Deutsche Gesellschaft für Trans- und Intergeschlechtlichkeit e.V. - dgti

Deutsche Gesellschaft für Trans- und Intergeschlechtlichkeit e.V. - dgti Seit 1998 setzt sich die dgti für TIN*Personen ein. Die Deutsche Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit (dgti) e.V.

hat sich zum Ziel gesetzt, die Akzeptanz trans*- und inter*geschlechtlicher sowie nicht-binärer Menschen innerhalb der Gesellschaft zu fördern und deren Stigmatisierung entgegenzuwirken. Sie soll Betroffene und Interessierte beraten und betreuen, sofern dies gewünscht wird. Ein wesentlicher Aspekt der Arbeit sollte die (Re-)Integration von Betroffenen in den Arbeitsprozess sein, um so der Gefahr d

es sozialen Abstiegs zu begegnen, der heutzutage noch mit dem sozialen Wechsel verbunden ist. Sie tritt für mehr Offenheit der eigenen Identität gegenüber ein und trägt der Vielfalt menschlichen Daseins Rechnung. Unsere Facebookgruppe "dgti Austauschgruppe" ist hier zu finden: https://www.facebook.com/groups/718077188381089
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The scope of dgti´s work (German Association for Trans* and Intersexuality) is the general increase of the acceptance of transgender, intersex and non binary people.

Der Gastbeitrag von Valerie Wilms zum Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) in der Berliner Zeitung vom 12.4.26 basiert auf ein...
17/04/2026

Der Gastbeitrag von Valerie Wilms zum Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) in der Berliner Zeitung vom 12.4.26 basiert auf einer fehlerhaften rechtlichen Einordnung und ignoriert die geltende wissenschaftliche sowie menschenrechtliche Faktenlage.

Unsere Stellungnahme über den Link in der Bio auf unserer Homepage.

Wer über marginalisierte Menschen spricht, ohne ihnen zuzuhören, reproduziert Ungerechtigkeit.Wissen entsteht nicht im l...
14/04/2026

Wer über marginalisierte Menschen spricht, ohne ihnen zuzuhören, reproduziert Ungerechtigkeit.

Wissen entsteht nicht im luftleeren Raum – es ist geprägt von Macht, Perspektiven und Erfahrungen.

Wenn Betroffene nicht als Expert*innen ihrer eigenen Lebensrealität anerkannt werden, entsteht epistemische Ungerechtigkeit: Ihre Stimmen werden abgewertet, ihre Erfahrungen falsch gedeutet, ihre Lebensrealitäten verzerrt dargestellt.

Die dgti macht deutlich:
Echte Verantwortung in Wissenschaft, Politik und Medien bedeutet, Betroffene (bzw ihre Vertretungen) einzubeziehen, aktuelle Standards zu berücksichtigen und Deutungshoheit nicht an institutionelle Titel zu knüpfen, sondern an gelebtes Wissen.

Selbstbestimmung braucht Raum. Expertise braucht Vielfalt. Und gesellschaftliche Entscheidungen brauchen die Stimmen derjenigen, die sie betreffen.

Den ganzen Text findet ihr im Link in unserer Bio.

Liste lässt sich erweitern.
12/04/2026

Liste lässt sich erweitern.

Liebe tina*- und liebe Autismus-Community, heute, am 2. April ist Weltautismustag. Gerne möchten wir zusammen mit Team A...
02/04/2026

Liebe tina*- und liebe Autismus-Community,

heute, am 2. April ist Weltautismustag. Gerne möchten wir zusammen mit Team Autismus möglichst öffentlichkeitswirksam zum Thema Autismus & Transgeschlechtlichkeit sensibilisieren:

Der richtige Schlüssel öffnet Türen - Mit Verständnis, Wissen um Autismus und inklusive Strukturen entstehen Chancen. Inklusion ist kein Zufall. Sie braucht die richtigen Schlüssel.

Vermutet wird, dass trans* Menschen ungefähr drei bis sechs Mal so häufig mit Autismus diagnostiziert werden als Personen, die der Mehrheitsgesellschaft angehören. Die dgti veranstaltete deshalb 2025 den Fachtag "Einzigartig wunderbar -Fachtag Neurodivergenz".

Weiterführende Ressourcen zum Thema Autismus & Transgeschlechtlichkeit:

Gabi Rimmele: Autismus und Transidentität. Ein Praxisbuch für Angehörige und Fachkräfte, 2025.

Lena Herrmann: Auf dem Spektrum: Transgeschlechtlichkeit und Autismus, 2023, AutismusSpektrum_Info Blog

VLSP: Projekt NeuroPride – queere und neurodivergente Perspektiven stärken (Stuttgart), seit 2024 Treffen & Beratung

Unterstützt unsere Arbeit durch eine Spende oder Fördermitgliedschaft.

