Radiologie München GbR

Radiologie München GbR Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Radiologie München GbR, Arzt/ Ärztin, Burgstraße 7, Munich.

14/04/2026

Frühere Diagnose, bessere Heilungschancen.

Dass heute scheinbar immer mehr Männer mit Prostatakrebs diagnostiziert werden, bedeutet nicht automatisch, dass deutlich mehr Männer erkranken.
Ein wesentlicher Grund ist, dass wir Prostatakrebs heute deutlich besser erkennen als noch vor einigen Jahren.

Der erste wichtige Schritt ist der PSA-Wert. Ein einfacher Blutwert, der Hinweise auf Veränderungen der Prostata geben kann und oft der Anlass für weitere Abklärung ist.
Steigt der PSA-Wert oder zeigt sich ein auffälliger Verlauf, sollte heute leitliniengerecht ein multiparametrisches MRT der Prostata erfolgen.

Das Prostata-MRT kann heute zuverlässig zwischen bösartigen Veränderungen und möglichen gutartigen Ursachen einer PSA-Erhöhung unterscheiden, zum Beispiel einer Entzündung der Prostata oder gutartiger Gewebevergrößerung.

Verdächtige Areale werden präzise sichtbar gemacht, auch Tumoren, die früher oft unentdeckt geblieben sind. Dadurch wird Prostatakrebs nicht nur häufiger erkannt, sondern vor allem früher erkannt.

Das ist entscheidend, denn je früher ein Tumor entdeckt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.

10/04/2026

Und genau deswegen wurde das MRT in die Leitlinien aufgenommen.

Ein erhöhter PSA-Wert allein sagt zunächst nur, dass etwas in der Prostata verändert ist. Früher bedeutete das oft: direkte Biopsie. Mit dem Problem, dass Tumoren übersehen werden konnten, vor allem dann, wenn sie ungünstig oder tief in der Prostata lagen.

Heute ist der Ablauf ein anderer.

Bei erhöhtem PSA wird zunächst ein multiparametrisches MRT der Prostata durchgeführt. Ziel ist es, die Ursache der PSA-Erhöhung besser einzugrenzen. Das MRT zeigt nicht nur, ob ein verdächtiger Herd vorliegt, sondern auch, wo genau er sich befindet und wie er einzuschätzen ist.

Wenn sich ein Verdacht auf ein Prostatakarzinom ergibt, kommt im nächsten Schritt die Biopsie. Aber nicht mehr „blind“, sondern gezielt.

Das MRT dient dabei als Landkarte. Auffällige Areale können präzise angesteuert werden, auch solche, die weder tastbar sind noch in früheren Untersuchungen erfasst wurden. Gerade tief gelegene oder kleine Tumoren, wie im gezeigten Fall, werden so zuverlässig diagnostiziert.

08/04/2026

Sehr gut war uns nicht mehr gut genug.

Bei Life Beam haben wir uns bewusst für eine neue Generation der Strahlentherapie entschieden.

Nicht, weil das, was wir hatten, nicht funktioniert hat. Sondern weil heute Möglichkeiten existieren, die es so bisher nicht gab.

Mit der online-adaptiven Strahlentherapie kann die Behandlung vor jeder Sitzung neu gedacht werden.
Die aktuelle Lage des Tumors und des umliegenden Gewebes wird analysiert und die Bestrahlung individuell angepasst.

Das bedeutet: Präzision, optimaler Schutz gesunder Organe und eine Therapie, die sich anpasst, statt starr zu bleiben.

In Kombination mit stereotaktischer Radiochirurgie entstehen so neue Behandlungsoptionen, auch für komplexe Tumorsituationen.

Für Patienten heißt das oft:
weniger Sitzungen, eine besonders schonende Behandlung und eine deutlich bessere Integration in den Alltag.

Strahlentherapie folgt heute nicht mehr nur einem Plan. Sie ist personalisiert und passt sich dem Patienten immer wieder an.

Und genau das macht den Unterschied.

02/04/2026

Alle können aufatmen, der Osterhase ist wohlauf und einsatzbereit.

Radiologie München wünscht frohe Ostern.
Ab Dienstag sind wir wieder für Sie da.

30/03/2026

Hochenergetische Strahlung trifft präzise auf den Tumor. Aber was passiert, wenn du dich plötzlich bewegst? Oder wenn sich dein Körper durch die Atmung verändert?

