärkung der Darmschleimhaut
Eine intakte Schleimhaut schützt vor Entzündungen und verhindert das Eindringen unerwünschter Stoffe – hier spielen gute Bakterien eine Schlüsselrolle.
3️⃣ Immunsystem-Booster
Rund 70–80 % unseres Immunsystems sitzen im Darm. Gute Bakterien trainieren und regulieren unsere Abwehrkräfte.
4️⃣ Produktion wichtiger Stoffe
Sie bilden Vitamine, kurzkettige Fettsäuren und andere Stoffwechselprodukte, die unser Wohlbefinden beeinflussen.
5️⃣ Einfluss auf Stimmung & Energie
Über die Darm-Hirn-Achse wirken Darmbakterien sogar auf unsere Stimmung, Stressregulation und Konzentration – daher auch der Begriff „Bauchhirn“.
Je stärker unsere guten Bakterien, desto stabiler unser Immunsystem, unsere Verdauung und unser allgemeines Wohlbefinden.