21/02/2026
„Die ambulante Versorgung zukunftssicher machen“: Bei ihrer Klausurtagung hat die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt eine mit diesen Worten überschriebene Resolution verabschiedet.
Vorsitzender der Vertreterversammlung, Dipl.-Med. Andreas Petri (von links), und sein Stellvertreter Dr. Michael Diestelhorst haben diese gleich Tino Sorge, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, mitgegeben, der als Gesprächspartner an der Klausurtagung teilnahm.
Der Inhalt der Resolution zusammengefasst:
Das Gesundheitssystem in Deutschland steht vor enormen Herausforderungen:
➡ Die Menschen werden älter, haben chronische und gleichzeitig mehrere Erkrankungen und suchen deshalb öfter den Arzt auf.
➡ Arztzeit wird knapper, weil nicht genügend Ärzte nachrücken und Work-Life-Balance einen zunehmenden Stellenwert einnimmt. Schon jetzt steht ein Arzt nicht mehr automatisch für eine volle Arztstelle.
➡ Die Kosten, um das Gesundheitssystem, aber auch die Praxen am Laufen zu halten, steigen jährlich.
Aus diesem Grund plädiert die Vertreterversammlung der KVSA:
➡ Für eine strukturierte medizinische Versorgung
➡ Für eine angemessene Vergütung
➡ Für eine personell und finanziell leistbare Notfallreform
➡ Für eine Digitalisierung, die Praxen und Patienten einen Mehrwert bringt
➡ Für eine Politik, die den Arztberuf wertschätzt
Die komplette Resolution können Sie nachlesen unter www.kvsa.de/resolutionen-vertreterversammlung