Früher konnte genau das zum Problem werden.�Heute ist das anders. Moderne Strahlentherapie überwacht dich und den Tumor kontinuierlich während der Behandlung.
In der Radiologie München nutzen wir ein führendes Radiochirurgie System der deutschen Firma Brainlab, das auf mehreren Ebenen arbeitet.

Das bedeutet:�Deine Position wird in Echtzeit kontrolliert.
Wenn sich etwas verändert, wird die Bestrahlung sofort angepasst oder gestoppt.
So erreichen wir eine Präzision im Submillimeterbereich�und können gesundes Gewebe bestmöglich schützen.
Das ist keine Zukunftsvision.�Das ist der Unterschied, den moderne Strahlentherapie heute macht.

25/03/2026

Erhöhte Cholesterinwerte verunsichern viele Menschen. Zu Recht.

Denn Cholesterin ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber es bleibt ein Risikofaktor. Nicht der direkte Blick auf Ihre Gefäße.

Was Blutwerte nicht zeigen können:
Ob sich bereits Veränderungen in den Herzkranzgefäßen entwickelt haben.

Genau hier setzt das Herz-CT an.
Es macht sichtbar, ob und in welchem Ausmaß Kalk oder Plaques vorhanden sind.

Diese Information verändert die Risikoeinschätzung oft entscheidend.
Und sie hilft, Therapieentscheidungen gezielter zu treffen.

In vielen Fällen lässt sich so das individuelle Risiko für die nächsten Jahre deutlich präziser einordnen.

Wichtig ist:
Ein Herz-CT ersetzt keine klassische Risikobewertung.
Aber es kann sie entscheidend ergänzen.

Wenn Beschwerden bestehen, die zu einer Endometriose passen, und bisherige Untersuchungen keine klare Ursache zeigen, ka...
23/03/2026

Wenn Beschwerden bestehen, die zu einer Endometriose passen, und bisherige Untersuchungen keine klare Ursache zeigen, kann die MRT eine wichtige Ergänzung in der Diagnostik sein. Sie ermöglicht eine differenzierte Darstellung des Beckens und kann auch Befunde sichtbar machen, die im Ultraschall nicht erkennbar sind.

Voraussetzung dafür ist eine spezialisierte Durchführung und Befundung. In enger Abstimmung mit den behandelnden Kolleginnen und Kollegen kann so eine fundierte Grundlage für die weitere Therapie entstehen.

18/03/2026

Würden Sie sich eine Nadel an die Wirbelsäule setzen lassen?
Nur, wenn sie millimetergenau sitzt.

Genau das ist der entscheidende Punkt.

Denn bei ausstrahlenden Rückenschmerzen liegt die Ursache oft an einer gereizten Nervenwurzel.
Und die erreichen wir nur dann wirklich, wenn die Nadel exakt dort platziert wird.

Unter CT-Kontrolle sehen wir in Echtzeit, wo wir uns befinden.
Wir führen die Nadel präzise an die betroffene Nervenwurzel heran und bringen das Medikament genau dorthin, wo die Entzündung sitzt.

Das ist nicht nur die sicherste Methode in diesem sensiblen Bereich.
Es ist auch die einzige Möglichkeit, die Wirkung wirklich dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

PRT bedeutet nicht „eine Spritze in den Rücken“.
Es bedeutet gezielte, bildgesteuerte Therapie an der Ursache des Schmerzes.

Haben Sie davon schon gehört?

14/03/2026

In der Skisaison sprechen wir manchmal eher von „Kniefahren“ als von Skifahren.

Der häufigste Befund dabei ist der Kreuzbandriss.
In der MRT ist er meist gut zu erkennen und nach akutem Trauma in der Regel nicht besonders schwierig zu diagnostizieren.

Entscheidend ist aber eine andere Frage:
Welche Strukturen im Knie sind zusätzlich verletzt?

Denn das Kreuzband reißt selten allein. Häufig sind auch Meniskus, Knorpel, Seitenbänder oder die hintere Aufhängung des Meniskus betroffen. Diese Begleitverletzungen bestimmen maßgeblich, wie stabil das Knie langfristig bleibt.

Sie beeinflussen auch die Entscheidung OP, ja oder nein. Neben anderen Faktoren kann es entscheidend sein, ob solche zusätzlichen Verletzungen vorliegen oder nicht.

Deshalb schauen wir in der muskuloskelettalen Radiologie nicht nur auf das gerissene Kreuzband.
Der entscheidende Teil der Diagnose liegt oft in den Details.