Trans* Day of Visibility ist vorbei und nun? Ihr wollt aktiv etwas für trans*-, inter*geschlechtliche, nicht-binäre und ...
01/04/2026

Trans* Day of Visibility ist vorbei und nun?

Ihr wollt aktiv etwas für trans*-, inter*geschlechtliche, nicht-binäre und agender (tina*) Personen tun? Oder selbst transaktiv werden?

Mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft könnt ihr bequem vom Sofa aus die tina* Community unterstützen!

Bei uns gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Ob in der Beratung, bei Fortbildungen, CSDs & Straßenfesten, oder in der Betreuung der Website, Schreiben von Artikeln uvm. . Mitglied in der dgti werden? Lohnt sich - aus mehreren Gründen:
- Starkes Netzwerk - bundesweit
- Fachwissen teilen und nutzen
- Gemeinsam Vielfalt leben und Barrieren abbauen
- Community aktiv erleben

Danke an alle Unterstützenden!

Heute ist Trans* Day of Visibility, und wir als dgti sind alles - außer unsichtbar!Bei Gegenwind sichtbar leben bedeutet...
31/03/2026

Heute ist Trans* Day of Visibility, und wir als dgti sind alles - außer unsichtbar!

Bei Gegenwind sichtbar leben bedeutet für uns: wir lassen uns nicht unsichtbar machen und stehen öffentlich und laut für unsere Menschenrechte ein, schaffen Räume und neue Perspektiven in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Ihr seid nicht allein!

Um ein noch stärkeres sichtbares Zeichen für die Sichtbarkeit von tina* Personen zu setzen, haben wir uns heute Unterstützung aus der Community geholt! Gerade auch für die, die noch nicht sichtbar sind. Danke an alle Teilnehmenden!

Fotocredits: privat / Martin Radtke / .ritchie / privat / .ritchie

Heute ist Trans* Day of Visibility, und wir als dgti sind alles - außer unsichtbar!Bei Gegenwind sichtbar leben bedeutet...
31/03/2026

Heute ist Trans* Day of Visibility, und wir als dgti sind alles - außer unsichtbar!

Bei Gegenwind sichtbar leben bedeutet für uns: wir lassen uns nicht unsichtbar machen und stehen öffentlich und laut für unsere Menschenrechte ein, schaffen Räume und neue Perspektiven in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Ihr seid nicht allein!

Um ein noch stärkeres sichtbares Zeichen für die Sichtbarkeit von tina* Personen zu setzen, haben wir uns heute Unterstützung aus der Community geholt! Gerade auch für die, die noch nicht sichtbar sind. Danke an alle Teilnehmenden! Teil 2 unserer Aktion folgt, stay tuned!

Fotocredits: dgti / privat / privat / .ritchie

Liebe Community, liebe Vereine und Einzelpersonen,wir laden euch herzlich zur Fahnenhissung und den anschließenden Reden...
28/03/2026

Liebe Community, liebe Vereine und Einzelpersonen,

wir laden euch herzlich zur Fahnenhissung und den anschließenden Reden zum Internationalen Tag zur Sichtbarkeit von trans* Menschen ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag den 31. März 2026 um 09:00 Uhr am Rathaus Schöneberg in Berlin statt.

Programm:

· Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann: Begrüßung und Rede zum Thema trans*Menschen und bezirklichen Förderansätzen.

· Rede von Jenny Wilken (dgti): Geschlechtliche Vielfalt im Sport. Was bedeutet trans* und wieso gibt es besondere Bedarfe und Herausforderungen in einer heteronormativen Welt?

· Rede von Alice Drouin (LSVD): Aktuelle Erfahrungen von trans*Personen im Sport in Berlin: Probleme und Angebote!

Wir möchten die Sichtbarkeit und die Rechte von trans* Menschen in den Mittelpunkt stellen und auf die besonderen Herausforderungen von trans* Menschen im Sport aufmerksam machen. Gleichzeitig gibt es im Bezirk Tempelhof-Schöneberg beeindruckende Projekte, die Konzepte und Angebote für trans* Menschen bereitstellen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und die Möglichkeit, gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz zu setzen.

Das Internationale olympische Komitee (IOC) schließt in vorauseilendem Gehorsam künftig trans* Frauen aus dem Spitzenspo...
27/03/2026

Das Internationale olympische Komitee (IOC) schließt in vorauseilendem Gehorsam künftig trans* Frauen aus dem Spitzensport aus. Nur wer diskriminierende Geschlechtstests, die genau aus diesem Grund abgeschafft wurden, besteht, darf künftig bei internationalen Wettbewerben starten. Dies geschehe zum Schutz von Frauen, so das IOC. Es verkennt dabei wissenschaftliche Erkenntnisse, schließt viele Frauen aus dem Sport aus und führt eben nicht zu mehr Sicherheit. Sport muss im diskriminierungsfreien Raum stattfinden und für alle zugänglich sein.

