03/01/2026
Wir steigen aus dem Ringelreihen aus.
Wir wünschen bewusst kein „Frohes neues Jahr“. 😲
Der 1. Januar ist kein energetischer Neustart.
Er ist kein kosmischer Reset.
Und trotzdem behandeln wir ihn jedes Jahr so:
mit Lärm, Feuerwerk, Müll und Feinstaub.
Mit einer Nacht, die für viele Tiere purer Stress ist und in der wir Tod und Verletzung akzeptieren, solange sie gut ins Ritual passen.
Wir feiern einen Tag, weil vor Jahrhunderten der Todestag eines katholischen Papstes namens Silvester zum Gedenktag erklärt wurde.
Nicht, weil das Leben an diesem Tag neu beginnt.
So wie der 6. Dezember Nikolaus heißt und trotzdem keine Heiligenenergie im Schokoriegel steckt.
Der trügerische (Irr)Glaube, dass am 1.1. plötzlich neue Kraft, Motivation und Klarheit bereitliegen, kommt nicht aus dem Leben selbst. Er kommt aus Kalendern, Traditionen und unserer Sehnsucht nach Ordnung. Ein sauberer Schnitt. Ein frischer Start. Ein „ab jetzt wird alles anders“. Als hätte das Leben kurz pausiert.
In Wahrheit schlafen wir am 31.12. als Mensch ein und wachen am 1.1. als derselbe wieder auf. Mit denselben Fragen. Derselben Müdigkeit.
Und derselben Sehnsucht nach Lebendigkeit, Ruhe und Frieden.
Truthbomb:
Der 1.1. schenkt uns keine neue Energie. Er verspricht sie nur und verschiebt Verantwortung elegant auf ein Datum.
Wir glauben etwas anderes:
Energie entsteht im Alltag.
Durch ehrliche Pausen.
Durch Entschleunigung auch wenn die Welt sich weiter abhetzt.
Deshalb wünschen wir kein frohes neues Jahr.
Nicht aus Ablehnung.
Sondern weil wir neue Wege gehen, um Menschen wirklich mit sich selbst
und miteinander zu verbinden.
👉 Was wir stattdessen von Herzen wünschen:
Einen guten neuen Tag.
Gestern. Heute. Am 5.1., am 11.2. und an jedem anderen ganz normalen, kostbaren Tag. 💓
Es ist, was du daraus machst. Setze ein Ende wenn es nötig ist und starte neu, wenn du es fühlst. 💪