Frage an die Community: Wann verletzt ihr Euch beim Skifahren? Erste oder letzte Abfahrt? 😉

10/03/2026

In einer Mammographie sieht man mehr als nur Brustkrebs.

Auf dem Bild oben sieht man eine verkalkte Arterie in der Brust.
Ein häufiger Nebenbefund in der Mammographie, auf den Patientinnen in der Regel nicht hingewiesen werden.

In den letzten Jahren haben jedoch mehrere hochwertige Studien gezeigt, dass solche Verkalkungen der Brustarterien, sogenannte breast arterial calcifications, mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden sein können.

Frauen, bei denen diese Verkalkungen sichtbar sind, haben je nach Ausprägung ein deutlich höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel koronare Herzkrankheit, Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Die Mammographie zeigt also manchmal mehr als nur mögliche Veränderungen im Brustgewebe. Sie kann auch Hinweise auf die Gefäßgesundheit geben.

Noch werden diese Verkalkungen in der Routinebefundung meist nicht systematisch erfasst oder hervorgehoben. Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil sie bisher kein fester Bestandteil der kardiovaskulären Risikobewertung sind.

Die Forschung entwickelt sich hier jedoch schnell weiter. Viele Expertinnen und Experten diskutieren bereits, ob solche Befunde künftig stärker in die Prävention einbezogen werden sollten.

Radiologie ist mehr als das Erkennen einzelner Befunde. Es geht darum, Zusammenhänge zu sehen und den ganzen Patienten im Blick zu behalten.

05/03/2026

Strahlung im CT so gering wie möglich zu halten muss immer das Ziel sein.

Viele Patientinnen und Patienten kennen Bleischürzen aus dem klassischen Röntgen und fragen uns deshalb, ob sie nicht auch im CT sinnvoll sein könnten.

Im CT bringt eine Bleischürze in der Regel keinen Vorteil und kann sogar nachteilig sein.

Der Grund liegt in der Physik der Untersuchung. Ein großer Teil der Strahlendosis entsteht im CT durch sogenannte Streustrahlung im Körper selbst. Diese entsteht, wenn Röntgenstrahlen im Gewebe abgelenkt werden und ihre Energie dort abgeben. Eine Bleischürze auf der Körperoberfläche kann die Entstehung dieser Streustrahlung nicht verhindern und sie sogar ungünstig reflektieren.

Hinzu kommt, dass moderne CT-Geräte die Strahlendosis automatisch anpassen. Wenn eine Bleischürze im Planungsbild sichtbar ist, kann das System dies als besonders dichtes Gewebe interpretieren und die Strahlung erhöhen, um ein ausreichend gutes Bild zu erzeugen.

Im CT wird außerdem nur der wirklich relevante Körperbereich untersucht. Andere Regionen werden gar nicht direkt durchstrahlt. Deshalb ist es weder notwendig noch sinnvoll, sie zusätzlich mit einer Bleischürze abzudecken.

Die Bleischürzen, die Du im CT-Raum siehst, sind übrigens vor allem für das Personal gedacht, zum Beispiel bei CT-gestützten Interventionen. Dort schützen sie vor der Streustrahlung im Raum.

Der beste Strahlenschutz im CT ist eine sorgfältig geplante Untersuchung mit moderner Technik und einer klaren medizinischen Fragestellung.

Wenn Du Fragen zu Strahlung oder CT hast, schreibt sie gerne in die Kommentare.

Herz CT vs. Herz MRTKann man da nicht lieber ein Herz MRT machen?Diese Frage hören wir häufig. Der Unterschied zwischen ...
03/03/2026

Herz CT vs. Herz MRT

Kann man da nicht lieber ein Herz MRT machen?
Diese Frage hören wir häufig. Der Unterschied zwischen Herz CT und Herz MRT liegt vor allem in der Fragestellung. Das CT beurteilt in erster Linie die Herzkranzgefäße und mögliche Engstellen. Das MRT zeigt vor allem den Herzmuskel, seine Funktion und Durchblutung.

Beide Verfahren sind heute etablierte und leitliniengerechte Methoden in der modernen Herzdiagnostik, wenn sie passend zur jeweiligen Indikation eingesetzt werden.
Welche Untersuchung sinnvoll ist, klären wir gerne individuell. Erkundige Dich telefonisch bei uns, schicke eine DM oder schreib Deine Frage hier in die Kommentare.

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