Der DOSB hat gerade erst beim Dialogforum Sport als ein Learning festgestellt, dass der organisierte Sport mehr Vielfalt und Inklusion braucht, um näher an den Lebensrealitäten der Menschen zu sein.

Wir setzen uns genau dafür ein, in Zusammenarbeit mit den nationalen Sportverbänden gute Regelungen zu finden, um Sport für alle zu ermöglichen. Unterstütze unsere Arbeit durch eine Spende oder Fördermitgliedschaft.

Sabine Maur, Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeut...
24/03/2026

Sabine Maur, Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer ist gestern von ihren Ämtern zurückgetreten.

Wir bedauern diesen Schritt zutiefst, bedeutet er doch den Verlust einer der wichtigsten unterstützenden Stimmen für unsere Arbeit. Ihr Rücktritt war weder sachlich notwendig noch rechtlich geboten und erfolgte vor dem Hintergrund eines öffentlichen und institutionellen Drucks, der auf einer rechtlich unzutreffenden und inhaltlich verkürzten Bewertung ihrer Äußerungen beruht.

Mehr zu unserer Einschätzung des Falles auf unserer Homepage / Link in Bio!

𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀𝗱𝘆𝘀𝗽𝗵𝗼𝗿𝗶𝗲? Geschlechtsdysphorie beschreibt den Leidensdruck, der entstehen kann, wenn die eigene Gesc...
19/03/2026

𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀𝗱𝘆𝘀𝗽𝗵𝗼𝗿𝗶𝗲? Geschlechtsdysphorie beschreibt den Leidensdruck, der entstehen kann, wenn die eigene Geschlechtsidentität nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Sie kann sich z. B. durch starke Unzufriedenheit mit bestimmten Körpermerkmalen, Stress durch falsche Anrede oder eine hohe psychische Belastung im Alltag äußern.

Nicht alle trans* Personen erleben Dysphorie gleich stark, doch viele benötigen Unterstützung. Soziale Veränderungen (z.B. Name, Pronomen, Kleidung) und medizinische Maßnahmen wie Hormontherapie, Operationen, Haarentfernung oder Stimmtraining können helfen, den Leidensdruck zu verringern. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗻𝘃𝗼𝗹𝗹 𝘀𝗶𝗻𝗱, 𝗶𝘀𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗶𝗻𝗱𝗶𝘃𝗶𝗱𝘂𝗲𝗹𝗹.

Trans* sein ist keine psychische Erkrankung. Psychologische Begleitung kann dennoch unterstützen, mit Dysphorie umzugehen. 𝗭𝘂𝗴𝗮𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁𝘂̈𝘁𝘇𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗨𝗺𝗴𝗲𝗯𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗮𝗻𝘀*𝘀𝗽𝗲𝘇𝗶𝗳𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝘃𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵𝘄𝗲𝗶𝘀𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗾𝘂𝗮𝗹𝗶𝘁𝗮̈𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁.

Du hast Fragen oder brauchst Unterstützung?
Wir beraten dich und deine Angehörigen kostenlos und deutschlandweit.
https://swiy.io/sy_R

Für Fachleute interessant: Der Qualitätszirkel Psychotherapeutinnen ist ein regelmäßiger Austausch von Fachleuten zur Verbesserung der psychologischen Versorgung von trans*, inter* und nicht-binären (TIN*) Personen durch Vernetzung, Fallbesprechungen und Weiterentwicklung von Qualitätsstandards.
https://swiy.io/sy_S

Eure dgti

Der Fall Liebich: Durchsetzungsstarke rechtsstaatliche Mechanismen gegen politisch motivierten Rechtsmissbrauch im SBGG ...
14/03/2026

Der Fall Liebich: Durchsetzungsstarke rechtsstaatliche Mechanismen gegen politisch motivierten Rechtsmissbrauch im SBGG

Der aktuelle Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Halle um die Personenstandsänderung von Marla-Svenja Liebich markiert einen Präzedenzfall für die Anwendung des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG). Entgegen der Darstellung, das Gesetz ließe willkürliche Änderungen schutzlos zu, zeigt das Vorgehen des Landkreises Saalekreis, dass das deutsche Rechtssystem über etablierte Instrumente verfügt, um missbräuchlichen Inanspruchnahmen von Rechten wirksam zu begegnen. [...]

Der ganze Text jetzt auf der Homepage - Link in Bio!

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